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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unter meinen Erwartungen, 30. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Ghost Pirates of Vooju Island (Computerspiel)
Ich habe dieses Spiel, wie offensichtlich viele andere, mit einigen Erwartungen gekauft. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, ein schönes Adventure im Stil von MI zu spielen und ewig daran zu sitzen. Ich muss allerdings leider sagen, dass ich enttäuscht wurde, denn auch wenn ich hier nichts technisches kritisieren will (dafür ist es inzwischen schon wieder zu lange her, dass ich es gespielt habe und ich erinnere mich nicht an Dinge, die mich riesig gestört hätten), will ich das Storypaket beurteilen: Pro: - Die Figuren waren schön charakterisiert und haben durchaus alle ihren Charme gehabt - Die Interaktionen zwischen den drei Hauptcharakteren waren sehr witzig und haben dem Spiel eine Art DotT-Flair verliehen, allerdings wurden die Rätsel dadurch nach einer Weile sehr durchsichtig - Die Atmosphäre war im großen und ganzen schön gezeichnet und man HÄTTE sich schön in diesem Spiel verlieren können Contra: - Es war alles zu abgehackt, die Story war zwar offensichtlich durchdacht, aber oft für den Spieler nicht so transparent wie es vielleicht beabsichtigt war (die Sprünge waren zu krass, die Charaktere hatten zu viel Vorgeschichte dafür, dass es ein erster Teil war, man hatte oft das Gefühl nicht so genau zu wissen, ob man dass jetzt hätte wissen sollen oder ob da wohl noch mal eine Erklärung kommt) - DER SCHLUSS! Wer das Spiel gespielt hat, dürfte wissen, was ich meine. Ich möchte jetzt nicht spoilern, aber ich hätte mir einen runderen Abschluss gewünscht, mit noch einem Kapitel zwischendrin oder so, irgendwas das alles zusammenfügt und das einem ein befriedigendes "Ja, ich habs geschafft!" Gefühl vermittelt. Fazit: Ich war eigentlich hauptsächlich begeistert, während ich gespielt habe, aber hinterher war ich nicht zufrieden. Es war einfach zu wenig. Wenn sich die Schaffer vielleicht noch ein Jahr bis zum Release Zeit gelassen hätten, dann wäre eventuell ein phänomenales Spiel entstanden, aber so ist es eher Mittelmäßig geworden. Das finde ich schade!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unter seinen Möglichkeiten, 25. Juni 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Ghost Pirates of Vooju Island (Computerspiel)
Das Problem an "Ghost Pirates" - um das gleich vorneweg zu sagen - ist die große Erwartungshaltung. Wenn ein Adventure, dessen Thema "Piraten in einer Karibik-artigen Umgebung" ist, mit einem der großen Namen hinter Monkey Island wirbt - dann löst das große Erwartungshaltungen seitens der Spieler aus. Und die werden hier leider enttäuscht. Das Problem dabei ist nicht einmal, dass Ghost Pirates ein schlechtes Spiel ist - das ist es nämlich nicht! Es ist wunderschön gezeichnet, die Charaktere sind liebevoll detailliert, es gibt wirklich lustigen Humor und schräge Gestalten ("This is the Loa of Barbeque. We worship him every sommer, along with the Loas of Seasoning and Marinating.") - das Gesamtpaket an sich ist schon stimmig. Schwächen gibt es auch, aber die sind eher gering - es gibt zwei Stellen im Spiel, bei denen man in einem etwas seltsamen Dialog-System eine Art "Stein-Schere-Papier" spielt - hier gilt es vor allem viel auszuprobieren, um das System zu verstehen. Das nervt ein wenig. (Und mir fehlt eine Hotspot-Taste, die kurzzeitig alles auf dem Schirm markiert, womit man interagieren kann - sowas sollte heutzutage einfach Standard sein.) Aber: So gut und so lustig "Ghost Pirates" auch ist, es ist KEIN Monkey Island - und das hatte ich, nach der Aufmachung und den Lobpreisungen, eigentlich erwartet. Daher ist der Enttäuschungsfaktor etwas größer geraten - aber nochmal: Nicht deswegen, weil das Spiel schlecht wäre; es steht sich nur mit der eigenen Ankündigung selbst im Weg. Hätte nicht dieses große "Monkey Island"-Schild draufgeklebt, wäre meine Reaktion vermutlich einen Tick positiver ausgefallen. Was wirklich negativ ist, sind zwei Punkte: 1. Der Schluss! Völlig abgehakt, da geht jegliche Stimmung verloren. Wie geht es eigentlich weiter mit den Figuren? Bahnt sich doch noch eine Romane zwischen Blue Belly und Jane an? Heiratet Papa Doc wieder? Was ist mit seiner Ex, die doch gar nicht besiegt ist? Für wen entscheidet sich der gerettete König der Piraten? 2. Die Spiellänge! Leider viel zu kurz geraten - obwohl der Storybogen bestimmt noch einige Stationen dazwischen hätte haben können. Und die Länge wird durch die zwei "Rate mal, wie das geht"- Passen, die ich oben erwähnt habe noch künstlich in die Länge gezogen. Könnte eigentlich für Adventure-Freaks in ein bis zwei Abenden zu schaffen sein. Fazit: Durchaus lustiges Spiel, das aber unter seinen Möglichkeiten bleibt und aufgrund der geringen Spiellänge (noch) zu teuer ist. Schade, hier wurde viel Potential verschenkt - vielleicht machen die Entwickler es ja beim nächsten Mal besser... Klare Kaufempfehlung als Adventure-Häppchen zwischendurch, SOBALD der Preis auf 10 EUR fällt. Darüber kriegt man einfach zu wenig Spielzeit fürs Geld.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Überall eher Mittelmaß., 12. November 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Ghost Pirates of Vooju Island (Computerspiel)
Also dieses Spiel hinterlässt überall bei mir gemischte Gefühle: Die Story klingt vielversprechend, aber man scheint dieselben Fehler zu machen wie schon in früheren Spielen: Die Story wird so stark in Häppchen mit fest vorgegebenen Räumen, platten Gesprächen und konstruierten Rätseln zerteilt, dass nie das Gefühl einer echten "Spielewelt" bei mir aufkam. Man hat immer sehr überschaubare Handlungsspielräume, die miteinander nur durch (teilweise recht verworrene) Zwischensequenzen verbunden werden. Ein echtes "Feeling" oder gar "Spannung" kam da bei mir nicht auf. Pluspunkte kann das Spiel bei mir wegen der doch recht gut durchdachten Hauptcharaktere sammeln, wobei man immer wieder durch Nebencharaktere abgelenkt wird, die weder zur Handlung beitragen, noch ausreichend Zeit haben, sich selbst zu entwickeln: Putzfrauen, Wächter, korrupte Priester, tote Fischer, Beamte, Göttinnen und Verwandte aller Orten. So erfährt man nur beiläufig etwas über Blue Bellys Familie (die ihm anscheinend sehr wichtig ist), der Gesprächsfaden mit Vater und Schwester bleibt aber in Oberflächlichkeiten stecken. Die Ernsthaftigkeit und die Gewissensbisse von Papa Doc sind spürbar, finden ihren Ausdruck aber weder in Handlungen noch Gesprächen. Und dass Jane das Draufgängerische nur nach außen trägt, im Innern aber hoch romantisch ist - das ist dann fast nur noch Mutmaßung, denn ihren Angebeteten bekommt man selbst nie zu Gesicht. So bleibt das Spiel für mich überall trotz guter Ansätze auf halber Strecke stecken: Die Story hat nur Ansätze für echte Spannung, die Charaktere könnten wirklich interessant sein, sind es letztlich aber nicht, und die Technik und Grafik sind gutes Mittelmaß.
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