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Kundenrezensionen

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am 5. Juli 2003
JA "Ghost Dog der Weg des Samurai" ist einnfach ein echt guter Film. Die Handlung, die Schauspieler ( allen voran Forest Whitaker ) und die geniale Idee das Thema der Samurai und deren Ehrenkodex in die heutige Zeit zu verlegen sind einfach nur gut. Der Soundtrack geht sofort ins Ohr und die Handlung fesselt auch in den ruhigen Minuten. Wenn Ghost Dog sein Kampftrainung auf dem Dach abhält hat das eine fast schon hypnotische Wirkung.
Einziger Wermutstropfe auf der DVD ist die Tatsache ,dass die Englische Sprachausgabe mit nichtabschaltbaren Untertiteln zu genießen ist ( was aber bei der etwas undeutlichen Aussprache der Mafiosis auch ganz hilfreich ist) auch das es keine partielle Untertitelung für die französisch-passagen gibt ist ein wenig traurig, aber trotzdem gilt für den Cineasten : kaufen kaufen.
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am 23. Oktober 2000
Ghost Dog - Der Weg des Samurai. Bestimmt kein Film für Freunde trendiger Teenie-Komödien, düsterer Schocker oder komplizierten Avantgardes. Ich habe mich selbst jahrelang mit der Philosophie des Hagakure befaßt, und außer in Filmen wie Kagemusha oder Die 7 Samurai habe ich kaum einen gefunden, der die komplexe Ethik des Krieges so leise erzählt wie Ghost Dog. Der Samurai, dessen bedingungslose Hingabe an seinen Herrn ihn in den Untergang führt ist ein altes Thema. Auch der Soundtrack gibt diesem Film die Möglichkeit, eine alte Philosophie in die heutige Zeit einzugliedern. Der Wu-Tang-Clan hat ganze Arbeit abgeliefert, auch wenn HipHop nicht mein Stil ist, habe ich mir den Soundtrack auch noch mitgekauft. Alles in allem: Ein Meisterwerk.
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am 12. Oktober 2001
Der Ghost Dog hat mich ein wenig an "Leon" (mit dem ebenfalls großartigen Jean Reno) erinnert - ein einsamer Auftragskiller, der ruhig und recht melancholisch vor sich hin lebt, und dessen Routine plötzlich von einem unerwarteten Ereignis jäh unterbrochen wird. Die Darsteller sind perfekt besetzt - obwohl ich mit Hip Hop nichts anfangen kann, hatte ich mit der Musik keine Probleme, sie paßt einfach. "Ghost Dog" ist ein leiser Film, in dem Action zwar stattfindet, sich aber nicht in Effekthascherei verliert. Der philosophische Anstrich wirkt nie aufgesetzt, sondern macht wirklich neugierig - ich habe mir anschließend gleich das Hagakure gekauft und war erstaunt, wie gut sich das Buch lesen läßt.
Jeder, der nicht nur auf "pure Action" steht, sondern auf sorgfältig ausgestaltete Personen, etwas Philosophie und ein wenig Melancholie, der wird perfekt bedient. Definitiv ein Film zu mehrfach ansehen!
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TOP 500 REZENSENTam 21. März 2015
Ghost Dog ist ein Auftragsmörder der Mafia, mit dem strengen Ehrenkodex der Samurai. Für einen Auftragsmörder ist er ein eher zurückgezogen lebender, sehr schüchterner und introvertierter Mann, der auf dem Dach eines Hochhauses lebt. Ghost Dog pflegt seltsame, fast schon philosphische Freundschaften mit einem Französischen Eisverkäufer, der kaum ein Wort Englisch versteht und einem kleinen Mädchen, dem er auch sein Lieblingsbuch namens Hagakure ausleiht.
Ich weiß nicht, was ich von diesem Film halten soll. Einerseits hat er wirklich interessante, bizarre Figuren, weit ab vom Mainstream mit vielen Ecken und Kanten. Vielleicht zu viel Ecken und Kanten, denn teilweise wirkt die Kombination schon sehr seltsam. Dieser starke, introvertierte, philosophierende Mann, der seine Aufträge per Brieftaube erhält und dann kaltblütig Menschen ermordet, die jemand anderes aus dem Weg haben will.
Das ist prinzipiell eine wirklich gute Idee. Die Schauspieler sind auch sehr gut. Unverbraucht aber authentisch. Die Kulissen sind schön abgewrackt, ein Amerika im Niedergang, Slums, Subkultur und das im Kontrast zur alten ehrwürdigen Kultur Japans und der Weg des Samurai. Diese Kontraste kann ich durchaus schätzen, erkennen, würdigen.
ABER der Film war langweilig. Es passiert wenig. Ein eher ruhiger Film, aber ohne Botschaft. Gewalt gegen Philosophie, Ein Killer der echte Freundschaften pflegt und bereit ist, für seine Freunde zu sterben. Ein ehrenvoller Mörder. Pathos. Niedergang. Hoffnungslosigkeit.
Sicherlich, der Film hat das Potential, sich redlich in Interpretationen an ihm abzuarbeiten, er hat viele interessante Aspekte, aber ich fand ihn einfach nur zäh und langweilig. Daher drei Sterne.
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am 13. April 2005
Ghost Dog... Eine scheinbar simple story über einen Auftragskiller der Mafia, der durch widrige Umstände selbst auf die Abschussliste gerät. Diese Kurzbeschreibung läßt normalerweise auf einen üblichen Hollywood-Thriller schliessen... wäre der Film nicht von Jim Jarmusch!
Durch Ghost Dog's strenge Befolgung der Regeln des Bushidos, dargelegt im Buch Hagakure, transferiert Jarmusch ein längst vergessen geglaubtes Wertesystem in die Neuzeit und schafft einen "afro-amerikanisch-japanischen" Don Quixote. Auch Ghost Dog's einziger (haiitianischer) Freund, die Mafia (als italienisch-westlicher Repräsentant) und ein nicht zu verachtender "Indianer vom Taubenschlag" tragen zu Jarmusch's (fast schon typischen) Kulturversammlung bei. Wenn dann das Buch "Rashomon" noch einen Hinweis auf verschiedene Interpretationen der Akteure preisgibt und RZA einen exzellent atmosphärischen Soundtrack hinzufügt ergibt sich ein actionreicher "Philosophenthriller" wie man ihn nur selten sieht.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Juni 2015
Schauspielerisch sehr guter Mafia-Film der definitiv für gute Unterhaltung sorgt.
Story nachvollziehbar und spannend. Ein Must-See-Film für Mafia-Film-Fans.

Er sieht aus wie ein Rapper, lebt aber nach dem Verhaltenskodex eines Samurai: Zusammen mit einem Schwarm Brieftauben führt „Ghost Dog“ (Forest Whitaker) ein abgeschiedenes Leben in einer Holzhütte auf dem Dach eines Hochhauses. Abgesehen von seinem einzigen Freund, dem Eisverkäufer Raymond (Isaach De Bankolé), läuft der Kontakt zur Außenwelt allein über den Mafioso Louie (John Tormey), der ihm Jahre zuvor das Leben rettete. Seitdem arbeitet „Ghost Dog“ als Killer für den lokalen Mafia-Clan und sieht in Louie seinen spirituellen Meister. Als er bei einem seiner Aufträge das Familienmitglied Handsome Frank (Richard Portnow) liquidieren soll, wird der Samurai zufällig von der Tochter des Bosses, Louise (Tricia Vessey), beobachtet und gerät daraufhin selbst ins Visier der Mafia. Zunächst reagiert „Ghost Dog“ gelassen, doch als die Gangster gezielt Jagd auf ihn machen und seine Hütte zerstören, ändert er seine passive Strategie und startet einen Rachefeldzug gegen Boss Vargo (Henry Silva) und dessen Familie…

Filme von Jim Jarmusch definieren sich stets über drei Begriffe: Minimalismus, Postmoderne und Independent. Wie bei kaum einem anderen Regisseur tragen alle Werke die typischen Erkennungszeichen seines Stils – reduzierte Dialoge, lange Kamera-Einstellungen und handlungsarme Plots. Und doch gleicht kein Film dem anderen, denn seine Referenzen an Literatur, Kino und Popkultur machen jedes Werk auch immer wieder besonders. Beispielhaft für dieses Prinzip der Kontinuität und Weiterentwicklung steht „Ghost Dog“, der sowohl thematisch als auch stilistisch an Jarmuschs apokalyptischen Western „Dead Man“ erinnert. Wie gewohnt konzentrierte sich der Filmemacher auch hier ganz auf seinen Hauptdarsteller: Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“). Mit seiner emotionalen Präsenz und physischen Stärke bietet Whitaker großes Kino und erzeugt dabei eine Atmosphäre, wie sie eindringlicher kaum sein könnte. Der 116 Minuten lange Klassiker aus dem Jahr 1999 ist ein zeitloses Meisterwerk mit großem Potential und Unterhaltungswert.
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am 16. Mai 2004
Über den Film Worte zu verlieren ist unnötig, er ist einfach genial.
Das kaann man von der DVD nicht behaupten.
Unlogische Menü-Führung, Sprache während des Film nicht wechselbar ohne daß man ins Menü geht und noch dazu sind die deutschen Untertitel in der englischen Fassung nicht ausblendbar.
Was soll dieser Käse ?
Wenn ich schon so ein tolles Medium wie DVD habe, möchte ich auch die Vorzüge geniessen und mich nicht von demjenigen der die Menüführung verpennt hat trietzen lassen.
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am 7. Oktober 2002
Der Plot des Films läßt sich eigentlich in 10 Minuten abhandeln - aber zum Glück des Zuschauers passiert das hier nicht.
Wo woanders 80 Minuten Action laufen und dann in 5 Minuten in einer kruden alles aufklärenden Szene eine pseudopsychologische Entschuldigung für die vorher gezeigte Gewalt geboten wird, arbeitet Jarmusch genau umgekehrt.
Dank eines grandios rätselhaft blickenden Forest Whitaker, werden in langen Filmfahrten (untermalt von RZAs lasziven Tracks) mehr Denkanstöße geliefert als einem lieb sein kann.
Und immer wenn der Psychoturn zu dominieren droht, wird man durch ein absurdes Ereignis (sei es der frankophone Eisverkäufer oder der rappende Mafiosi) vollends aus der Bahn geworfen.
Allerdings empfiehlt es sich gerade wegen der Pseudomafiosi, sich diesen Film in der Originalsprache anzusehen.
Wer die DVD ansieht sollte auf gar keinen Fall die Deleted Scenes verpassen, da leider eine der absoluten Highlights herausgeschnitten wurde (das Treffen zwischen den Clanbossen und dem Finanzberater).
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am 20. September 2004
'Es gibt keine größere Einsamkeit als die des Samurai, es sei denn die des Tigers im Dschungel'. Diesen Satz stellte Jean-Pierre Melville seinem 'Eiskalten Engel' (im Original 'Le Samourai') voran. Jim Jarmuschs 'Ghost Dog' orientiert sich an diesem Klassiker. Doch während man 1967 noch das ebenmäßige Gesicht Alain Delons über dem Trenchcoat sah, so zeigt sich der eiskalte Engel der 90er Jahre von anderer Art: Schwarz, korpulent, mit hängendem Augenlid und in schwarzem Kapuzen-Sweat-Shirt. Bei Melville waren es Kanarienvögel, die den Helden begleiteten. Jarmusch wählte urbanere Vögel: Tauben. Ihm gelang ein poetischer Film über Verbrechen und Einsamkeit, den er mit wunderbar skurrilen Momenten versehen hat. Doch seine besondere Note erhält das Werk durch die Zitate aus dem 'Hagakure', die wie eine filmische Meditation wirken. Forest Whitaker geht den Weg des Samurai. Ohne Kompromisse und bis zum bitteren Ende. Und dies tut er mit einer sehenswerten Coolness, Abgeklärtheit und Professionalität.
Unbedingt im Original anschauen!
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am 5. Mai 2014
Was Jarmusch hier versucht, ist die Adaption eines ungewohnten Genres für den eigenen Stil. Während er bestimmte stilistische Mittel des klassischen Eastern übernimmt (bestimmte Einstellungen, die Texteinblendungen, Posen und Abläufe), ist die allgemeine Arbeotsweise unorthodox, ..typisch Jarmusch. Im Fokus steht bei diesem Film (wie so oft bei Jarmusch) die Symbiose aus Bild und Musik. Sountrack und Plot haben ein tolles Zusammenspiel. RZA glänzt mit einem der wohl besten Hip Hop Soundtracks aller Zeiten. Auch wird verstanden in den richtigen Momenten auf musikalische Untermalung zu verzichten, um die Absurdität der Szene zu betonen oder gewisse Atmosphären wirken zu lassen. Kein unnötiges Gemetzes, kein blutrünstiges Geballer. Die Brutalität versteckt sich im Sanftmut des Protagonisten. Das Ungleichgewicht aus emotionaler Kälte beim Morden und der Rührung im Zwischenmenschlichen wird angenehm dargestellt. Der Film bietet dennoch einige Ansätze für Kritik. So sind die Nebendarsteller in ihrer charakterlichen Konstruktion durchaus interessant und skuril, einige mehr andere weniger. Einige sind liebenswert, andere gruselig abstrakt. Blass und ungeformt bleiben sie neben dem Protagonisten alle, wobei viele das Potenzial für Entwicklung gehabt hätten. Diese wird auch beim Hauptdarsteller versäumt. Wir wachsen weder mit, noch werden wir in Abgründe und Zweifel involviert.Kaum unerwartete Wendungen oder Aktionen. Dennoch ästhetisch schon gestaltet, tolle Farben und Szenen mit Posterqualität, gespickt mit kurzen unnötigen aber interessanten Sequenzen. Insgesamt unterhaltsam, der Sountrack jedoch brilliert.
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