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Ghost (Digipack)

Pink Turns Blue Audio CD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (25. Mai 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Strobelight (ALIVE)
  • ASIN: B000PC1NO0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.774 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Can't be love
2. Last day on Earth
3. Walk away
4. If love could change this world
5. True love (After all)
6. Ghosts
7. Biding our time
8. No more reason (to call us alive)
9. Living your life
10. Now we'll go
11. Break it

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Titel ist gleichzeitig die Ton- und Gefühlslage der Stücke, musikalisch, vor allem jedoch inhaltlich. Das uns allen bekannte Gefühl, nicht wirklich Teil dieses Lebens zu sein, nicht wie viele andere Menschen - vor allem aus der TV- und Werbewelt - einfach nur glücklich zu sein, sich irgendwie als Außenseiter zu fühlen, ein Zuschauer im eigenen Leben, nicht wirklich dazu zu gehören, das Leben als Film zu erleben. Dieses entfremdete Grundgefühl ist uns allen vertraut, prägt unseren Alltag und färbt unsere Sichtweise und ist der rote Faden, der sich durch 11 Songs über Liebe, Lust und Leidenschaft mit dem charakteristischen und doch immer wieder neuartigen Sound der Gruppe zieht.

Als weitere Grundfarbe bleibt das dunkle, winterliche Gefühl. Die Heimat der Band bleibt das Schattenreich. Gleichzeitig bieten auch die neuen Songs diese außergewöhnliche Wärme und Menschlichkeit, die dem Dunklen und Düsteren eine wohlige Wärme, eine Vertrautheit und Geborgenheit geben. Geschichten aus den Grenzbereichen der menschlichen Seelenwelt. Und dabei intensiv und authentisch, original.

Das Konzeptalbum GHOST wurde wieder produziert von Pink Turns Blue und gemischt von Janez Krizaj in Ljubljana.


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5.0 von 5 Sternen Eine Antithese des Glücklichseins 27. Mai 2007
Format:Audio CD
Pink Turns Blue wurde bereits im Jahre 1985 in Köln gegründet, aus dem Verlangen heraus, etwas Neues/"Anderes" schaffen zu wollen, als die damals übliche Independent Musik, welche sie als Hörer, Szenegänger und Radiomoderatoren aktiv mitbekamen. In den Anfängen beriefen sie sich auf den aufkommenenden Punk, werden heute jedoch eher dem Post-Punk zugeordnet. Musikalische Vorbilder der Formation waren unter anderem The Cure, The Sisters Of Mercy, Bauhaus, Disintegration und andere. Die Stücke dieser auch New Wave getauften Richtung waren von düsterem Eindruck, handelten von Sinnentleertheit & Verfremdung. Nach mehreren Veröffentlichungen "verzettelte" sich die Band musikalisch, wie es Mic Jogwer, heutiger Frontmann von Pink Turns Blue, damals sagte. Und so wurde die Band im Jahr 1995 offiziell aufgelöst. Doch 8 Jahre später überzeugte der Erfolg eines eigentlich einmaligen Re-Union Auftrittes auf dem Wave-Gotik-Treffen, die ehemalige Band sich neu zu formieren und es noch einmal zu versuchen. So erschien im April 2005 das Album "Phoenix", welches gefolgt wurde von dem im Mai 2007 erscheinenden Album "Ghost".

Im Album "Ghost" kehren Pink Turns Blue zu ihren Wurzeln zurück. Oftmals ruhig und düster, handeln sie Songs wie der Name schon vermuten lässt, von Entfremdung, vom Jenseitigen des aus Werbung bekannten einfachen Glücklichseins. Tiefe menschliche Emotionen, wie Liebe, Leidenschaft und Hoffnungen werden verarbeitet, was sich in der hohen Zahl von Balladen niederschlägt. Die Songs liefern Trauer und Einsamkeit in einer trotzdem wohlig warmen Nähe zu dem Hörer. Dieses Gefühl zieht sich durch die gesamte Platte, was ihr einen stärkeren Charakter gibt, als beispielsweise "Phoenix".
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade 27. September 2007
Format:Audio CD
Um es vorneweg zu sagen: ich habe lange gebraucht, um herauszufinden, wieso mir "Ghost" nicht gefällt, zunächst klingen die meisten Stücke eigentlich recht gefällig. Es sind die Refrains. Beinahe jedes Stück fängt durchaus hörbar an, Mic Jogwer nölt in gewohnt angenehmer Weise vor sich hin und alles könnte gut sein, wären da diese unsäglichen Refrains nicht. Hier schwappen die Stücke von dem genialen PTB-eigenen Sound in eine Art unmelodischen "Gesang", der gewollt klingt, aber leider nicht gekonnt.

Ausnahmen von dieser Regel bieten lediglich die folgenden Stücke: bei "can't be love" und "now we''ll go" stimmt auch der Refrain, "ghosts" hat glücklicherweise keinen richtigen Refrain, "true love (after all)" klingt von Beginn an wie eine schlechte Cure-Kopie (wer so etwas mag, ist mit einer alten Cure-Scheibe, z. B. "Seventeen Seconds", besser dran) und "biding out time" ist ein derart schlechtes dünnes Geklimper, dass es einen von Anfang an graust.

Interessant, wenn auch zunächst gewöhnungsbedürftig, ist "break it", das in netter alter Punk-Manier daherkommt. Vielleicht sollte Louis Pavlou zukünftig öfters einmal ein Stück beisteuern.

In der Summe ist "Ghost"für eine PTB-Scheibe einfach nicht genug - die Latte hängt aufgrund der früheren Veröffentlichungen, zu denen "Phoenix" (tolles Comeback!) uneingeschränkt dazugezählt werden kann, bereits einfach zu hoch.
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