Gewaltorgie mit Kindern???


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1-25 von 75 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.08.2010 17:51:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.08.2010 16:24:23 GMT+02:00
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Veröffentlicht am 05.09.2010 00:51:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.09.2010 00:52:32 GMT+02:00
Marko meint:
Der Film ist nicht nur Comichaft überzeichnet, ER BASIERT AUF EINEM COMIC!! Wenn Sie also etwas ankreiden wollen, dann bitte den Comic. Es gibt aber Gott sei Dank noch einige Leute, die zwischen einem Fantasieprodukt und der Realität noch unterscheiden können. lassen Sie mich Ihnen versichern: kein Kind ist bei den Dreharbeiten zu diesem fiktivem Werk zu Schaden gekommen und kein Kind WIRD durch eben dieses fiktive Werk Schaden erleiden...ES IST NUR EIN FILM!! Mich nerven diese ganzen "wie tief muss unsere Gesellschaft noch sinken" Kommentare bei jedem dritten Film so langsam aber sicher. Und dann schön diverse Talkshows am Nachmittag ansehen und durch die Sichtung diverser Casting Shows dazu beitragen, daß das reale Leben von Menschen zerstört wird. Wenn eine fiktive Geschichte, dargestellt von Schauspielern und angereichert von mit Computern kreierten special Effects heutzutage als niederträchtig angesehen wird, aber das reale Sichten von Leid, Zerstörung, Blut, Krieg etc. in den Nachrichten zum guten Ton gehört....wenn die Bild Zeitung obwohl sie jeder verurteilt immer noch von Millionen gelesen wird, aber jeder Film, dessen Handlung in der Realität ein Tabubruch wäre nicht mehr geduldet wird. In was für einer Welt leben wir eigentlich, in denen wir die Grenzen zwischen Fiktion und Realität schon gar nicht mehr erkennen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2010 13:22:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2010 13:59:54 GMT+02:00
"Es ist nur ein Film" ist ein mindestens genauso abgedroschenes Argument! Jeder Film beschäftigt sich, mehr oder minder realistisch, mit realen Gegenständen, hier sogar mit SEHR realen Themen: Gewalt von und an Kindern und Jugendlichen. Die Art und Weise WIE man mit dieser Thematik umgeht, bestimmt auch den Ton.

Inzwischen habe ich den Film doch gesehen, wurde aber leider nur in meinem Urteil bestätigt: eine oberflächjliche und reißerischen Ausschlachtung des sehr ernsten Gegenstandes zu Unterhaltungszwecken. Klar, dass die "Fans" des Filmes oder Comics meine Einwände zurückweise werden, haben sie sich doch bereits voll und ganz auf solche Tabubrüche eingelassen...

Das die Realität schlimmer und grausamer ist, stimmt voll und ganz, aber genau DESHALB ist es ja auch notwendig, sich auf anspruchsvolle Art dieser realen Themen zu nähern und nicht nun auch noch Kinder als coole Killer zu darzustellen, auch wenn es nur Schauspieler in einem Film sind.

"In was für einer Welt leben wir eigentlich, in denen wir die Grenzen zwischen Fiktion und Realität schon gar nicht mehr erkennen?"

Weil diese Grenzen nicht erst seit Platon fließend sind. Realität gebiert neue Fiktion (z.B. Kriegsfilme) und Fiktion wird oft genug Realität (schon mal vom Reagan-Attentat im zusammenhang mit "Taxi Driver" gehört?)...Die Welt der Dinge und die der Ideen lässt sich nicht so leicht trennen, wie es viele Befürworter eines lockeren Umgangs mit Gewalt und Horror im Film gerne hätten.

Natürlich vermögen Erwachsene zwischen Film und Realität einermaßen zu unterscheiden, aber Kinder können dies gar nicht...Und ein Film mit Elfjährigen wird seinen Weg auf die Festplatten der Kids finden, FSK 16 hin oder her! Davon abgesehen, fällt diese Unterscheidung auch manchem Erwachsenen schwer, diese Unterscheidung aufrecht zu erhalten, gerade dann, wenn es um sehr reale Themen geht (auch wenn diese comichaft überzeichnet dargestellt werden)...

Ich persönlich halte es für die größte Illusion zu glauben, dass es in der Wahrnehmung einen klaren Unterschied zwischen Fiktion und Realität gibt. Das ist keine reißerische These sondern wurde von der seriösen Psychologie längst bestätigt und belegt. Da sowohl Medienkonsum als auch Realitätswahrnehmung über die gleichen Sinnesorgane und Hirnbereiche erfolgt, ist diese Unterscheidung EMOTIONAL nicht so einfach möglich und bedarf eines langen rationalen Reflexionsprozesses...

Nicht umsonst gibt es den Versuch eines Jugenschutzes in Deutschland, denn "nur ein Film" ist eben kein ausreichendes Argument für alles sondern selbst nur eine gefährliche Illusion...Sie machen es sich einfach nur zu leicht und übersehen die die tatsächlichen Implikationen, die gewisse Darstellungen haben können!

Aber klar, die Fans von "Kick-Ass" oder dem französischen Splatterfilm werden diese traurige Erkenntnis nicht wahrhaben WOLLEN...Und deshalb wird jeder verantwortungsbewusste Umgang mit Filmgewalt als Nestbeschmutzung ausgelegt. Hauptsache die Filme sind "geil", "blutig" und "endlich mal was Neues"...

Mich wundert es nicht, dass auf der "Kick-Ass"-Seite 9 von 10 Leuten meine Ansichten nicht teilen (warum sollte man auch solche unkomfortablen Argumente gelten lassen, wenn man doch "nur einen Film" sehen will), aussprechen werde ich sie dennoch...

"kein Kind ist bei den Dreharbeiten zu diesem fiktivem Werk zu Schaden gekommen"

Absolut richtig.

" und kein Kind WIRD durch eben dieses fiktive Werk Schaden erleiden...ES IST NUR EIN FILM!!"

Absolut falsch! Es werden Kinder durch diesen Film (zumindest psychischen) Schaden nehmen, nämlich dann, wenn er von verantwortungslosen Eltern, durch menschliche Fehler oder das Internet an (kleine) Kinder gerät, die sich "Hit-Girl" zum Vorbild nehmen, mit dem Gezeigten sich identifizieren und selbst gewalttätig werden...
Ich hoffe zwar inständig, dass dies nicht passieren wird, aber völlig ausgeschlossen in unserer kranken Welt wäre nicht einmal ein Amoklauf im "Hit-Girl"-Kostüm...Mit obiger Bemerkung sollten Sie also eher vorsichtig sein...

Klar: ein Film ist niemals die Ursache für solche Taten, aber er kann Auslöser werden...Aber auch das interessiert die Fans von Splatter-Comics und Filmen wohl nicht...Warum auch...Ist ja nur ein Film!?!

Sie mag das moralinsaure Gesäusel meiner Wenigkeit langweilen, mich aber "langweilt" so langsam diese gleichgültige "Ist ja nur ein Film"-These. Ja, man muss sich im Film mit ernsten Themen beschäftigen und ich bin ein Gegner jeder Zensur. Aber wenn ich mit dem Gezeigten nicht zu frieden bin und mir dann anhören muss, dass es ja eh nur ein Film ist, greift das einfach zu kurz und ist wahrnehmungspsychologisch auch noch völlig unhaltbar...

Aber lassen Sie sich nicht den Spaß an dem Film verderben. Meine Aufgabe ist es nicht, die Welt zu verbessern. Aber meine Ansichten werde ich ja wohl noch äußern dürfen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2010 17:48:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2010 17:50:31 GMT+02:00
paarhufer71 meint:
Hallo Herr Schwab,
gerne gönne ich ihnen ihre Meinung über diesen Film und wenn sie ein Problem mit einer 12-jährigen "Killerin" haben...nun...auch das ist ihr gutes Recht. Was mich einfach etwas nervt, ist dass es immer Menschen wie sie geben muss, die anscheinend jeden Film komplett auf political correctness untersuchen müssen. Meine Güte, ich sehe mir Filme (zusammen mit meiner Frau) an, um gut unterhalten zu werden und ganz ehrlich, hier wurde ich sehr gut unterhalten. Diesen Film kann und soll man nicht ernst nehmen.

"Es werden Kinder durch diesen Film (zumindest psychischen) Schaden nehmen, nämlich dann, wenn er von verantwortungslosen Eltern, durch menschliche Fehler oder das Internet an (kleine) Kinder gerät, die sich "Hit-Girl" zum Vorbild nehmen, mit dem Gezeigten sich identifizieren und selbst gewalttätig werden..."
Ist das ihr Ernst ??? Da können wir ja schon wieder diese unsägliche Debatte darüber führen, ob man dann nicht gleich komplett alles auf der Welt verbieten sollte, nur weil evtl. jemand an Inhalte herankommt, die eigentlich nicht für ihn bestimmt sind. Ich sag nur "Killerspiele"...Herrgott, wird denn jeder gleich gewalttätig nur aufgrund eines Films, eines Spiels, oder weil er sich Gewalt im Internet ansehen kann ? Natürlich nicht ! Es ist Aufgabe von Eltern sich um ihre Kinder zu kümmern und zu prüfen was diese sehen. Was kann der Großteil der friedlichen Bürger in diesem Land dafür, dass es so dämliche Exemplare von Eltern gibt, denen alles völlig egal ist, inklusive ihrer Kinder ? Eben, nichts...und deshalb sollte also solch ein Filme ihrer Meinung nach erst gar nicht gedreht werden ? Also bitte, da übertreiben sie aber etwas. Übrigens, waren sie schon mal in Asien ? Falls nicht, dort scheint es überhaupt keine Altersbeschränkungen zu geben. Selbst Kleinkinder sehen sich extrem gewalttätige Filme an und spielen brutale Spiele. Haben die Menschen in diesen Ländern deshalb mit extremen Gewaltakten und Massenmördern zu kämpfen ? Nein, haben sie nicht ! Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das natürlich auch nicht in Ordnung. Aber es nervt mich, dass sofort immer ein Zusammenhang zwischen fiktiver und realer Gewalt hergestellt werden muss. Da gehört ein bischen mehr dazu...Ich behaupte mal, dass ein gut funktionierendes soziales Umfeld der beste Schutz vor Verrohung ist. Ich bin behütet aufgewachsen, habe viele Freunde, ich wurde nicht von meinen Eltern geschlagen und voila, aus mir ist ein pazifistisch eingestellter Mensch geworden. Und das obwohl ich mir so ziemlich jeden Gewaltfilm in den letzten 20 Jahren angesehen habe und auch sehr gerne Ego-Shooter spiele ;)
Mein erster derber Film war mit 15 die ungeschnittene Version von "Tanz der Teufel" - der hat aus mir auch keinen Psychopathen gemacht, nur weil ich damals noch nicht volljährig gewesen bin. Gewalt übt eine gewisse Faszination auf Jugendliche aus und es gehört zum Leben sich mit Gewalt auseinander zu setzen.
Ich sags frei heraus: Hit-Girl ist für mich absoluter Kult ! Nur eines hätte der FSK nicht passieren dürfen, die Freigabe ab 16. Hier wäre dann doch eher 18 angebracht gewesen.

Veröffentlicht am 18.09.2010 20:10:10 GMT+02:00
Thomson meint:
Und was verdirbt unsere Jugend am meisten? Was hat schon tausenden jungen Mädchen die Gesundheit ruiniert? Was hat schon zu Selbstmorden wegen Komplexen geführt? Germanys Next Topmodel! Und wer macht was dagegen? Richtig! Niemand! Aber Hauptsache mal wieder nur auf dem Thema Gewalt rumhacken, während Jugenschutz deutlich vielschichtiger ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2010 23:30:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2010 07:10:10 GMT+02:00
"Da können wir ja schon wieder diese unsägliche Debatte darüber führen, ob man dann nicht gleich komplett alles auf der Welt verbieten sollte,"

Sie missverstehen mich hier grundlegend. Mir geht es überhaupt nicht darum, diesen oder irgendeinen anderen Film zu "verbieten". Ich bin kein Anhänger von Zensur und würde mich sogar für die Abschaffung des Index und der Beschlagnahmung stark machen. Das Allerletzte was ich möchte, ist irgendetwas zu verbannen. Wer Kick-Ass sehen und dadurch gut unterhalten werden möchte, bitte sehr...

Dennoch fühle ich mich persönlich bei dieser Thematik nicht wohl und sehe durchaus gewisse Risiken, da eine solch junge Killerin ein viel größeres Identifikationspotential bietet als ein abgehalfterter Sylvester Stallone...Und unterhaltsam ist eine Figur wie "Hit-Girl" für mich nicht. Ich finde dieses Thema eher abstoßend, besonders wenn man so voyeuristisch damit umgeht!

"Mein erster derber Film war mit 15 die ungeschnittene Version von "Tanz der Teufel" - der hat aus mir auch keinen Psychopathen gemacht"

Der ganze Hype um "Tanz der Teufel" war mir eh immer ein Rätsel. Wie die BPJM um diesen Film solch ein Gedöns machen konnte verstehe ich nicht...dort geht es um Zombies und Dämonen und keine echten Menschen.

Bei Hit-Girl liegt die Sache anders...sie tötet echte Menschen, auch wenn sie Gangster sind und ihre Handlungen werden kaum bis gar nicht kritisch hinterfragt sondern als positiv dargestellt. Ausserdem ist sie deutlich jünger als Bruce Campbell...Sie in so einer reißerischen Art als Ein-Girl-Killerkommando zu "missbrauchen" empfinde ich als unangenehm.

"Aber es nervt mich, dass sofort immer ein Zusammenhang zwischen fiktiver und realer Gewalt hergestellt werden muss. Da gehört ein bischen mehr dazu...Ich behaupte mal, dass ein gut funktionierendes soziales Umfeld der beste Schutz vor Verrohung ist."

Vollkommen richtig! Absolute Zustimmung! Wie ich geschrieben habe...die URSACHE liegen tiefer: Vernachlässigung, Drogen, häusliche Gewalt etc...aber bei denen, die eh schon aufgrund dieser Entwicklungen gefährdet sind, kann ein solcher Film, gerade bei diesem Identifikationspotential, der AUSLÖSER sein...Wie gesagt: kann, nicht muss! Ich jedenfalls hoffe inständig, dass wir nichts über "Kick-Ass"-Amokläufe lesen und sehen müssen.

"Ich sags frei heraus: Hit-Girl ist für mich absoluter Kult !"

Solche Einschätzungen machen mir "Angst". Hit-Girl als neuer Lord Vader einer Generation...da dreht es mir den Mageninhalt um.
Aber bevor Sie mich jetzt falsch verstehen. Ich respektiere ihre Ansicht. Frei nach Sokrates: "Ich verabscheue was Sie sagen, aber ich würde dafür sterben, dass Sie es sagen dürfen!"

Nochmal: ich bin komplett gegen Zensur, aber persönlich kann und werde ich "Hit-Girl" keinen Kultstatus zubilligen oder mich von ihr "unterhalten" lassen...Hit-Girl als Mister Spock des Jahres 2010...eine grässliche Vorstellung für mich. Aber jeder wie er's braucht...

"Was mich einfach etwas nervt, ist dass es immer Menschen wie sie geben muss, die anscheinend jeden Film komplett auf political correctness untersuchen müssen. Meine Güte, ich sehe mir Filme (zusammen mit meiner Frau) an, um gut unterhalten zu werden und ganz ehrlich, hier wurde ich sehr gut unterhalten. Diesen Film kann und soll man nicht ernst nehmen."

Man kommt aber nicht daran vorbei, ihn ernst zu nehmen, da er eben ein sehr ernstes Thema behandelt. Wenn ein Vater seine kleine Tochter zur Mörderin ausbildet...wie soll man das bitte schön nicht ernst nehmen? Was kann ich dafür, wenn der Film etwas sehr ernstes anspricht, dann aber oberflächlich und reißerisch einen auf Unterhaltung macht?

Ausserdem "untersuche" ich Filme nicht auf p.c...So hat mich z.B. Hit-Girls Flucherei gar nicht gestört (ist wohl nur in Übersee ein riesen Thema)...Ausserdem bin ich durchaus der Meinung, das kontroverse Themen angesprochen und gezeigt werden sollen / müssen...

Aber das ist der Unterschied zwischen Filmen wie "The Dark Knight", "Leon" oder "John Rambo" auf der einen Seite und "From Paris With Love" und "Kick-Ass" auf der anderen Seite. Die einen Filme zeigen ungeschönt drastische Bilder um aufzurütteln und zu bewegen, die anderen wollen nur unterhalten und sich über die Welt lustig machen...

Ich habe weder mit Gewalt im Film noch mit ernsten Themen ein Problem, aber dann sollte das Ganze auch ernst gemeint sein. Als Popcorn-Filmchen ist mir ein solches Thema zu schade! Naja, Ansichtssache...Ich jedenfalls emopfinde Gewalt im Action- und Horrorbereich jedenfalls nicht als "Unterhaltung" sondern als aufrüttelnd, verstörend und bewegend...
Zum Beispiel die beiden "Punisher"-Filme...beide in Deutschland indiziert und beide nicht gerade p.c...Aber sie sind gut, weil sie das Thema "Gewalt" ernst nehmen und sind eher verstörend als gewaltverherrlichend...Aber klar möchte ich nicht, dass Frank Castle demnächst als Zwölfjähriger auf Gangsterjagd geht!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2010 23:39:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.09.2010 00:04:39 GMT+02:00
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Veröffentlicht am 19.09.2010 20:31:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.09.2010 20:37:08 GMT+02:00
Exitus meint:
Darf ich einmal fragen, wie Sie zu Filmen stehen, wie "Friedhof der Kuscheltiere", "Das Dorf der Verdammten", "Das Omen" oder aktuell "Orphan" (nur ein paar Beispiele)? Auch in diesen Filmen werden Kinder zu Killern.

Und: Stößt bei Ihnen generell die Mischung aus Humor und graphischer Gewalt an die Grenze des guten Geschmacks?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2010 07:07:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2010 14:49:31 GMT+02:00
"Dorf der Verdammten" sagt mir jetzt nichts, den Rest habe ich gesehen...Bei all den genannten Filmen werden aber nicht "Kinder" zu Gewalttätern sondern übernatürliche Kräfte wirksam, bzw. bei "Orphan" ist es eben KEIN Kind, aber ich möchte niemanden spoilern...Man könnte noch andere Beispiele nennen: "Kinder des Zorns", "The Children", "So finster die Nacht" etc...Immer aber sind es Dämonen, Viren oder Vampire...und damit völlig irreale Szenarien.

Damit kann ich gut leben...mit einem Vater, der seine Tochter dazu abrichtet, in Tarantino-Manier Gangster kaltzustellen aber eher weniger.

Und NEIN: mit graphischer Gewalt im Film habe ich an sich keine Probleme (wobei es da durchaus Grenzen gibt, aber die liegen bei jedem anders)...in Kombination mit Humor...kommt auf den Film an. "Zombieland" zum Beispiel fand ich persönlich doof, aber nicht bedenklich oder so, da eben schon von der Story völlig irreal.

Ehrlichgesagt ist "Kick-Ass" der erste Film dieser Art, der mir aufstößt, gerade weil ich ihn weder ernst noch richtig witzig finde. Er ist ja keine Komplettvera***ung, aber eben auch kein richtiges ernstes Drama. Er versucht beides zu sein und "Hit-Girl" ist das beste Beispiel, warum der Film für mich nicht funktioniert. Das Thema ist zu ernst um drüber lachen zu können (für mich), aber der Film ist zu witzig und oberflächlich, um ihn ernst zu nehmen.

Veröffentlicht am 20.09.2010 11:14:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2010 11:16:17 GMT+02:00
Exitus meint:
Sie betonen das Irreale an den genannten Filmen, aber was könnte irrealer sein als ein Superhelden-Comic? Gerade die Tatsache, dass Hit-Girl in einem derart übertriebenen Kostüm daher kommt, zeigt doch, dass der Film sie als Comicfigur behandelt und nicht als reales Mädchen. Auch am Ende, wo sie das Gebäude der Gangster stürmt, ist sie zunächst derart Klischeehaft gekleidet, mit Faltenrock und Zöpfchen, dass man es nicht ernst nehmen kann.

Wenn man mal in den asiatischen Filmraum schaut, da wird das Thema der jugendlichen Killerin ebenfalls vermehrt aufgegriffen, und teilweise hatte ich auch den Eindruck, dass Hit-Girl eine Parodie darauf sein könnte (man denke an die Kampfchoreographie im Finale).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2010 14:46:13 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2010 15:01:59 GMT+02:00
"Wenn man mal in den asiatischen Filmraum schaut, da wird das Thema der jugendlichen Killerin ebenfalls vermehrt aufgegriffen, und teilweise hatte ich auch den Eindruck, dass Hit-Girl eine Parodie darauf sein könnte (man denke an die Kampfchoreographie im Finale)."

ja, sehe ich auch so. Auch die Schuluniform war sehr asiatisch. Klar, der Film ist eben auch eine Parodie, aber das macht es für mich persönlich noch nicht okay, soetwas so unreflektiert zu zeigen, auch nicht, wenn es in Asien auch in Mangas und Animes gemacht wird.

"Sie betonen das Irreale an den genannten Filmen, aber was könnte irrealer sein als ein Superhelden-Comic?"

Ich denke, dass beinahe jedes kleine Kind weiß, dass es keine Vampire, Werwölfe, Zombies oder Dämonen gibt. Auch Superhelden mit Superkräften wie Spider-Man und Superman nicht!

Aber Wurfsterne, Butterfly-Messer und Shotguns gibt es sehr wohl und Faschingskostüme auch. Sicherlich dürfte keine reale Elfjährige im Stande sein, solche Stunts hinzulegen, aber das Grundkonzept eines rachsüchtigen Kindes, dass reihenweise "Böse" umlegt, ist leider nicht so an den Haaren herbeigezogen, wie man annehmen könnte.

Daher ist es ein großer Unterschied, ob man "normale" Kinder solchen Waffen hantieren lässt und "normale" Gangster töten lässt oder ob man Bruce Campbell sie auf Zombies loslässt. Sicherlich bleibt "Kick-Ass" eine Fiktion wie jeder andere Film auch, aber er hat eigentlich (von den Stunts mal abgesehen) keinen wirklichen Fantasy-Gehalt. Das unterscheidet ihn von "Zombieland", "Tanz der Teufel" oder "Kinder des Zorns"...

Das Besondere an "Kick-Ass" ist ja gerade, dass es normale Teenager als Möchtegernsuperhelden zeigt und keine echten Superhelden mit abgedrehten Superkräften...Das ist ja gerade die Botschaft des Filmes. Er ist für mich eben keine herkömmliche Comicverfilmung sondern ein teilweise witziger, teilweise abera uch sehr trefflicher Film über durchgeknallte COMICFANS.

Das an sich, die "Kick-Ass"-Thematik finde ich übrigens richtig gut an dem Film (deshalb auch 3 Sterne in meiner Rezension), aber "Hit-Girl" zerstört dann diese Message in zweierlei Hinsicht...Erstens weil sie potentiell reale Jugendgewalt verharmlost und zweitens weil ihre Stunteinlagen so abgedreht sind, dass am Ende die eigentliche Botschaft wieder ad absurdum geführt wird, nämlich dass es in der "Wirklichkeit" keine Superhelden gibt.

Es sind zwei Filme in einem, und beide beeinträchtigen die Aussagen des Anderen. Hätten sie den Film nur über "Kick-Ass" gemacht, wäre das ganze eine sehr treffliche Satire über Comicgeeks geworden. Und wäre "Hit-Girl" ein Mädchen vom Mars, das fliegen kann, würde ich nicht hier sitzen und über Kindergewalt reden. Dann wäre es Fantasy und per se schon absurd.

Wir reden aber hier über ein "normales" Mädchen, dass von ihrem Big Daddy zur Tötungsmaschine erzogen wurde, mit realitätsnahen Waffen hantiert und Menschen kaltblütig und auf brutalste Weise (nicht aus Notwehr) tötet, damit am Ende durchkommt und als glorifizierte Heldin dem Anti-Helden Kick-Ass die Show stiehlt. Klar ist sie eine Comicfigur, aber sie ist deutlich realer als "Superman"...

Das Thema Gewalt und Rache an sich ist okay, mit Uma Thurman oder Angelina Jolie in der Hauptrolle...Erwachsenenunterhaltung eben. Aber wenn es um Kinder geht, kann und möchte ich mich von soetwas nicht unterhalten lassen oder gar noch drüber lachen.

Kinder und Gewalt ist IMO ein zu ernstes Thema um damit Popcorn zu verkaufen. Deshalb empfinde ich den Film persönlich als hochproblematisch, auch und gerade weil er nicht ernst gemeint ist.

Amokläufe, afrikanische Kindersoldaten, kriminelle Banden in Südamerika, die schon als Kinder lernen, zu töten, Kinder, die Mitschüler im Sommercamp brutalst misshandeln, historische Beispiele wie der Kinderkreuzzug oder die zum Töten gedrillte Hitlerjungen...das sind alles Gedanken, die mir angesichts dieser "Comicfigur" in den Sinn kommen. Man kann und soll sich mit diesen sehr ernsten Themen beschäftigen, aber doch nicht in so einem Klamauk...Und zum sich davon seicht unterhalten lassen, ist mir das Thema zu ernst.

Veröffentlicht am 20.09.2010 16:50:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2010 17:00:13 GMT+02:00
Exitus meint:
"Ich denke, dass beinahe jedes kleine Kind weiß, dass es keine Vampire, Werwölfe, Zombies oder Dämonen gibt. Auch Superhelden mit Superkräften wie Spider-Man und Superman nicht! Aber Wurfsterne, Butterfly-Messer und Shotguns gibt es sehr wohl und Faschingskostüme auch. Sicherlich dürfte keine reale Elfjährige im Stande sein, solche Stunts hinzulegen, aber das Grundkonzept eines rachsüchtigen Kindes, dass reihenweise "Böse" umlegt, ist leider nicht so an den Haaren herbeigezogen, wie man annehmen könnte."

Dafür ist der Film ab 16 und kleine Kinder haben diesen Film nicht zu sehen; und ein rachsüchtiges Kind wurde sicherlich nicht von Hit-Girl inspiriert (anders herum sicherlich auch nicht).

Ich sehe Ihre Bedenken im Bezug darauf, dass Kindergewalt im realen Leben einfach ein zu ernstes Thema ist, um sich in einem Comicfilm damit - auf reine Unterhaltung spekulierend - unreflektiert zu befassen. Und diese Bedenken kann ich verstehen, wenn auch ich das Ganze etwas anders sehe.

Denn die Unterschiede zwischen den realen Ereignissen, die Sie im letzten Absatz aufzählen, und einem Comicfilm sind für mich einfach zu groß, gerade, wenn es sich um einen Film handelt, der bewusst auf eine kritische Auseinadersetzung verzichtet, weil er "nur" Unterhalten will. Hit-Girl ist eine Comicfigur, die extrem angelegt ist und nicht anders agiert als vergleichbare Comicfiguren, mit dem Unterschied, dass Sie ein Kind ist. Ihre Eigenschaften und Beweggründe kommen nicht aus der Realität, sondern folgen dem Gesetz einer eigenen Comicwelt (auch wenn es im Comic "in der Realität" spielt, ist es eine Kunstwelt). Sie ist mit einem "echten Kind" also nicht vergleichbar.

Veröffentlicht am 20.09.2010 16:59:30 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.09.2010 16:59:41 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2010 23:18:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2010 23:29:37 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2010 20:52:36 GMT+02:00
Datura meint:
Sie schreiben:
"Wir reden aber hier über ein "normales" Mädchen, dass von ihrem Big Daddy zur Tötungsmaschine erzogen wurde, mit realitätsnahen Waffen hantiert und Menschen kaltblütig und auf brutalste Weise (nicht aus Notwehr) tötet, damit am Ende durchkommt und als glorifizierte Heldin dem Anti-Helden Kick-Ass die Show stiehlt."

Was mich irgentwie stört ist "kaltblütug und auf brutalste Weise (nicht aus Notwehr) tötet". Ich habe mir den Film angesehen, und sehe das "Hit-Girl" fast ausschileßlich in Notwehrsituationen töten.

Ihre Opfer sind meines Erachtens Menschen, die sie Töten wollte. Vielleicht gibt es hier die eine oder andere Ausnahme. Die Opfer selbst sind keine Unschuldsengel, sondern Menschen die durch eine korrupte Staatsgewalt nicht im Gefängnis sitzen.

Sollte es in einen gesunden Rechtssystem nicht so sein, dass Rechtsbrecher mit unangenehmen Konsequenzen rechnen müssen? Außerdem erscheint mir die Gewaltdarstellung selbst als reichlich lächerlich. Der gesante Unterschenkel wird in einer Szene mit einen leichten Schlag von ener 11-jährigen durchtrennt. Wofür ein geübter Gerichtsmediziener mindestens eine Minute braucht, benötigt das Hit-Girl nicht mal eine halbe Sekunde. Das erscheint mir so witz, dass man vor Lachen eine schlaflose Nacht bekommt. LOL

Veröffentlicht am 27.09.2010 23:05:44 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.09.2010 23:07:43 GMT+02:00
Chilischote meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2010 22:22:33 GMT+02:00
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2010 15:44:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.09.2010 23:13:05 GMT+02:00
Datura meint:
"Ja klar...dann ist wohl der Satz "Zeigt was ihr drauf habt, ihr F*tzen!" wohl heute die übliche Wortwahl um einen Tötung aus Notwehr einzuleiten?"

LOL! Diese Wortwahl ist für die Einleitung einer Tötung aus Notwehr eher unüblich. Dennoch handelt es sich bei dieser Szene um eine Notwehrsituation. Die Ganster wollten gemeinschaftlich den Protagonisten des Filmes töten. Schließlich lässt die Wortwahl des Anfürers "Du bist so was von tot, Mann!" nicht auf eine Einladung zum Kaffeetratsch schließen. Das ist für mich auch eine Notwehrsituation. Auch versuchen die Ganster als erstes Mindy anzugreifen. Der einzige, echte Mord den ich in dieser Szene beobachten konnte, war die Liquidierung der Nuttenähnlichen weiblichen Filmfigur in dieser Szene. Sie ist auf dem Rückzug, und wird mit zwei Schwertstichen erstochen.

'Das Mädel spaziert mehrmals, am Ende sogar aus völlig eigenem Antrieb, bewusst in die Gegenwart von Gangstern um diese kaltzustellen und hat dabei eine Menge Spaß.'

Spaß kann ich eigentlich nur bei der erste Kampfszene entdecken. Am Ende handelt sie zwar aus eigenen Antrieb, aber sie hat meines erachtens absolut keinen Spaß. Weder beim Austausch der bleihaltigen Argunte die zur Befreiung von Kick-Ass führten noch bei der Szene am Gang kann man Spaß entdecken. Können Sie mir erklären woran sie den Spaß den sie haben soll erkennen?

Das "amerikanische Wildwestdenken" möchte ich hier in keiner weise Beführworten, aber es erscheint mir als eine logische Folge von Polizeikorruption.

"Klar ist Polizeikorruption ein riesen Problem, aber mal kurz 42 Gangster selbst abzuservieren ist zumindest im Kontext eines kleinen Mädchens unverantwortlich."

Bei meinem Diskussionsbeitrag geht es mir darum festzustellen, dass die Filmfigur das "Hit-Girl" nicht bösartig, sondern gutmütig, ja sogar gutartig ist. Ihre Bewertung als 'kaltblütiger Massenmord' suggeriert bei mir die Bösartigkeit der Filmfigur. Das ist sie aber in keiner Weise. Wenn jetzt das Argument kommt, dass ein 'kaltblütiger Massenmord' nicht umbedingt bösartig sein muss, dann frage ich Sie: Wie unterscheidet man einen gutmütigen Massenmord von einen bösartigen Massenmord? Ist der Massenmord vom 11. September 2001 ein gutmütiger, oder ein bösariger Massenmord?

"Klar sind einige Szenen übertrieben, aber das wirkt ja gerade deshalb so verharmlosend und verherrlichend. Die Waffen sind aber im Ansatz echt und auch die Tötungsabsicht von Mindy ist es."

Zunächst einmal eine Klarstellung: Der Film wirkt gewaltverharmlosend und gewaltverherrlichend. Ich kann die FSK-16 Freigabe in keiner weise nachvollziehen. FSK-18 währe gerechtfertigt.

Der gewaltverharmlosende und -verherrlichende Eindruck entsteht aber nicht wie Sie schreiben, weil diese übertrieben ist, sondern weil weil Mindy gutmütig ist. Sie ist eben kein kaltblütiger Massenmörder, sondern eine liebenswerte, gutmütige, ja sogar gutartige Identitätsfigur. Eben weil sie das ist, erscheint mir der Film als Jugendgefährdend, und könnte zum Nachmachen anregen.

Eine Frage wirft dieser Film aber schon: Warum ist der Film "Böse Saat" ohne Jugendfreigabe? Dieser Film kommt gänzlich ohne Gewaltdarstellung aus, obwohl das Kind die einzige gewaltexekutierende Filmfigur ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2010 03:10:49 GMT+02:00
Movie&Score meint:
An Michael Schwab

Kann es sein das sie Lehrer sind? Wenn ja, da wundert es mich nicht das sie so denken und wahrscheinlich nur befürchten an der eigenen Schule einen Amoklauf zu erleben. Ist ja auch verständlich! Ich hab keine Kinder, aber wenn ich welche hätte würde ich mir auch Sorgen um ihr Leben bzw ihre Einstellung machen. Ich möchte nicht das mein Sohn/Tochter zu Amokschützen werden oder Opfer von Amokläufern. Aber betrachten wir doch das ganze mal anders. Wie schon häufig hier erwähnt müssen nicht immer Filme, Spiele etc Schuld an Amokläufen sein. Da gehört doch schon viel mehr dazu die eine solche Tat auslösen.
Mehrere Beispiele: Erziehung der Eltern, Alleinerziehender Vater oder Mutter, Mobbing in der Schule oder an anderen Orten.
Meine mich hat man auch als "Schwul" beschimpft nur weil ich Filmmusik höre oder Geschichten schreibe! Oder weil ich was anderes als Spaß verstehe. Nicht Mülleimer übern Gehweg werfen und dessen Inhalt versträun, ein Haufen in einen Fernsehsessel setzen, zu Kiffen und weiß der Geier was noch alles. Alkohol rühre ich grundsätzlich nicht an, weil mein Vater damals im Suff meine Mutter verprügelte. Mich ein paar Jahre später auch und trotzdem halte ich mich zurück. Hab zwar auch Momente in denen ich im wahrsten Sinne des Wortes zur Sau werde, aber ich hab immer einen Weitblick. Meine Fantasie ist dann so groß das in meinen Kopf Sachen abspielen die mein ganzes Leben zerstören können. Da halte ich mich dann doch zurück und versuch es irgendwie zu verdauen. Aber lieber mach ich einen Rückzieher als mir irgendwas kaputt zu machen. Jeder kennt das doch wenn man einen schlechten Tag usw hat. Als ich meinen Vater das erste mal nach 7 Jahren wieder gesehen habe. Hätte ich ihn mit ohne Probleme das Genick brechen können, aber in laufe der Jahre hab ich aufn Bau meine Lehre gemacht und ich war beim Bund und da wäre es ganz sicher kein Problem gewesen ihn so zu verprügeln das er keine Chance hätte. Aber muß das sein? Natürlich nicht eben weil ich wie viele andere sicher auch den Weitblick habe. Stattdessen habe ich ihn mit meiner kräftigen lauten Stimme eingeschüchtert. Wobei es traurig ist das ein Sohn seinen Vater klar machen muß was richtig ist und was falsch war oder ist!
Was ich damit sagen will, um auf Kick Ass zurück zu kommen. Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber sah ein paar Ausschnitte bei Youtube und hab ihn bestellt weil es mich doch interessiert. Bin dann hier auf dieses Forum gestoßen mit ihrer verständlichen Meinung. Um es zu verdeutlichen klar könnte es ein oder zwei Kids geben die das nachmachen aber ich bezweifel es. Weil das ganze ist schon absichtich und bewußt so brutal, blutig und unrealistik gemacht damit man es sich erst gar nicht traut. Es ist eben der genannte Weitblick! Meine ist klar das dieser Film für Kinder Tabu ist! Aber gibt ja leider Eltern die nicht wirklich drauf achten was ihre Kinder sehen. Aber sollte es der Fall sein sind sie sicher so verschreckt, dass sie sich das nie trauen würden, selbst wenn die Musikbegleitung lustig ist sind es trotzdem verstörende Momente. Also mich würde es als z.B. 11jähriges Kind verstören. Das ist nicht wie bei Bud Spencer und Terrence Hill Filme bei denen lustige laute kommen wenn einer verprügelt wird. Nur wenn man mal wirklich ne Schlägerei hat, dann steht man nach so einen Schlag nichtmehr auf. Da merkt man erstmal "Das Leben ist ja gar nicht so wie im Film!". Denke deshalb ist dieser Film so gewaltätig - denke kaum um zu verherrlichen. Aber Problem ist ich hab den Film noch nicht gesehen, kann nur das sagen was ich in den kurzen Clips gesehen hab.
Aber ich geb ihnen recht mich nervt es auch wenn jemand sagt "Boa voll geil alter" "Beste Film ever hamma geil" usw usw usw. Denke die werden aber trotzdem auch wissen was richtig und was falsch ist. Spätestens wenn sie den ersten Faustschlag abbekommen.

Jetzt hab ich Angst um mein Image. Ich bin kein Schläger, Macho oder sonst was. Bin zwar auch kräftig aber hab schon viel Geduld und versuch keine Probleme mit Gewalt zu lösen. Bringt ja nichts! Obwohl ich schon viele brutale Filme gesehen hab. Aber ich finde es wichtig das ein Mensch nicht beim selben Genre bleiben sollte. Ich finde es bißchen primitiv wenn einer nur Splatter anschaut. Kenne da schon ein paar Leute die sind davon schon angetan aber denke kaum das die zu Amokläufern werden. Ich persönlich schau jedes Genre an (auch mal ein Liebesfilm)- brauche Abwechslung.

Ob jetzt dieser Beitrag ihnen half die Sache von einer anderen Seite zusehen denke ich irgendwie kaum. Liegt wohl daran das Lehrer eine ganz anderer Menschencharakter ist. Soll keine beleidigung oder sonst irgendwas sein, aber so ist es einfach. Ich habe nach 11 Jahren immer noch Kontakt zu zwei Lehrern die mich damals unterrichteten. Ich trau mich sogar zu wetten würde ich diesen beiden den Film Kick Ass zeigen würden diese sicher genauso reagieren oder abschalten weil sie es zu übertrieben finden. Problem ist ja einige Filme kann man nichtmehr als Unterhaltung sehen sondern sie zeigen Tatsachen, provozieren oder regen zum nachdenken an. 300 brachte viele Araber zur Weißglut! Ja, wie hätten die erst reagiert wenn der Film noch genauer und realistischer gewesen wäre. Moslems haben genauso Mist gebaut. Wir Deutschen sind nicht die einzigen und denke Kick Ass will irgendwo auch ein härteres Waffengesetz erreichen. Finde ich zwar jetzt selber weit hergeholt aber man weiß doch nie was in den Köpfen von Drehbuchautoren oder Regisseuren vorgeht. Es ist ja nur eine Comicverfilmung oder allgemein ein Film der nicht auf Tatsachen beruht und nicht Ernstzunehmen ist.

Wäre schön wenn sich ein 14jähriger, zu Wort meldet der den Film sah und in anständiger Statzform ohne "aba""oda""widda" usw sagt was er von Hitgirl halte. Da wäre ich schon gespannt drauf. Aber besser wären da mehrere Meinungen, damit sie sich, lieber Herr Schwab (hoffe ist auch wirklich der Nachname) beruhigen können, dass die Jugend von heute auch Verstand besitzt und weiß was Richtig und Falsch ist und wie man sich beherrscht.

Möchte mich für Schreibfehler entschuldigen oder seltsame Satzstellungen. Dieser Text wurde nach der Spätschicht verfaßt und wollte unbedingt meine Meinung hier loswerden. Ich hoffe sie ist auch verständlich! Ich bin nicht gegen ihrer Meinung oder gegen die Leute die gleich denken. Aber auch nicht gegen die, die ihre Meinung nicht akzeptieren wollen. Würde sagen ich liege zwischen drin. Auf einer Seite gebe ich ihnen Recht auf der anderen finde ich überbewerten sie dies. Aber dafür haben sie ihren Grund. Weil sie wahrscheinlich Lehrer sind und falls nicht dann ein sehr guter Vater - sollten sie Kinder haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.10.2010 10:40:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.10.2010 17:59:42 GMT+02:00
Datura meint:
"Wie schon häufig hier erwähnt müssen nicht immer Filme, Spiele etc Schuld an Amokläufen sein."

Wenn jeder, der als Kind mit Platzpatronen und Spielzeugwaffen gespielt hat nur einen enzigen Umgebracht hätte, dann gäbe währen 100% der europäischen Bevölkerung Mörder. (oder nach deutschen Recht Mörder oder Totschläger)

"Kann es sein das sie Lehrer sind? Wenn ja, da wundert es mich nicht das sie so denken und wahrscheinlich nur befürchten an der eigenen Schule einen Amoklauf zu erleben."

Nein, mein Beruf ist weder Lehrer, noch Schulwart, oder Reinigungskraft in einer Schule. Ich würde jeden Amoklauf der in einer Schule stattfindet mit Sicherheit überleben, es sei denn es handelt sich um einen Amoklauf mit einer Atombombe.

"Möchte mich für Schreibfehler entschuldigen oder seltsame Satzstellungen."

Auch ich bin meiner Meinung nach kein Meister der deutschen Sprache.

"Meine mich hat man auch als "Schwul" beschimpft nur weil ich Filmmusik höre oder Geschichten schreibe! "

Was ich nicht verstehe: Warum ist "schwul" ein Schimpfwort? Es eine derzeitig in Europa akzeptierte sexuelle Neigung. Im Iran wird sie derzeit nicht akzeptiert.

"Hab zwar auch Momente in denen ich im wahrsten Sinne des Wortes zur Sau werde, aber ich hab immer einen Weitblick."

Bitte laden Sie mich ein wenn der nächste Moment ist wann Sie "im wahrsten Sinne des Wortes zur Sau" werden. Das währe eine naturwissenschaftliche Sensation ersten Ranges. Unter einer "Sau" wird ein weibliches Schwein verstanden. Sie sind, wie ich annehme ein männlicher Mensch. Bisher wurde noch keine Metamorphose von einen Menschen zu einen Schwein beobachtet. Sie währen hier eine absolute naturwissenschaftliche Sensation. Auch ist mir unklar wie die Methamorphose von männlichen Menschen zum weiblichen Schwein vorsich gehen soll. :-) Aber man daft ja nichts ausschließen. Aber glauben, kann ich es derzeit nicht. Bitte vestehen Sie das nicht als Beleidigung. Ich sage damit nur, dass Sie entgegen Ihrer Behauptung KEIN Schwein (weder im übertragenen, noch im wörtlichen Sinn) sind.

"Um es zu verdeutlichen klar könnte es ein oder zwei Kids geben die das nachmachen aber ich bezweifel es."

Auch ich hoffe und glaube, dass es zu keinen Massakern unter Ganstern, die von einen minderjährigen "Hit-boy" oder "Hit-girl" verursacht wird.

"Wäre schön wenn sich ein 14jähriger, zu Wort meldet der den Film sah sagt was er von Hitgirl halte."

14jährige sehen sich den Film nicht an, da er für sie nicht zugelassen ist. :-)

"Ich trau mich sogar zu wetten würde ich diesen beiden den Film Kick Ass zeigen würden diese sicher genauso reagieren oder abschalten weil sie es zu übertrieben finden."

Zunächst einmal: Dieser Film hat mir sehr gut gefallen. Kritik übe ich ausschließlich an der nicht nachvollziehbaren relativen FSK - Bewertung. Ein Film, wo weder Sex noch Gewalt darstestellt, noch sie verherrlicht, ist so Jugendgefärdend, dass er mit eine Jugendverbot belegt wird. Dieser (meines erachtens harmlose Film) hat eine FSK-18 Freigabe. Ich vestehe absolut nicht warum ein 'Plauderfilm' eine FSK 18 Freigabe hat, während ein gewaltverherrlichender und -verharmlosender Film eine FSK 16 Freigabe hat.

"Wir Deutschen sind nicht die einzigen und denke Kick Ass will irgendwo auch ein härteres Waffengesetz erreichen."

Kick-Ass ist ein amerikanischer Film. Dort verstößt die Einschränkung zum Waffenbesitz gegen die Verfassung. Im Gegensatz zu uns, ist diese praktisch Fix vorgegeben. Außerdem wird im Film mit der Waffe viel gutartiges erreicht. Der Protagonist und Sympatieträger des Filmes wird zwei mal von Hit-Girl vor den sicheren Tod gerettet. Auch rettet der Protagonist zwei mal unsere Heldin. Es ist Ihnen moglicherweise vorstellbar, dass die Argumente, die zur Rettung von Kick-Ass führten wenig mit guter Retorik zu tun hatten. Um Sie nicht so sehr auf die Folter zu spannen: Diese Argumente sind stich- und bleihaltig.

Ich denke, wenn das die Absicht des Filmes ist, härtere Waffengesetze durchzusetzen sind, dann wird diese Absicht gründlich schieflaufen.

Iinteressante Fragen ergeben sich im Kontex zur Beurteilung von Mindy als kaltblütige Massenmörderin. Ist ein Massenmord immer eine bösartige Tat? Gibt es gutmütige, oder gutartige Massenmorde? Diese Frage ergibt sich dann, wenn sie meine Beurteilung des Hit-girls als gutmütig und gutartig teilen. Aber nur aufgrund des Trailers dies zu beurteilen erscheint mir fragwürdig.

Veröffentlicht am 02.10.2010 01:30:29 GMT+02:00
Chilischote meint:
Hihihi, nee, was heutzutage nicht alles als Notwehr durchgeht, hat mich ja schon schwer amüsiert. Aber "gutmütige Morde" hat für mich den Vogel abgeschossen. Hörrlich!

Nee Leutz, mich hat das Filmchen auch schwer begeistert mitgerissen, jut unterhalten, aber für arg bedenklich halte ich es allemal. Noch nicht einmal wegen der Gewalt - das natürlich auch - aber wegen der völligen Versemmelung der Grundidee. Total naiver Fanggeek trifft auf sein pervertiertes Ebenbild à la Luke Skywalker meets Darth Vader. Und was machen die Macher draus: Richtig, gar nichts. Maaann, da wird doch tatsächlich der idealistische nette Trottel vom Anfang zu einem simplen ballerfreudigen Hirni, der mit sardonischen Grinsen und ohne einen sichtbaren Hauch schlechten Gewissens mal auf die Schnelle Leute über den Haufen schießt. Und das Beste: dafür werden er und seine minderjährige Killerbraut auch noch als Helden gefeiert - völlig ohne jede Ironie mit einem B-i-e-r-e-r-n-s-t. Das ist mir dann doch am Ende echt sauer aufgestoßen. Hätte man diesen überdrehten Kram selbstironisch mit einem Zwinkern präsentiert, ich hätte glücklich applaudiert. Aber dieses geradezu gruselig groteske Ende, das sich selbst unheimlich clever vorkommt und dabei unterste Schublade ist, hat doch im Nachgang die Magensäure aktiviert. Letztlich ist Kick-Ass einen ganz gewaltigen Tick zu scheinheilig, was aber durch eine achtiontechnisch genial visuelle Umsetzung fast durchgehend clever überdeckt wird. Gute Unterhaltung auf der einen Seite, tendenziöser Mist auf der anderen. Tja, wie gewichtet man's nun.

Wenn jemand einen derart scheinheiligen Mist kritisiert, finde ich das völlig i.O. Wenn das jmd. ganz anders sieht, ist das ebenso i.O. Aber dieses billige rhetorische Spielchen, einen Kritiker als "Lehrer" abzustempeln und damit in eine Ecke zu stellen, finde ich, gelinde gesagt, reichlich albern.

Wobei ich mir ein Zucken meiner Augenbraue nicht verkneifen kann, wie nonchalant hier "Thesen" zu Selbstjustiz, Mord und Notwehr vertreten werden, dass die Schwarte kracht. Na wenigstens gibt's eine FSK 16. ;o)

Grüßende Salve in den Himmel
Chilischote

Veröffentlicht am 02.10.2010 03:17:01 GMT+02:00
Movie&Score meint:
Ich hab nichts gegen Lehrer gesagt! Können anscheinend alle nicht lesen. Mein Eintrag war auch nicht an Datura gerichtet. Geschweige denn hab ich noch nie jemand sagen hörn "Ich könne zum Schwein werden". So viel dazu!

Hab den Film heute selber zweimal angeschaut und fand ihn ehrlich gesagt recht gut. Zum einen meckern die Leute, weil sie manche Sachen ständig wiederholen, aber wenn etwas neues erscheint passt es auch keinen. In den Film wird nicht Unterstützt was Hit-Girl macht. Sagt zum Beispiel der Ex-Kollege von Nicolas Cage.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2010 12:37:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.02.2011 19:13:19 GMT+01:00
Datura meint:
An Chilischote:
"Hihihi, nee, was heutzutage nicht alles als Notwehr durchgeht, hat mich ja schon schwer amüsiert."
Warum soll es so abwegig sein diese Leichenproduktion (im Wesentlichen) als Notwehr zu interpretieren?
SZENE 1: Sieben Personen versuchen gemeinschaftlich einen Menschen zu töten. Es kommt zu einem kleinen Austausch von stichhaltigen Argumenten. ERGEBNIS: Alle Sieben Personen die gemeinschaftlich den Mord verüben wollten wurden daran gehindert.
SZENE 2: Circa zehn Personen treffen einander zwei Personen gemeinschaftlich zu töten. Es kommt zu einem Austausch bleihaltiger Argumente. ERGEBNIS: Ein Mord konnte verhindert werden.

'Aber "gutmütige Morde" hat für mich den Vogel abgeschossen. Herrlich!'

Zunächst einmal muss die Frage geklärt werden welche Morddefinition wir verwenden die deutsche, oder die österreichische? Wenn wir die deutsche Morddefinition hernehmen, so erscheint es mir fragwürdig, ob es sich überhaupt Morde von Mindy handelt, oder ob es nicht ein Todschlag ist, sofern Ihre Handlung von strafrechtlicher Relevanz ist.
"Mörder ist, wer aus niedrigen Beweggründen, ODER heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet."
Alle Tatbestandsmerkmale des Mordes, wenn man von der Leichenproduktion absieht, (keine niederen Beweggründe, keine Heimtücke, keine Grausamkeit, keine gemeingefährlichen Mittel, in dieser Szene wird auch nicht gehandelt, UM eine Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken) fallen meines Erachtens mit Sicherheit weg. Bei SZENE 2 handelt es sich meiner Ansicht nach geradezu um eine klassische Notwehrsituation.

Zu den "gutmütigen Morde":

Ich beziehe mich hier auf die österreichische Morddefinition des § 75 StGB: "Wer einen anderen tötet, ist mit Freiheitsstrafe von zehn bis zu zwanzig Jahren oder mit lebenslanger Freiheitsstrafe zu bestrafen." Dies muss aber im Zusammenhang mit §7 StGB gesehen werden: "§ 7. (1) Wenn das Gesetz nichts anderes bestimmt, ist nur vorsätzliches Handeln strafbar."
Denkbar wäre folgendes Szenario eines Mordes [nach österreichischen Recht]. Jemanden sieht einen Todkrank elendiglich verrecken. Man weiß sicher: Es gibt keine Rettung. Jemand nimmt in dieser Situation eine Schusswaffe und erschießt den Todkranken. Nach österreichischem Recht handelt es sich um einen Mord. Meine Frage wäre dieser Mord [nach österreichischen Recht] nicht gutmütig?

An Movie&Score:

"Mein Eintrag war auch nicht an Datura gerichtet."

Dass Sie nichts gegen Lehrer gesagt haben war mir klar. Es tut mir leid, dass ich Ihren Beitrag an mich gerichtet betrachtet habe. Es war ein bedauerlicher Fehler meinerseits.

"Geschweige denn hab ich noch nie jemand sagen hörn "Ich könne zum Schwein werden". So viel dazu!"

Sie schreiben ja: "Hab zwar auch Momente in denen ich im wahrsten Sinne des Wortes zur Sau werde, aber ich hab immer einen Weitblick." Sie schreiben, "IM WAHRSTEN SINN DES WORTES" zur Sau werden. Da unter einer Sau (im wahrsten Sinne des Wortes) ein weibliches Schwein verstanden wird schreiben Sie also über eine bioligische Methamorphose zum Schwein.

Veröffentlicht am 02.10.2010 14:06:04 GMT+02:00
Movie&Score meint:
An Datura

Ja das hab ich so geschrieben, aber hätte nie gedacht das es jemand gleich sooo wörtlich nimmt. Sowas setzte ich voraus das man versteht was gemeint ist. Das zweite ist, das es nicht schlimm war das auch sie was zu meinen Beitrag gesagt haben. Mehrere Meinungen ist oft besser als eine. Also sehe ich das nicht ganz so tragisch und das brauchen sie natürlich auch nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Veröffentlicht am 02.10.2010 15:56:34 GMT+02:00
Bonduelle meint:
Oh weh ein Supergirl 12 Jahre alt mit Papi auf einen Rachefeldzug ..wie schlimm..!!!
Mein Vater wurde mit 12 Jahren in den 2.Weltkrieg geschickt und es Krähte kein Hahn danach..
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