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Produktinformation
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For this momentous departure I had hoped for a better omen than this cold, dark, rainy morning, but it did have a certain pathetic fallacy, a sympathy with my interior weather. In any case, the weather didn’t matter; I was going. I still didn’t know where (Alaska? Mexico? Patagonia?), or for how long (two months? four months? a year?), but I knew I had to go. My life depended on it.
Sipping the last cup of coffee, I wrestled into my leathers, pulled on my boots, then rinsed the cup in the sink and picked up the red helmet. I pushed it down over the thin balaclava, tightened the plastic rainsuit around my neck, and pulled on my thick waterproof gloves. I knew this was going to be a cold, wet ride, and if my brain wasn’t ready for it, at least my body would be prepared. That much I could manage.
The house on the lake had been my sanctuary, the only place I still loved, the only thing I had left, and I was tearing myself away from it unwillingly, but desperately. I didn’t expect to be back for a while, and one dark corner of my mind feared that I might never get back home again. This would be a perilous journey, and it might end badly. By this point in my life I knew that bad things could happen, even to me.
I had no definite plans, just a vague notion to head north along the Ottawa River, then turn west, maybe across Canada to Vancouver to visit my brother Danny and his family. Or, I might head northwest through the Yukon and Northwest Territories to Alaska, where I had never travelled, then catch the ferry down the coast of British Columbia toward Vancouver. Knowing that ferry would be booked up long in advance, it was the one reservation I had dared to make, and as I prepared to set out on that dark, rainy morning of August 20th, 1998, I had two and a half weeks to get to Haines, Alaska — all the while knowing that it didn’t really matter, to me or anyone else, if I kept that reservation.
Out in the driveway, the red motorcycle sat on its centerstand, beaded with raindrops and gleaming from my careful preparation. The motor was warming on fast idle, a plume of white vapor jetting out behind, its steady hum muffled by my earplugs and helmet.
I locked the door without looking back. Standing by the bike, I checked the load one more time, adjusting the rain covers and shock cords. The proverbial deep breath gave me the illusion of commitment, to the day and to the journey, and I put my left boot onto the footpeg, swung my right leg high over the heavily laden bike, and settled into the familiar saddle.
My well–travelled BMW R1100GS (the “adventure–touring” model) was packed with everything I might need for a trip of unknown duration, to unknown destinations. Two hard–shell luggage cases flanked the rear wheel, while behind the saddle I had stacked a duffel bag, tent, sleeping bag, inflatable foam pad, groundsheet, tool kit, and a small red plastic gas can. I wanted to be prepared for anything, anywhere.
Because I sometimes liked to travel faster than the posted speed limits, especially on the wide open roads of the west — where it was safe in terms of visible risks, but dangerous in terms of hidden enforcement — I had decided to try using a small radar detector, which I tucked into my jacket pocket, with its earpiece inside the helmet.
A few other necessities, additional tools, and my little beltpack filled the tankbag in front of me, and a roadmap faced up from a clear plastic cover on top. The rest of the baggage I would carry away with me that morning had less bulk, but more weight — the invisible burdens that had driven me to depart into what already seemed like a kind of exile.
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Es gibt wenig auszusetzen an diesem Buch,
außer vielleicht:
1. Es wird hauptsächlich von Rush-Fans gelesen werden
2. es wird in absehbarer Zeit keine Übersetzung in eine andere Sprache geben
3. es macht klar, daß der Autor sein Talent noch nicht mal annähernd ausgeschöpft hat, wenn er bisher fast nur Songtexte geschrieben hat.
Dieses Buch ist sehr persönlich und bis in den letzten Nebensatz autobiographisch. Neil Peart sagte ehrlich, daß zwei Dinge Ihn bewogen haben, dies alles niederzuschreiben.
1. Der Hinweis seines besten Freundes, die Briefe an Ihn erreichten mittlerweile Prosaqualität. (geschrieben hat er viele davon auf der Reise weg von den Verlusten der Vergangenheit (ausgedrückt in einer echten Reise auf dem Motorrad über 60000 Meilen) hin zu sich selbst geschrieben. Der Freund saß im Gefängnis, weil er mit anderen, als seinen legalen Produkten gehandelt hat).
2. es gab Zeit, die durch die Nichtauslastung während der Aufnahmesessions in seinem Hauptjob frei wurde.
Was er dem Leser hier präsentiert, ist hingegen für alle lesenswert, die einen perfekten philosophisch, leidenschaftlichen und zugleich zutiefst rationalen Einblick in das Denken eines Menschen haben wollen, der alle Konstanten in seinem Leben (seine Tochter, seine Frau durch Tod, seinen besten Freund in genau dieser Zeit im Gefängnis und - sehr profan dagegen, aber auch dieses noch!- seinen Hund durch Tod) verloren hat und genau zwei Möglichkeiten hatte: Aufzuhören und den anderen zu folgen oder weiterzumachen und sich wegbewegen von vielem Bekannten. Daß er dabei feststellt, daß das einzig wirklich Bekannte das eigene Ich ist und daß dies leben will, könnte vielen, die bei Minimalstörungen der eigenen Verlogenheit und Entschuldigungen "ich kann nicht mehr" schreien, ein Beispiel sein. Ein Beispiel dafür, wie eine bewußte Auseinandersetzung mit sich selbst die scheinbar verschlossenen Türen öffnet. Hinter jeder Zeile steckt die Erkenntnis des Autors "Ich habe mich nicht geändert, also mache ich weiter" Er geht einfach weiter, wo andere nicht mehr weitergehen können.
Neil Peart beschreibt dies fast unglaublich intensiv. Er kann schreiben!! (so sehr, daß ich mir viel mehr von ihm wünsche, auch letztlich einmal etwas nicht-Autobiographisches). Die "Briefe an brutus" ins Gefängnis haben eine humoristisch-surreale Komponente, die die Schilderungen des Alltags auf der Straße in fast unglaublicher Weise untermauern. Das Herantasten an neue Beziehungen, die beschleunigte Erzählweise zum Schluß, wo die Nähe zur Gegenwart immer größer wird, all dies ist kein Zufall, sondern sehr sehr gut durchdacht.
Es braucht nicht immer philosophische Abhandelungen, um komplexe Bewältigungen zu beschreiben, ein auf den ersten Blick leichter zugängliches Werk, wie dieses kann es auch! ( wer da sagt, daß hier sehr viel an philosophischer Betrachtung drin steckt, soll bitte leise sein (er hat ja Recht!!)
Neil Peart hat jedes Interview seit dem Tod seiner Tochter und seiner Frau (mit Ausnahmen von zwei sehr technisch geprägten gegenüber seinem Sponsor und einem Musikfachblatt) verweigert. Es ist auch alles in diesem Buch gesagt!
Für alle die nicht wissen um was es in diesem Buch geht: Neil Peart Songwritter und Drummer der Kanadischen Überband RUSH verlor bei einem Tragischen Autounfall seine 17 Jahre alte Tochter und nur wenige Monate Später seine Langjährige Ehefrau. Er ist nach diesen Schicksalschlägen ein gebrochener Mann der offen darüber nachdenkt seinem Leben ein Ende zu setzen. Eines Morgens setzt er sich auf sein Motorrad und beginnt eine fast 10 Monatige Irrfahrt von Kanada bis Südamerika nur um in Bewegung zu bleiben nicht über das vergangene Nachzudenken müssen. Er legt über 55000 Meilen zurück.
Was genau geschieht werde ich natürlich an dieser Stelle nicht preisgeben. Dieses Buch wurde von einem Meister der Worte geschrieben der keinen Ghostwriter nötig hat. Mit viel Ironie und einer sehr großen Portion Sarkasmus und schwarzem Humor gewürzt.
Ich kann diese Buch nur jedem wärmsstens ans Herz legen nicht nur Bikern oder RUSH Fans. Das Menschlichste Buch das ich jemals gelesen habe. Überzeugt euch selber ich verspreche euch das ich nicht zuviel versprochen habe
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