Kurzbeschreibung
Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte die moderne Unterhaltungsmusik in Deutschland eine Blütezeit. International bekannte Künstler gaben Gastspiele. Als die Zeit der Nazis anbrach, hatte eine Musikrichtung wie der Jazz, die von Spontanität, Improvisation und vor allem Individualität geprägt war, keine Chance mehr. Der Historiker Michael H. Kater, selbst Jazzmusiker, hat die Untergrundgeschichte des Jazz' im Nationalsozialismus geschrieben. Anhand zumeist unveröffentlichten Materials zeichnet er Porträts der bekannten Jazzkünstler, der Jazzfans und Impresarios, schildert ihre Verfolgung, Vertreibung und mitunter ihr gewaltsames Ende.