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Gift [Gebundene Ausgabe]

Peer Meter , Barbara Yelin
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. März 2011
Bremen 1831. Mit dem Auftrag eine Reisebeschreibung über die Hansestadt zu verfassen, trifft eine junge
Schriftstellerin an der Weser ein. Doch ihr schlägt eine Atmosphäre des Misstrauen entgegen, denn die
Stadt kennt dieser Tage nur ein Thema: die unmittelbar bevorstehende Hinrichtung der mehrfachen Giftmörderin Gesche Gottfried.Bremen 1831. Den Auftrag im Gepäck, eine Reisebeschreibung über die Hansestadt zu verfassen, trifft eine junge Schriftstellerin an der Weser ein. Doch ihr schlägt eine Atmosphäre des Misstrauens entgegen, denn die Stadt kennt dieser Tage nur ein Thema: die unmittelbar bevorstehende Hinrichtung der mehrfachen Giftmörderin Gesche Gottfried. Ungewollt verbindet sich das Schicksal der jungen Frau mit dem der Gesche Gottfried...
Im März 1828 wurde in Bremen ein Kriminalfall aufgedeckt, der die Stadt erschüttern sollte und der in seiner Beispiellosigkeit ungeheures Aufsehen erregte. Bereits in den ersten Verhören gestand die 43-jährige Gesche Margarethe Gottfried, von 1813 bis 1827 fünfzehn Menschen vergiftet zu haben, darunter ihre Ehemänner, ihre Eltern und ihre Kinder. Ausgehend von diesem historischen Drama entwickeln Peer Meter (Szenario) und Barbara Yelin (Zeichnungen) eine Geschichte voller Spannung und Intensität.

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Preis für alle drei: EUR 49,70

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (12. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386615870X
  • ISBN-13: 978-3866158702
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 17,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 150.795 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Udo Erhart TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Der Fall der Gesche Gottfried ist in Bremen wohlbekannt. Sie hat nämlich in den Jahren 1823 bis 1828 insgesamt 15 Menschen mittels Gift getötet und Unzähligen mit ihrer "Mäusebutter" ebenfalls gesundheitlich geschadet. Auch vor ihren eigenen Kindern machte sie nicht halt - sie wurden ebenfalls von Gottfried getötet. Am 21. April 1831 wurde Gesche Gottfried öffentlich hingerichtet. Durch Enthauptung. Davon zeugt noch heute ein schwarzer Pflasterstein mit einem darauf befindlichen Kreuz. Dieser wurde an der Stelle eingelassen, an der Gesche Gottfried hingerichtet wurde. Wenig feinfühligen Bremern dient er auch heute noch als Spuckstein.

Autor Peer Meter zeichnet ein düsteres und gleichzeitig sehr interessantes (Sitten-)bild der Biedermeierzeit. Letztendlich bleibt die Sachlage auch in der Comic-Adaption "Gift" unklar. Handelte Gesche aus Habgier? War die Frau schlicht psychisch krank? Gab es Warnzeichen und wurden sie von der Bevölkerung nicht wahrgenommen? Auch die Rollen ihres Verteidigers Friedrich Leopold Voget und des Bremer Pastors Heinrich Wilhelm Rotermund sind - gelinde gesagt - suspekt.

Barbara Yelin zeichnet die Graphic Novel in düsteren Bleistiftpanels nach. Nicht immer gelingt ihr dabei, Proportionen akkurat darzustellen. Ob das ein bewusst gewähltes Stilmittel ist, oder ob es hier noch etwas am Handwerk fehlt, vermag ich nicht zu beurteilen. Auch ist die Repro an manchen Stellen des Comic-Bandes nicht sauber ausgeführt. So sieht man in manchem Panel nicht sauber ausradierte Sprechblasen und auch zeichnerische Ungenauigkeiten (wie beispielsweise skizzierte aber noch nicht ausgearbeitete Hände der Charaktere). Auch hier bin mich mir unsicher, ob es zum künstlerisch gewollten Ausdruck gehört.

Die Süddeutsche hat "Gift" in ihre Graphic-Novel-Reihe nachträglich aufgenommen, da Art Spiegelmans "Maus" kurzfristig doch nicht in dieser Reihe erscheinen durfte. Das Covermotiv wirkt in der Repordukt-Originalausgabe in Farbe eindrucksvoller, dafür ist diese Ausgabe gebunden und mit Lesebändchen ausgestattet.

Insgesamt vier Sterne für einen lesenswerten Comic-Band den ich persönlich gerne zeichnerisch noch ausgefeilter gesehen hätte. Das Handlettering wirkt auch leider nicht durchgängig sauber und leicht zu lesen. Abgerundet wird der Band durch durch einen vierseitigen historischen Überblick mit (soweit vorhanden) zeitgenössischen Darstellungen der handelnden Personen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnitt - leider! 30. Oktober 2011
Mit viel Vorfreude habe ich mich an diesen Comic gemacht, der die Geschichte der mehrfachen Giftmörderin Gesche Gottfried schildert. Das ganze aus dem Blickwinkel einer jungen Autorin, die im Auftrag des Verlages Brockhaus einen Reiseführer über Bremen schreiben soll.

Die düsteren Zeichnungen in GIFT sind ein Fall für sich, wirken manchmal ungelenk und haben doch ihren Charme. Zumeist obliegt das Lob für einen Comic dem Autor, doch diesmal sehe ich das anders. Die Handlung, die Peer Meter schreibt, ist starr und wird nur ungenügend von Barbara Yelins Zeichnungen aufgefangen. Es fehlt der große Plot und die Überraschung, stattdessen bekommen wir viel Atmosphäre und die Düsterheit einer chauvinistischen Männergesellschaft, die manchmal etwas überzogen und plakativ wirkt.

Um es kurz zu machen: Ich bin enttäuscht. Man merkt dass hier kein professioneller Comicautor am Werk war, es fehlt der Kick, das Besondere und auch der Schlusseffekt des 'Spucksteins' ist mau.

Schade, das hätte besser werden können. Nette Durchschnittskost, aber nicht zu vergleichen mit ähnlichen Werken.
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5.0 von 5 Sternen für liebhaber 14. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
für liebhaber von graphic novels und einschlägiger thematik ist das fast ein muss,ganz wunderbare und sehr einfühlsame,überzeugende und eindringliche illustrationen.
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