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Die Gewölbe des Doktor Hahnemann
 
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Die Gewölbe des Doktor Hahnemann [Gebundene Ausgabe]

Guido Dieckmann
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 2 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352005850
  • ISBN-13: 978-3352005855
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 13,7 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 681.377 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Guido Dieckmann
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer steigt da im nächtlichen Meißen des Jahres 1765 einem Mädchen hinterher und findet sich kurz darauf in einer düsteren Kapelle wieder, deren Altar ein geheimnisvolles Licht umspielt? Ein magisches Pentagramm -- was sonst? -- weist dem Zehnjährigen den Weg zu einem geheimen Gewölbe. Im gruftigen Gelass findet der kleine Samuel schließlich eine voll funktionsfähige Alchimistengroßküche. Hier, zwischen brodelnden Ursuppen und fremdartigen Substanzen in Behältern, die so beruhigende Aufschriften tragen wie Armsünderfett, Mumiendestille und Hirnschalenmoos, schlägt die eigentliche Geburtsstunde unseres nächtlichen Besuchers, der Jahre später die Welt auf seine ganz besondere Art kurieren sollte.

Sagen Sie jetzt nicht, Sie kennen Samuel Hahnemann nicht, den Begründer der klassischen Homöopathie, dessen turbulenter Lebensweg auf der Suche nach dem Stein der Weisen einfach den idealen Stoff für einen Esoterikthriller abgeben musste. Historisch akkurat und nur gering verdünnt durch einige wenige fiktive Charaktere, gelingt Guido Dieckmann, bekannt geworden durch Die Poetin, mit seinem genialen Alchimistengebräu der Kunstkniff, sowohl Freunde des historischen Genres, als auch die stetig wachsende Anhängerschaft alternativer Medizin und mythisch raunender Zirkel unter einen Hut zu bringen.

Ein Schlüsselerlebnis war die Begegnung mit dem italienischen Reisealchimisten Giovanni di Cosmo (dessen spezielle Behandlungsmaßnahmen auch von Meißens Damenwelt geschätzt wurden). Von dem virilen Eingeweihten erfährt Samuel von einer verschollenen, angeblich in Meißen versteckten Schrift des großen Paracelsus, in welcher der Erschaffer des Homunkulus vom ewigen Leben und der Wurzel aller Krankheitsübel fabulierte. Auf der Suche nach dem unschätzbaren Dokument taucht unser werdender Doktor immer tiefer ein in die dunklen Seiten der Medizin und bekommt auch bald die Macht des geheimnisvollen Gorgonenordens zu spüren.

Es folgt ein langer und spannender Lebens- und Leidensweg durch die Welt uralter, zuweilen recht kruder Heilpraktiken, der Mystik und des Okkultismus, an dessen Ende Hahnemann schließlich durch eine eigene Erkrankung die Methode entdeckt, die ihn unsterblich machen sollte. Nur historisch gesehen allerdings! --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Gefährlicher Alchimist oder genialer Arzt? Der erste Roman über Samuel Hahnemann, den Begründer der klassischen Homöopathie. Guido Dieckmann ist auch in seinem zweiten Buch eine packende Mischung aus Historie und Fiktion gelungen. Klug recherchiert und fantasievoll erzählt, liefert der Roman erstmals das Porträt einer Persönlichkeit, deren Wirken heute Millionen Anhänger alternativer Heilmethoden fasziniert. Meißen im Jahre 1765: Auf der Albrechtsburg träumt der 10jährige Sohn eines Porzellanmalers davon, Arzt zu werden, statt in die Fußstapfen seines Vaters treten zu müssen. Weil der junge Samuel Hahnemann für eine Mätresse Botendienste verrichtet, gelingt es ihm tatsächlich, das Geld für den Besuch der Fürstenschule aufzubringen. Hahnemann studiert in Leipzig Medizin. Von einem zwielichtigen italienischen Alchimisten erfährt er, daß eine bislang verschollen geglaubte Schrift des Paracelsus die Wurzeln aller Krankheiten und das Geheimnis des ewigen Lebens erklärt. Ausgerechnet in Meißen soll diese Schrift versteckt sein, doch ein Geheimbund, der sich der Gorgonenorden nennt, unternimmt ebenfalls alles, um der Schrift habhaft zu werden. Der Medicus flieht nach Siebenbürgen. Dort erkrankt er an Wechselfieber und macht eine Entdeckung, die sein Leben rettet - und die gleichzeitig den Gorgonenorden auf den Plan ruft.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Homöopathie und Rosenkreutzer 24. September 2004
Format:Broschiert
Guido Dieckmann ist es gelungen, eine spannende Romanbiographie des Gründers der Homöopathie zu schreiben. Der Rezensent kennt die tätsächlichen Lebensdaten von Doktor Hahnemann nicht, kann also schlecht abschätzen, wo Wirklichkeit in Fiktion übergeht.

Interessant war es zu erfahren, dass das Verhältnis der Allgemeinmedizin (Allopathie) zur Homöopathie noch heute das gleiche ist (vor allem in Frankreich, wo der Rezensent seinen aktuellen Wohnsitz hat). Ignoranz, Verleugnung, üble Nachrede, alles wie heute und deshalb um so glaubhafter. Doch damit nicht genug, der Autor hat zudem noch eine Rosenkreutzer-Verschwörung in die Geschichte miteingebaut. Hier und da erhöht das die Spannung, wäre aber m.E. nicht in dieser Form notwendig gewesen.

Auf jeden Fall wird die Geschichte durch die Rosenkreutzer komplizierter. Und damit kommen wir zu den Kritikpunkten des Werkes, derenthalben es nur vier Sterne gab: Es passiert unheimlich viel in diesem Buch, zu viel vielleicht für die vorgegebene Seitenzahl. Dem Autor gelingt es zwar immer wieder, die Handlungsstränge mehr oder weniger schlüssig zusammenzuführen. Leider fehlt es aber einigen Passagen an Tiefe. Personen werden oft nur oberflächlich skizziert und dadurch ihre Motivationen unklar.

Anstelle einer Rosenkreutzerverschwörung wäre vielleicht eine detailliertere Auseinandersetzung mit der Wirkungsweise der Homöopathie aufschlussreich gewesen. Denn dann hätte man Allopathen wie Clarus und seine Kollegen bzw. Hahnemann selbst besser verstehen können. Die Ähnlichkeitslehre Hahnemanns bleibt so leider von Anfang bis Ende eine Vorgabe, die man glaubt oder ablehnt.

Irritierend fand der Rezensent die beschriebene Distanz zwischen Eltern und Kindern, die der Autor bei fast allen Personen beschreibt. Es kann durchaus vorkommen, dass es Eltern-Kind-Beziehungen an Wärme fehlt. Wenn das aber bei allen in einem Buch beschriebenen Eltern-Kind-Beziehungen der Fall ist, dann wirkt das zumindest wenig glaubwürdig. Am Zeitalter (18. Jhdt) liegt's sicher nicht, wie uns einschlägige Zeitzeugenberichte anderswo glaubhaft vermitteln.

Abschliessend möchte ich bemerken, dass Guido Dieckmann flüssig schreibt, mit gutem Stil, wobei die Verwendung zeitgenössischer Formeln -- z.B. die Anrede in der dritten Person singular -- den Dialogen einen authentischen Touch geben. Ein Buch, das den Freunden des historischen Romans uneingeschränkt empfohlen sei.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Der Roman erzählt auf spannende Weise, wie im 18. Jahrhundert die Lehre der Homöopathie entdeckt wurde. Der junge Arzt Samuel Hahnemann wird 1765 von dem Drang getrieben, wirksame Arzneien gegen die Leiden seiner Zeit zu finden. Er und seine große Liebe geraten auf ihren Reisen mehr als einmal in Lebensgefahr. Hahnemanns neuen Ideen machen ihm erbitterte Feinde. Ein rätselhafter Geheimorden ist ihm auf der Spur, will ihn zum Schweigen bringen. Und dann gerät er auch noch mitten in die Kriege Napoleon Bonapartes.
Die Figuren, vor allem Hahnemanns Frau Henriette und sein Freund Jonathan, sind sehr gut gezeichnet.
Wer aufregende, gut recherchierte historische Romane liebt, kommt an Guido Dieckmann nicht vorbei!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Samuel Hahnemann, Sohn eines Meißener Porzellanmalers, gilt als der Begründer der klassischen Homöopathie. Dieckmann ist es in seinem Roman gelungen, das Leben dieses Mannes gleichermaßen spannend und historisch fundiert nachzuzeichnen. Fiktive Ergänzungen werden im Nachwort erwähnt, so dass sich Historie und Fiktion sauber trennen lassen.
Das Buch bedient Leser auf der Suche nach einem süffigen Schmöker ebenso wie an medizinischer Entwicklungsgeschichte Interessierte und kann für das Genre des historischen Romans als beispielhaft gelten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Einfach nur langatmig
Viel erhofft, und die Hoffnungen wurden nicht erfüllt. Das Buch fängt spannend an, doch verliert sich schnell in uninteressanten Geschichten und Charaktern den man kaum... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2008 von R. Gericke
Historischer Roman auf hohem Niveau
Der Roman beschreibt auf spannende Weise die Geschichte des Begründers der Homöopathie im 18. Jahrhundert. Lesen Sie weiter...
Am 9. Februar 2006 veröffentlicht
Handlung mag OK sein, aber der Stil - einfach grauenhaft !
Über Handlung des Buches und Person des Herrn Hahnemann wurde schon einiges gesagt, daher hier nur eines: ich kenne kein anderes Buch, das derartig gekünstelt geschrieben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2006 von "stepdastep"
Zu hoch potenzierter Roman über den Vater der Homöopathie
Doktor Samuel Hahnemann (1755-1843) war der Begründer der Homöopathie, eines sehr individuell anwendbaren Systems von Alternativmedizin, das auf dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. März 2004 von the_clairevoyant
Samuel Hahnemann: Similia similibus curentur
Sachsen im Jahre 1765 auf der Albrechtsburg in Meißen: Dies ist die Geschichte des zehnjährigen Samuel Hahnemann, der schon früh weiß, daß er zur Schule... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2003 von Grißhammer
Samuel Hahnemann: Similia similibus curentur
Sachsen im Jahre 1765 auf der Albrechtsburg in Meißen: Dies ist die Geschichte des zehnjährigen Samuel Hahnemann, der schon früh weiß, daß er zur Schule... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2003 von Grißhammer
spannende Stunden mit den Anfängen der Homöopathie
Dem Autor ist ein überaus spannender historischer Roman über das abenteuerliche Leben des Begründers der Homöopathie gelungen. Lesen Sie weiter...
Am 10. April 2002 veröffentlicht
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