Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wunderschön, 16. Juni 2007
ja, also wie ich die CD kaufen war (ich sah sie zum ersten Mal) hatte ich genau 20 Sec Zeit reinzuhören...und ehrlich gesagt wegen dem Cover kaufte ich sie auch gleich (ich musste gehen, sonst höre ich immer viel länger in Alben rein)
dann zuhause, am nächsten Tag, höre ich sie und ich musste Gott danken dafür, ich habe es nicht gepackt...
also: ich mag Radiohead sehr und auch the Shins...und vielleicht ist dieses traurig warme Songwriteralbum damit ein wenig beschrieben...
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5.0 von 5 Sternen
Wunderschön!, 5. Oktober 2009
Auch ich wurde auf dieses Album wegen des Covers aufmerksam, hörte mir den zweiten Song "Welcome home, son" auf Myspace an, und bestellte sofort.
Ein Artwork, das so sehr meinem Geschmack entspricht, finde ich nur sehr selten, und einen Song, der so sehr meinem Geschmack entspricht wie oben genannter, noch seltener. Zudem hat er den wahrscheinlich schönsten Refrain, der mir grade überhaupt in den Sinn kommt.
Das gesamte Album zeichnet sich durch eine unglaublich intensive Atmosphäre aus, was wohl vor allem am Homerecording und Ben Coopers Songwriting liegt. "Let the river in", "Along the road", "Winter is coming", "Sleepwalking" haben alle ihren musikalischen Höhepunkt gegen Ende des jeweiligen Songs, auf den vorher hingearbeitet wird, allerdings mit einer Schönheit, deren ich mir vor allem bewusst wurde, nachdem ich die Höhepunkte genug ausgekostet hatte und mich den Details besser widmen konnte. Deshalb, und auch wegen der Unscheinbarkeit, die viele Songs vor allem im Vergleich zu "Welcome home, son" anfangs aufweisen, lohnt sich das Album meiner Meinung nach mit jedem Hören mehr. Grade dieser Song ist sicher oftmals das Hauptproblem des Albums; erwarten sich wahrscheinlich viele Hörer nach diesem Opener ( "Asleep on a train" übergehe ich mal eben dreist) ein Album voller ebenso eingängiger und von Anfang an mitreißender Songs mit Höhepunkten wie besagtem Refrain, werden sie doch beim ersten Durchhören eher enttäuscht sein. Dies jedoch ausschließlich deswegen, weil die restlichen Stücke mehr Zeit brauchen, um sich zu festigen. Gibt man den Songs allerdings die nötige Zeit, erkennt man ihren wirklichen Wert: "Ghost" ist ein einziger Traum, gespickt mit wunderbaren Melodien , treibenden Höhepunkten ("Let the river in"), atmosphärisch gleitenden Parts ("Along the road") ebenso wie mit auch mal mehr Druck im Arrangement ("Winter is coming") und schließlich auch mit einem extrem schönen Abschluss mit spärlicher Instrumentierung ("Homesick").
Für mich auch, oder vor allem, nach unzähligem Hören eines der schönsten Alben, die ich kenne, ganz besonders in den richtigen Momenten, die wohl vor allem in Herbst & Winter zu finden sind.
Vergleiche anzustellen fällt mir schwer.. Es ist zu düster für The Shins, zu bodenständig für Radiohead, und hat doch mit beiden was zu tun, wie mein Vorrezensent anmerkte.
Ich schätze vor allem die melancholische Atmosphäre von "Ghost", diesbezüglich ist es mir ähnlich wichtig wie Nick Drake, Devendra Banhart in seinen ruhigen Momenten (v.a. auf "Cripple Crow" & "Smokey..."), The Shins, Iron & Wine, Sufjan Stevens, Portugal.the man bei z.B. "Colors" oder "Mornings" oder auch Scott Matthew, um einige zu nennen.
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