Kurzbeschreibung
Diplomarbeit, die am 13.02.2003 erfolgreich an einer Universit?t in Deutschland im Fachbereich Wirtschaftswissenschaftliche Fakult?t eingereicht wurde. Einleitung: Die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) z?hlt aufgrund ihrer bisher geringen Verbreitung zu einer gesellschaftsrechtlichen Randerscheinung. Aufgrund der Entwicklung der vergangenen Jahre scheint sich dies zunehmend zu ?ndern. Lange Zeit blieb es rechtlich ungekl?rt, ob neben einer nat?rlichen Person auch ein beschr?nkt haftendes Gebilde - etwa in Form einer Kapitalgesellschaft - die Komplement?rstellung einer KGaA einnehmen darf oder nicht. Hierzu gab es kontroverse Literaturmeinungen, die f?r oder gegen die Zul?ssigkeit waren oder auch noch sind. Nachdem der BGH in seiner richterlichen Entscheidung die Weichen f?r die Zul?ssigkeit einer Kapitalgesellschaft als pers?nlich haftender Gesellschafter einer KGaA gestellt hat, ist nun von besonderer Bedeutung, welche Ausgestaltung eine kapitalistische KGaA annehmen sollte, um die steuerlichen Vorschriften in ihrem Sinne vorteilhaft zu nutzen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die steuerlichen Besonderheiten der kapitalistischen KGaA und ihrer Gesellschafter herauszustellen und im Rahmen einer Steuerbelastungsanalyse der Gewinnverwendungsm?glichkeiten entsprechende Handlungsalternativen aufzuzeigen. In Kapitel 2 werden, nach einer kurzen Einf?hrung in die Geschichte der Kommanditgesellschaft auf Aktien und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung, auf die gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen eingegangen, die ebenso f?r die kapitalistische KGaA gelten. Aufbauend auf den Gegebenheiten des Gesellschaftsrechts werden in Kapitel 3 die Merkmale einer kapitalistischen KGaA dargelegt, wobei insbesondere die verschiedenen denkbaren Erscheinungsformen und die Vorteile einer kapitalistischen KGaA erl?utert werden. Daran anschlie?end behandelt Kapitel 4 die steuerliche Behandlung dieser Rechtsform in Bezug auf die Er