Mit mehreren Beispielen unternimmt Wurmser den Versuch, Grundlagen der Konfliktbildung bei Patient(innen) mit schweren, z.T. lebensbedrohlichen, Neurosen herrauszuarbeiten. Dabei zeigt sich, daß sich gerade in der Psychotherapeutischen Praxis die zwei gegensätzliche Formen, nähmlich Analyse und Einflußnahme durch den Therapeuten, sich zum Wohle des Patienten vermischen müßen. Wurmser nimmt in seinem Buch immer auch Bezug zu Bildern der griechischen Mythologie und macht dadurch seine manchmal ermüdenden Wiederholungen leichter erträglich. Insgesamt eher ein Buch für Behandler denn für Ratsuchende.