Pressestimmen
Ein nützliches Handbuch nicht nur für Journalisten, sondern auch für Privatanleger. Es enthält in gedrängter Fülle interessante Informationen und aussagekräftige Statistiken. - Willi H. Grün (Finanzjournalist und Buchautor) (Willi H. Grün)
Dieses Buch zählt inzwischen zu meiner Lieblingslektüre! Endlich einmal werden sehr, sehr lange Zeiträume beobachtet und analysiert. Der Dow-Jones-Index kannte in den letzten Jahrzehnten langfristig nur eine Richtung: Nach oben. Das ist natürlich keine Garantie für die Zukunft, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es mit den Aktien und der Börse von heute an nur noch nach unten geht, halte ich für sehr gering. Was mir besonders gut gefällt: Mit der Prognose eines Dow-Jones von 30.000 Punkte als Mindestkursziel stellt der Autor meine legendäre Einschätzung ,Der Dow steigt auf 20.000 glatt in den Schatten. - Joachim Brandmaier, Börse aktuell (oachim Brandmaier, Börse aktuell)
Kurzbeschreibung
Der Verlag über das Buch
Der Autor über sein Buch
Klappentext
- Im Kapitel der Jahreszyklen wird der typische saisonale Verlauf eines Börsenjahres dargestellt. Der Leser erkennt, wie die einzelne Monate verlaufen, wann die zyklischen Hoch- und Tiefpunkte herausgebildet werden und Rallyes bzw. Konsolidierungen starten. Die Betrachtung von Dax und Dow Jones wird dabei ergänzt um andere Indizes, Devisen, Zinsen und Rohstoffe.
- Danach werden die Wahl-Zyklen von Dax und Dow Jones herausgestellt, da es gilt zwischen Wahljahren, Nachwahljahren, zweiten Nachwahljahren und Vorwahljahren zu unterscheiden.
- Die Ausverkaufskurse von 2002 oder 1998 waren kein Zufall, denn die Börsen neigen dazu, in einem festen Rhythmus bedeutende Tiefpunkte herauszubilden, weshalb im Anschluss der Zyklus der 4-Jahres-Tiefs untersucht wird.
- Im Kapitel der Jahrzehntzyklen geht es um den typischen Verlauf der einzelnen Jahre eines Jahrzehnts, denn in der zweiten Jahrzehnthälfte werden weitaus höhere Gewinne erzielt, als in der ersten, wobei die Indizes typischerweise in 2er Jahren ihren Boden finden und dann in eine Hausse übergehen, die bis zum Jahrzehntende anhält.
- Montage führen im Mittel zu Kursverlusten, Freitage aber zu Gewinnen. Die höchsten Kursgewinne werden um den Monatswechsel erzielt und Jahreshochs und Tiefs entstehen ebenfalls in ganz bestimmten Zeiträumen. Um die Besonderheiten innerhalb eines Börsenjahres geht es im Kapitel der unterjährigen Börsenzyklen.
- Danach werden 31 Zyklen-Portfolios vorgestellt, die mit einem deutlich geringeren Risiko die Performance von Dax und Dow Jones erheblich outperformen. Mit zyklischen Anlagemodellen kann die Rendite einer Buy-and-Hold-Strategie sogar um das bis zu 33-fache geschlagen werden!
- Der Demographie-Zyklus ist ein entscheidender Faktor für das Ausmaß der jeweiligen Haussen und Baissen, denn der aus den Geburtenraten abgeleitete demographische Konsumtrend bestimmt den langfristigen Gewinntrend der konsumabhängigen Unternehmen.
- Der Technologie-Zyklus zeigt erstaunliche Ähnlichkeit zwischen den beiden 80 Jahre auseinanderliegenden Mobilitätsrevolutionen, d.h. zwischen der Verbreitung des Automobils und der Internetverbreitung. Auch der Dow Jones ähnelt seit 1997 sehr stark der Entwicklung seit 1917...
- Das Schlusskapitel mündet als Börsenvision in einer Zusammenfassung aller dargestellten Zyklen, wobei der Verlauf der nächsten Jahre skizziert wird. Nach den Börsenzyklen wird sich die Börse bis 2009/2010 in jedem Fall positiv entwickeln, möglicherweise sogar spektakulär positiv!
Gewinnen mit Börsenzyklen ist das ultimative Basiswerk zu einem bisher fast unbekannten Analyseansatz, der in den nächsten Jahren noch erheblich an Popularität gewinnen wird.
Über den Autor
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Es geht um Wahrscheinlichkeiten, die sich aus der Häufung historischer Kursmuster ergeben. Natürlich kann sich die Börse auch stets vollkommen anders entwickeln, allerdings sollten Sie den wahrscheinlichen Verlauf immer im Kopf haben, wenn Sie über aktuelle Kauf- bzw. Verkaufssignale anderer Modelle nachdenken.
Auszug aus Gewinnen mit Börsenzyklen. Wie Sie bis 2010 ein Vermögen verdienen! von Thomas Müller. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Es geht um Wahrscheinlichkeiten, die sich aus der Häufung historischer Kursmuster ergeben. Natürlich kann sich die Börse auch stets vollkommen anders entwickeln, doch Sie sollten den wahrscheinlichen Verlauf immer im Kopf haben, wenn Sie über aktuelle Kauf- bzw. Verkaufssignale anderer Modelle nachdenken.
Historische Kursmuster und damit Börsenzyklen ergeben sich ganz einfach durch die Übereinanderlagerung von Kursmustern vergleichbarer Zeiträume. Wie dies funktioniert, zeigt das folgende Beispiel:
1.1 So werden Zyklen errechnet
Es werden stets Durchschnittsveränderungen gebildet und aneinander gereiht. Nehmen wir an, der Kurs notiert am ersten Handelstag eines Jahres bei 1010. Wenn der Kurs nun am ersten Handelstag des zweiten Jahres auf 1020 steigt, ergibt sich ein Perioden-Durchschnitt für den ersten Handelstag von 1015. Wenn der Kurs am zweiten Handelstag auf 1050 klettert und am gleichen Tag des zweiten Jahres auf 1070, ergibt sich ein Mittelkurs von 1060. Folglich errechnet sich für den zweiten Handelstag im Durchschnitt ein Plus von 4,4%.
Da hier die Durchschnittskurse aus lediglich 2 Tagen gebildet werden, ist das Ergebnis natürlich statistisch völlig irrelevant. Doch je mehr Datensätze in die Berechnung eingehen, desto sicherer werden die Ergebnisse. Und die Addition aller einzelnen Periodenveränderungen führt dann zu den hier dargestellten Börsenzyklen.
Zyklen-Charts und Auswertungen mit maximaler Historie
Für die Erstellung unserer Zyklen-Charts haben wir alle uns zur Verfügung
stehenden Daten - d.h. den Dax ab September 1959 und den Dow Jones ab
26. Mai 1896 verwendet. Dementsprechend basieren die Auswertungen auf 11.513 Tagesveränderungen für den Dax und sogar 28.471 Tagesveränderungen für den Dow Jones. Wochenenden, Feiertage und sonstige Handelsaussetzungen wurden korrekterweise berücksichtigt und nur wo es aufgrund der Datenmengen unbedingt erforderlich war, haben wir mit Monatsschlusskursen gearbeitet. Doch da nicht an 365 Tagen gehandelt wird und die Aufsummierung der einzelnen Tagesveränderungen somit ein falsches (zu positives) Bild über die jeweiligen Monats- bzw. Jahresperformances vermitteln würde, haben wir mit einem Diskontierungsfaktor gerechnet.
Die in diesem Buch abgebildeten Zyklen-Charts beinhalten ein Maximum an Informationen. Da alle Charts bei 100% beginnen, können Sie die jeweiligen relativen Kursveränderungen überprüfen. Vor allem - und darauf kommt es an - können Sie die Zeitpunkte der zyklischen Hochs und Tiefs sowie die zeitliche Ausdehnung der zyklischen Trendbewegungen aus den Charts ablesen.