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Gibt es den perfekten Platz zum Leben?
 
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Gibt es den perfekten Platz zum Leben? [Taschenbuch]

Susanne Haase
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Susanne Haases Erstlingswerk Gibt es den perfekten Platz zum Leben? muss man einfach gelesen haben -- vor allem, wenn man sich bei einer Lektüre nach intensiven Gefühlen sehnt. Denn die können geradezu garantiert werden.

Die einen werden das Buch lieben. Sie werden den Mut der jungen Journalistin bewundern, wie sie alles liegen und stehen lässt und mit einem "Around-the-world"-Jahresticket sowie großer Liebe zu ihrem Freund und Reisepartner in die weite Welt aufbricht, um sich ohne Plan treiben zu lassen. Lob wird auch dem Schreibstil zuteil werden, der offen und ehrlich daherkommt und das genaue Gegenteil eines politisch korrekten Textes darstellt. Und die Autorin macht sich nicht nur jede Menge Gedanken über Personen, Wertesysteme und Weltansichten, sondern teilt sie dem Leser auch ausführlich mit. Selbiges passiert mit Gefühlen: So wird der Leser Zeuge, wie -- nur als Beispiel -- Haase vor einer Starbucks-Filiale in Singapur einfach losheult und die "salzigen Tropfen in die makellose Schaumhaube des Caffè latte venti" fallen. Ja, und dann fasziniert den ein oder anderen sicherlich die geschickte Einflechtung von eher unbekannteren landestypischen Eigenheiten -- etwa die überschwängliche Begeisterung der Bewohner der Cook-Inseln für Rugby-Spiele.

Andere wird das Buch zutiefst empören. Allein das Motto, "Es wäre eine Schande, nicht die beste aller möglichen Welten herauszufinden", zeuge von großer Arroganz, könnte ein Vorwurf lauten. Schließlich kann es sich nicht jeder leisten, mal hierhin, mal dorthin zu reisen, um dann festzustellen, dass "auf Dauer jeder Ort langweilig werde". Und gehässige Zeitgenossen könnten das Werk einfach als besseres Reisetagebuch abtun, das zu viele persönliche Details enthält, die beileibe nicht jeden interessieren. Ob dem Kaufrausch in Shanghai neben den 900 Mark teuren Prada-Pärchen nun noch ein T-Shirt von Chloé zum Opfer fiel -- was soll's?

Wer also den Mut und die Offenheit Haases bewundert, sollte das Buch unbedingt lesen. Auch, obwohl sich die angekündigte weltweite Suche auf Teile Asiens und Australiens beschränkt -- und im Übrigen in Berlin endet. --Christina Falkenberg

Kurzbeschreibung

Sie ist Journalistin und lebt in Hamburg. Er arbeitet als Fotograf in London. Aber auf Dauer eine Wochenendbeziehung zu führen, kommt für beide nicht in Frage. Deshalb machen sich Susanne Haase und ihr Freund Adler auf die Suche nach einem Ort für sich und den anderen. Ein Jahr reisen sie um die Welt, um genau diesen einen perfekten Platz zu finden. Ein schöner Plan. Und ob es ihnen gelungen ist, erzählt dieses Buch. Aber gibt es so etwas überhaupt, einen perfekten Platz? Und wenn ja, was macht ihn dazu? Wollen wir im Paradies leben oder in Phnom Penh, dieser Anti-Stadt zwischen schrecklicher Vergangenheit und kaum hoffnungsvoller Gegenwart? Susanne Haase träumt nicht vom Auswandern, vom Ausstieg aus der alltäglichen Routine. Sie sucht das Leben und fragt, wie es gelebt wird: dort vor Ort in Singapur, in den Bergen von Laos oder auf einer Rinderfarm im australischen Nirgendwo. Ihre Reise führt von Indien bis zu den Cook Islands. Ganz nebenbei erkundet sie mit MianMian das Nachtleben Schanghais, erfährt, was Werner Herzog auf der Weihnachtsinsel treibt und lernt die Vorzüge einer traditionellen Thai-Massage kennen. Und dann stellt sich immer wieder die alles entscheidende Frage: Ist das der Platz, den wir suchen?

Der Verlag über das Buch

Himmel auf Erden gesucht! Gibt es den perfekten Platz zum Leben?

Autorenportrait

Susanne Haase, geboren 1968 in Hamburg, aufgewachsen in Berlin, Rottach-Egern und Steinhude. Vor ihrer Reise war sie Redakteurin mit Festanstellung. Heute arbeitet sie als freie Autorin für verschiedene Magazine, darunter Mare, Allegra, Brandeins und SZ-Magazin.
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