ich kann nicht glauben, dass gerade dieses Buch über magersucht vom markt genommen wurde. Bei den ganzen Jugendbüchern, die zu diesem Thema verfasst wurden, gibt es wohl kaum ein autobiographisches, viele bücher sind triggernd (was ich für eine leserin nahezu bedrohlich finde) oder geben ein völlig falsches und flaches bild von magersucht. Gewitter im Bauch ist da anders: es erzählt von einer echten, lebendigen Person, die sich mit ihrer Familie und sich selbst durchschlagen muss, und mit ihrer Sucht. Es fällt mir schwer zu verstehen, warum gerade dieses Buch, wo Magersucht doch heute immer mehr junge Menschen betrifft, keine Aktualität mehr haben kann.