Was für ein missratenes Hörspiel!
Man könnte meinen, keiner der Beteiligten hätte jemals auch nur ein Pratchett-Buch gelesen. Der Gevatter Tod ähnelt nicht im entferntesten dem Original, und ist mit Peer Augustinski vollkommen unglücklich besetzt. Dieses Hörspiel schafft es tatsächlich kein einziges Mal, an den Wortwitz des Originals, oder auch nur an die Übersetzung von A. Brandhorst anzuknüpfen. Den absoluten Tiefpunkt stellen die absolut überflüssigen, textlich platten, unglaublich albernen und musikalisch völlig uninteressanten Gesangseinlagen dar.
Der vielgerühmte Leonhard Koppelmann gibt sich hier für eine Walt-Disneyhafte Verdummung eines vielleicht nicht großartigen, aber zumindest amüsanten Buches her, die kein Mensch braucht.