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Ghost : Roman.
  
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Ghost : Roman. [Pappbilderbuch]

Robert Harris
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Pappbilderbuch
  • Verlag: München : Heyne, (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453265750
  • ISBN-13: 978-3453265752
  • ASIN: B002CETGQQ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)

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Robert Harris
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Mit "The Ghost" zeigt Harris, dass er immer noch ein Meister des klugen politischen Thrillers ist! Und seine Erzählkunst ist in "The Ghost" so gut wie nie: Ein sehr erfahrener Ghostwriter soll die vermurkste Autobiographie eines englischen Ex-Premiers kurz vor Druck noch im Hauruckverfahren vor der Katastrophe retten. Im Verlaufe seiner hastigen Recherchen und Interviews findet er jedoch Hinweise, die den Unfalltod seines ghostwritenden Vorgängers gar nicht mehr als Zufall erscheinen lassen...

Der Ich-Erzähler, ein Ghostwriter, ist in der Tat das, was er sein soll: ein namenloser, hochprofessioneller Schreiberling und wohlwollender, allesverstehender Interpret des Lebenslaufs von Berühmtheiten, der im hochprofitablen Dauerschatten der VIPs sein eigenständiges Leben aufgegeben hat. Seinen Namen erfährt der Leser nie, sein soziales Umfeld liegt brach, sein Beruf drängt ihn in gnadenlose Anonymität, er tröstet sich mit Alkohol. Meisterlich macht Harris diesen "Geist" zum Katalysator eines politischen Erdbebens und webt ihn clever in eine sich scheinbar nur am Rand des Geschehens abspielende Nebenhandlung ein, die dann aber zum Gau für alle wird. Die Handlung ist mitreißend, und sie glänzt in jedem Detail: Die Screwball-Dialoge zwischen Geist und blasierter Assistentin des Ex-Premiers sind umwerfend bissig-komisch, die Manieriertheiten des Ex-Premiers reichen überzeugend von kosmopolitisch-gönnerhaft bis ängstlich-banal, und die düstere Winterstimmung auf einer unwirtlichen neuenglischen Insel ist bis ins eiskalte Mark genau getroffen.

Robert Harris hat mit "The Ghost" ein Meisterwerk abgeliefert! 5 wohlverdiente Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungener Politthriller 21. Juni 2009
Von goat TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Mit Politthrillern tu ich mich in der Regel immer sehr schwer, weil sie meistens trocken geschrieben sind. Nicht so das Werk von Robert Harris. Die Story um den Ghostwriter, der die Memoiren des britischen Ex-Premierministers Adam Lang schreiben soll, ist spannend.
Leute, die einen actiongeladenen Thriller suchen, sind hier allerdings fehl am Platz. Auch weist das Buch einige Längen auf und es hätten gerne 100 Seiten weniger sein dürfen.
Gut gefallen hat mir die Erzählung aus Sicht des Ghostwriters in der Ich-Form. Und alleine durch den Zusatz der Kapitelüberschriften erfährt man so einiges über diesen Beruf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das moderne Imperium 25. November 2007
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Macht beschert einem Menschen allerlei Annehmlichkeiten.", schrieb Robert Harris auf den ersten Seiten seines letzten Romans "Imperium", "zwei saubere Hände gehören allerdings nur selten dazu." Erzähler des ersten Bandes seiner Trilogie über das Leben und die Zeit von Marcus Tullius Cicero war Tiro, der Sklave Ciceros. "Bewaffnet" mit Griffel und Wachstafel, agierte er als Schatten seines Herrn, war ständig an seiner Seite, um jedes Wort des fruchtbarsten Autors und Redners des antiken Roms für die Nachwelt festzuhalten. Harris schuf mit Tiro einen großartigen Charakter: auf den ersten Blick bedeutungslos, auf den zweiten jedoch aufgrund der Kraft des geschriebenen Wortes mit beinahe ungeheurer Macht ausgestattet.

Aufgrund aktueller Anlässe - die Beteiligung Großbritanniens am "Krieg gegen den Terror" im Irak - unterbrach Harris seine römische Trilogie, um "Ghost", seinen ersten zeitgenössischen Roman, in nur fünf Monaten zu schreiben. Dessen Titelfigur und "Berichterstatter" steht in einem ähnlichen "Arbeitsverhältnis" wie Tiro: ein professioneller "Schreiberling", der in einer bedeutungsschwangeren Zeit das Diktat seines mächtigen Schutzherrn entgegen nimmt.

Anonym sogar zum Leser, hat er sich als Ghostwriter vertraglich verpflichtet, die Autobiografie von Adam Lang, dem ehemaligen Premierminister Großbritanniens zu schreiben und "etwas Herz" in den bleiernen ersten Entwurf seines Vorgängers zu bringen, der durch unerklärliche Umstände während einer Fährüberfahrt ertrank.

Er hat seinen Laptop kaum ausgepackt, als die Nachrichten verkünden, dass Lang durch den Internationalen Strafgerichtshof unter Anklage gegen Kriegsverbrechen gestellt werden soll.
Spannungen und Differenzen der ganzen Bandbreite schrillen in den Gängen der internationalen Macht. Brutale, gesichtslose Mächte - genannt CIA - sind hinter dem unschönen Manuskript her, welches auf den zweiten Blick einen versteckten Code enthält. Vielleicht war der Tod seines Autors gar kein Unfall.

In "Ghost" macht Harris schlauen Gebrauch von seiner Zeit als politischer Kommentator und enger Vertrauter Tony Blairs bei dessen Wahlkampf 1997, inclusive Reisen in Privatjets und gepanzerten Limousinen: ein unbemerkter Beobachter, tatsächlich gar nicht so verschieden von Tiro, dem Sklaven Ciceros - nur moderner: dieses Mal Neu Labour ohne Toga?

Zynisch, erhellend, sowohl nüchtern als auch leidenschaftlich ist "Ghost" ein politischer Thriller. Wie bei seinen vorangegangenen Romanen, setzt Harris den Leser in eine, von unserer eigenen Wahrnehmung divergente Welt. Das London von Lang ist fast täglichen Terroristenanschlägen ausgesetzt. Lang selbst ist ein erfolgloser Schauspieler aus Leicester, nicht ein erfolgloser Rock-Sänger aus Edinburgh, und er zeigt - im Gensatz zu Blair - auch keine besonders religiösen Überzeugungen.

Während der Roman seine fünfmonatige Entstehungzeit offensichtlich der Wut von Harris an Blair und seiner Regierung geschuldet ist, ist das wilde Herz des Plots - die große Enthüllung und die entscheidende Wende an seinem Ende - eine fantasievolle Impertinenz, eine Beschuldigung, die keiner machen oder wörtlich nehmen kann. "Ghost" ist letztendlich kein Roman über Blair; obwohl es eine Anklage an allem bleibt, was er tat und wofür er eintrat. Er ist auch, und vielleicht am entscheidensten, ein intelligenter, scharfsichtiger und enormer Spaß, erneut großartig übersetzt von Wolfgang Müller.

Fazit:
Historische Schauspiele sind die Stärke von Robert Harris. In "Ghost" zeichnet er wiederum ein Bild zeitgenössischer Politik und Moral, ebenso lebhaft wie seine Darstellung des antiken Roms in "Imperium" und Nazi-Deutschlands in "Heimatland".
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unbefriedigend
Zu diesem Buch gelangt man wohl, weil man andere Werke von Robert Harris gelesen hat und wie bei 'Vaterland' oder 'Aurora' gut unterhalten war und sich nebenbei über den aus... Lesen Sie weiter...
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