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Gianlorenzo Bernini. Die Papst- und Herrscherporträts. Zum Verhältnis von Bildnis und Macht
 
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Gianlorenzo Bernini. Die Papst- und Herrscherporträts. Zum Verhältnis von Bildnis und Macht [Gebundene Ausgabe]

Philipp Zitzlsperger

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Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2002
Der Bildhauers Gianlorenzo Bernini habe, darin waren sich die Zeitgenossen einig, seinen Porträts Leben, Geist und Seele eingehaucht. Schon als junger Bildhauer hatte er erkannt, dass bloße Ähnlichkeit nicht genüge, sondern man ausdrücken müsse, was in den Köpfen der Helden vorgehe, weiß Rezensentin Bettina Erche. Die Kunstgeschichte habe Berninis Helden psychologisierend interpretiert, erläutert die Rezensentin, "die Deutung verharrte beim Individuum, historischer Hintergrund und gesellschaftliches Umfeld blieben ausgeblendet". Philipp Zitzlsperger geht in seinem Buch über Berninis Papst- und Herrscherporträts nun der Frage nach, ob sich im Porträt gesellschaftliche Normen widerspiegeln und damit das Individuelle sich auf die Physiognomie beschränke. Dabei geht er laut Erche von der These aus, dass die klerikalen Gewänder als Ausdruck der Selbstbehauptung im vatikanischen Hofzermoniell zu verstehen sind. Erche beschreibt im weiteren ihrer Rezension ebenso detailliert wie ermüdend Büsten und Gewänder von diversen Päpsten, ohne näher auf Zitzlspergers Buch einzugehen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

"Philipp Zitzlsperger hat nicht nur einen überaus prominenten Gegenstand für die Kunstgeschichte sichtbar gemacht, sondern zugleich ein faszinierendes Stück politischer Ikonographie geschrieben." Süddeutsche Zeitung)

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