Kurzbeschreibung
Für Musiker und Fans war Jazz während der NS-Zeit ein »gewagtes Spiel« zwischen Anpassung und Widerstand: Der »verjudete Nigger-Rhythmus« konnte selbst im Reich nicht völlig unterdrückt werden, und zu Zwecken der Auslandspropaganda und an der Front wurde er sogar gezielt eingesetzt; doch konnte seiner Anhängerschaft auch KZ-Haft drohen. Michael H. Kater, renommierter Historiker und selbst begeisterter Jazzmusiker, ist eine spannende, detailreiche und fundierte Schilderung dieser schillernden Subkultur gelungen, wobei er mit der gängigen Meinung aufräumt, daß Jazzfreunde per se Gegner des Nationalsozialismus waren.
Michael H.Kater, geboren 1937, studierte in Toronto, München und Heidelberg Geschichte, Soziologie und Musik. Er ist Distinguished Research Professor of History an der York University, Toronto. Zahlreiche Veröffentlichungen.END
Über den Autor
Michael H. Kater, geboren 1937, ist Professor für Geschichte an der York University, Toronto. Als renommiertester Historiker für die Zeit des Nationalsozialismus hat er zahlreiche Bücher veröffentlicht, die auch auf deutsch vorliegen.