Armand Hagopian wird entmannt und am Tor seiner Giftmüllhalde aufgenüpft. Alle Indizien wie Fingerabdrücke etc. weisen auf vier mexikanische Deponiearbeiter als Täter hin. Der ermittelnde Polizist Bernardi sowie Samuel Hamilton, ein furchtloser Reporter, glauben nicht an deren Schuld. Hamilton macht sich zusammen mit Janak Marachak, dem Anwalt der Mexikaner, daran, deren Unschuld nachzuweisen während Bernardi durch den Staatsanwalt "Deadeye" Graves die Hände gebunden werden.
Die Story spielt 1961, wass allerdings ohne jede Bedeutung ist, denn auf die Besonderheiten dieser Zeit geht Gordon zu keinem Zeitpunkt ein. Warum also das Jahr 1961 mehrmals erwähnen wenn dieses zu keinem Zeitpunkt relevant ist?
Auch die Personen sind schlecht gezeichnet, der Staatsanwalt ist eine dumme Karikatur eines Juristen und kann eigentlich zu keinem Zeitpunkt zu einem ernstzunehmenden Widersacher aufsteigen. Und dann wird er nach dem Prozess gegen die Hauptverdächtigen auch noch komplett aus der Handlung genommen.
Hamilton und Marachak hingegen, als vorurteilsfreie Gutmenschen, lassen nichts unversucht um die Lösung des Falles (übrigens im wesentlichen auf eigene Kosten und unermüdlich rund um die Uhr arbeitend) aus dem Hut zu zaubern.
So wirkt dann auch die Lösung des Falles: aus dem Hut gezaubert. Die Täter spielen bis auf eine Ausnahme vorher praktisch keine Rolle, als Verdächtige schon gar nicht so das man gar nicht erst ins Rätseln kommt. Die Motivlage zum Mord an den Hagopians, im letzten Kapitel hinten dran gehängt, wirkt ziemlich plump und zudem unglaubwürdig, liegt doch alles schon mehrere Jahrzehnte zurück.
Zu allem Überfluss muss der geneigte Leser zum Schluss dann noch feststellen, dass der auf den ersten Blick geschickt eingefädelte und über Generationen vorbereitete Mordplan im Prinzip ziemlich idiotisch und noch einfacher aufzuklären ist.
Insgesamt leider nur ein wohlwollend als mittelmässig zu klassifizierender Kriminal-Roman.