Aus der Amazon.de-Redaktion
Billig kaufen und teuer verkaufen, so macht man bekanntlich an der Börse die besten Gewinne. Doch Scharen von Anlegern handeln genau umgekehrt: Sie kaufen wie wild, wenn die Kurse steigen, und stoßen ihre Wertpapiere panikartig ab, sobald sie Punkte verlieren. Die Neuroökonomie entschlüsselt, warum: Hinter dem vermeintlich rationalen Anlegerverhalten wirken sehr archaische Mechanismen: Kaum wittert das Anlegerhirn einen Gewinn, beginnen die gleichen neuronalen Schaltkreise zu feuern, die auch bei Sex und Drogenkonsum aktiv sind. Umgekehrt lösen Verluste Panik aus wie weiland der Säbelzahntiger. Der amerikanische Wirtschaftsjournalist Jason Zweig hat sich in den Forschungsstätten der Neuroökonomie umgeschaut, um besser zu verstehen, wie Menschen ticken, wenn sie geschäftliche Entscheidungen treffen müssen. Denn da ist es mit dem Homo oeconomicus nicht weit her. Das menschliche Gehirn, so Zweigs Fazit, kann hervorragend Probleme lösen, wie sie in der langen Entwicklungsgeschichte des Menschen gang und gäbe waren, doch beim Erkennen von langfristigen Trends oder komplexen Wirkungszusammenhängen versagt es leider allzu oft.
Wer wirtschaftlichen Erfolg haben will, so Zweig, braucht ein gerüttelt Maß an Selbstdisziplin und Selbsterkenntnis. Und sollte sich stets die alte Weisheit vor Augen halten, dass Geld allein nicht glücklich macht. Auch dafür hält die Neuroökonomie verblüffende Erkenntnisse bereit: Zwar kann man sich von Geld kein Glück kaufen, aber umgekehrt wird ein Schuh daraus. Menschen nämlich, die guter Stimmung sind, sind nicht nur lernbereiter, kreativer und kooperativer als notorische Miesepeter. Sie verfolgen ihre Ziele auch beharrlicher, sehen Dinge eher in einem breiten Zusammenhang und schöpfen ihre Potenziale besser aus. Damit vereinen sie eine Reihe von Eigenschaften, die auf direktem Weg zu finanziellem Erfolg führen. Jason Zweigs Fazit: "Je glücklicher Sie sind, desto länger und gesünder wird Ihr Leben wahrscheinlich sein - und desto mehr Geld werden Sie wahrscheinlich haben." -- changeX
Pressestimmen
"So wird das Buch nicht nur zu einer kurzweiligen Einführung in die Hirnforschung, sondern auch zu einem praktisch nutzbaren Ratgeber für Anleger, die zu oft an den eigenen Schwächen gescheitert sind. Also für alle." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 23. September 2007 "Ein wertvolles Buch für den, der sich daran hält." WirtschaftsWoche, 8.Oktober 2007 "Viele plastisch erzählte Fälle und verblüffende wissenschaftliche Experimente machen das Buch höchst anschaulich. Um den Anleger vor seinem schlimmsten Feind - sich selbst - zu schützen, nennt Zweig in jedem Kapitel praktische Tipps sowie zehn zusammenfassende Investmentgebote." Klaus Werle, manager magazin spezial, Oktober 2007
WirtschaftsWoche, 8.Oktober 2007
"Ein wertvolles Buch für den, der sich daran hält."
manager magazin spezial, Oktober 2007
"Viele plastisch erzählte Fälle und verblüffende wissenschaftliche Experimente machen das Buch höchst anschaulich. Um den Anleger vor seinem schlimmsten Feind - sich selbst - zu schützen, nennt Zweig in jedem Kapitel praktische Tipps sowie zehn zusammenfassende Investmentgebote."
Kurzbeschreibung
Wir sehen uns als rationale Anleger. Prüfen sorgfältig, für welche Geldanlage wir uns entscheiden, bevor wir handeln. Ein verheerender Irrtum. Dieses Buch zeigt: In kaum einem anderen Bereich spielt uns unser Gehirn so leicht Streiche, wie wenn wir an Geld denken. Neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung zeigen: Wenn es um Geld geht, sind wir alles andere als neutral und objektiv, denn Geld ist eine hoch emotionale Angelegenheit. Zweig schildert in seinem Buch, was in uns vorgeht, wenn wir finanzielle Entscheidungen treffen. Die überraschende Erkenntnis: Unsere Gedanken beim Thema Geld sind nicht allzu weit entfernt von dem, was uns beim Thema Sex durch den Kopf geht - oder wenn man unter Drogen steht. Kein Wunder also, dass unsere Gefühle mit uns Achterbahn fahren, wenn es um die Finanzen geht: Nirgendwo sonst liegen Glück und Gier, Freude und Verzweiflung so eng beieinander wie hier ... Wer aber weiß, dass uns in Gelddingen leicht eine Sicherung durchbrennt, kann sich gezielt schützen und teure Fehler vermeiden. Wie das geht, zeigt dieses Buch.
Buchrückseite
Warum unser Gehirn verrückt spielt, wenn das große Geld lockt Wir sehen uns als rationale Anleger. Prüfen sorgfältig, für welche Geldanlage wir uns entscheiden, bevor wir handeln. Ein verheerender Irrtum. Denn neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung zeigen: In kaum einem anderen Bereich spielt uns unser Gehirn so leicht Streiche, wie wenn es um unser Geld geht. Jason Zweig schildert in seinem Buch, was in uns vorgeht, wenn wir finanzielle Entscheidungen treffen. Die überraschende Erkenntnis: Unsere Gedanken beim Thema Geld sind nicht allzu weit entfernt von dem, was uns beim Thema Sex durch den Kopf geht - oder wenn man unter Drogen steht. Wer aber weiß, dass uns in Gelddingen leicht eine Sicherung durchbrennt, kann sich gezielt schützen und teure Fehler vermeiden. Wie das geht, zeigt dieses Buch. "Das Gehirn: Ein Apparat, mit dem wir denken, dass wir denken." (Ambrose Bierce)
Über den Autor
Jason Zweig ist Senior Writer bei der Zeitschrift "Money" und Gastkolumnist für "Time" und "CNN.com". Er ist ein gefragter Redner und Herausgeber verschiedener Zeitschriften. Jason Zweig lebt in New York.