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Geteiltes Leid I
 
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Geteiltes Leid I

Moses Pelham Audio CD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (31. August 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Smd 3 P (Sony Music)
  • ASIN: B000028CD2
  • Weitere Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.641 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Geteiltes Leid 2:50EUR 0,84
Anhören  2. Hartreim Saga 4:37EUR 0,84
Anhören  3. Wen hasst du am liebsten? 4:14EUR 0,84
Anhören  4. Willst Du sterben? 4:39EUR 0,84
Anhören  5. Zu krass 4:13EUR 0,84
Anhören  6. Die Chance is' klein 5:06EUR 0,84
Anhören  7. Meine Scheiße 4:27EUR 0,84
Anhören  8. Schnaps für alle 4:51EUR 0,84
Anhören  9. Wir ham's getan 3:52EUR 0,84
Anhören10. Denk an mich 4:40EUR 0,84
Anhören11. Mein Glück 5:19EUR 0,84
Anhören12. Neuer Morgen 4:27EUR 0,84
Anhören13. Der Traum is' wahr11:01EUR 0,84


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es durchzuckt den Hörer immer wieder: Alles was mit festen menschlichen Ausscheidungen zu tun hat oder mit einem "f" beginnt steht im Mittelpunkt der Texte von Moses Pelham. Das ist hart für die Gehörgänge aber ganz im Sinne des Absenders: Er will auf seine imaginären Gegner feste draufhauen - wer immer die auch sein mögen: Er erzählt uns von jenen, die "den Bastard" fertig machen wollen, die aber selbigen bloß nicht unterschätzen sollen, weil er doch so stark ist. Eigentlich will er doch Ferrari fahren und überhaupt haben andere MCs alles nur bei ihm abgeschaut, usw, usw, usw. Ein paar Titel lang kann man dieses Leid teilen -- wenn man dazu noch fähig ist, schnell gerapptem Hessisch zu folgen. Dann aber bekommt man schlechte Laune, die schnell zur echten Aggression werden kann. Dabei geht die perfekt produzierte Musik fast unter: Die ist nämlich im besten Stil von Moses eigenem 3P-Label und bekannt aus den Werken seiner Künstler Sabrina Setlur und Xavier Naidoo. Die Frage stellt sich: Braucht wirklich jemand 64 Minuten lang gut instrumentierte und gerappte Fäkalsprache? Oder begleitet man hier nur einen überaus erfolgreichen Mann aus dem deutschen Pop-Business auf seinem Ego-Trip? Eine mögliche und sicher bedenkenswerte Alternative bietet er selbst an: "Schnaps für alle". --Wolfram Lumpe

INTRO

Alle knüppeln'se auf MOSES ein. Die Boulevardpresse und entsprechende TV-Magazine setzen ihn auf die Anklagebank, weil der "Rap Rambo" (Express Köln) Stefan Raab was auf die Nase gegeben und außerdem im SAT.1-Interview erklärt hat, daß jeden, der ihn disst, das gleiche Schicksal erwartet. Daß MOSES dabei ausgerechnet von den Medien an den Pranger gestellt wird, die tagtäglich mit brutalen Headlines um sich schlagen, zeigt mal wieder die Doppelmoral in bestimmten Pressesegmenten. Und ob es im Endeffekt nicht schlimmer ist, dauernd von der Presse "gedogt und gedisst" (PELHAM) zu werden, als mal was auf die Nase zu kriegen, ist dabei eine ganz andere Frage. Man könnte ja mal bei Berti "Bitte Geh!" (Express Köln) Vogts nachfragen, wie sich das mit dem Dissen und Dogen anfühlt. Und selbst Helmut Kohl hat zurückgeschlagen, als das wütende Volk ihn mit Eiern bewarf ... Marketingtechnisch dürfte PELHAM dieser ganze "Skandal" sowieso ganz gelegen kommen, denn von ihm spricht man momentan mehr als von MARIUS und "Radio Maria".Aber ist der MO wirklich so hart, wirklich dieses oberarrogante Arschloch, mit einem Ego so groß wie der Hubraum seines Porsche Carrera? Auf "Geteiltes Leid" schleichen sich trotz aller "Du bist blöd, ich bin gut, du bist'n Streichholz, ich bin'n Zippo"-Sprüche so was wie Selbstzweifel und Verletzbarkeit ein, z. B., wenn PELHAM über diesen kleinen Jungen singt, der davon träumt, wie LL COOL J zu sein; und Textzeilen wie "Wenn ich net wär könnt ich mich selber nicht leiden" zeugen auch nicht unbedingt von unerschütterlichem Selbstbewußtsein. Klar, PELHAM ist streitbar. Unbestreitbar ist jedoch die phantastische Produktion seines Albums inklusive der zahlreichen produktionstechnischen Finessen. Unstreitbar ist auch seine Qualität als Texter, der auf "Geteiltes Leid" wie nie zuvor sein Ego selbstkritisch unter die Lupe nimmt und dem Hörer teilweise sehr persönliche Einsichten gewährt. Streitbar wiederum sind die Widersprüche, in die selbst PELHAM sich manchmal verstrickt: In "Für Immer Und Ewig" vom zweiten Album "Zurück Nach Rödelheim" (MCA) hieß es: "Ich weiß noch den Preis, den wir zahlten, als wir damals ‚Fickt Euch' zu den Fotzen von Sony sagten ..." Und heute erscheint "Geteiltes Leid" ausgerechnet beim "Sony"-Ableger "Epic" ...

Sascha Ziehn / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gute ehrliche böse musik 19. März 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
es gibt leider zu viele "HIPHOPPER",die nicht wissen,was richtiger hiphop bedeutet. guter hiphop soll nicht gut oder gar brav sein!! moses bringt es fertig,dass man sich in seiner musik verlieren kann,dass man entrüstet ist; dass man gar schreien möchte:spinnt der kerl !! und zum ende denkt man dann:" 'schit' genau das ist das leben."-------MUSIK ZUM ERLEBEN
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Kahl
Format:Audio CD
Über 3P und Moses Pelham gibt es sicherlich gespaltene Meinungen. Trotzdem sollte man bei der Bewertung der Musik wenigsten versuchen objektiv zu bleiben.

Nach solch einer objektiven Bewertung kommt jeder der was von HipHop versteht zu dem Ergebnis, dass "Geteiltes Leid I" ein absolutes MEISTERWERK ist. Produktionstechnisch lässt die Platte keine Wünsche offen und schafft eine perfekte und dichte Atmospähare. Lyrisch ist Pelham einer der Besten, verfügt über harte Battletracks, doch genauso über sanfte Lyrics. Wie viele Vorredener vor mir bereits erwähnten sind P's Texte aus dem wirklichem, realem Leben bei denen man nur noch denkt: "Ja.. so siehts aus" und man einfach mitgerissen wird.

Vergleiche mit aktuellen Rappern, wie Bushido, etc.. wären völlig fehl am Platz, da Moses Pelham auf dieser Platte auf einem ganz anderem und höhren Niveau ist.

Absolute KAUFEMPFEHLUNG! Am besten ist es immer noch sich selbst eine Meinung zu machen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu sehr unterschätzt!!! 25. August 2007
Von Maiky23
Format:Audio CD
Moses Pelham wird meiner Meinung nach zu sehr unterschätzt. Wenn man sich nur mal die beiden "Geteiltes Leid" und die alten "RHP" Platten anhört, müsste man eigentlich bemerken, dass Moses schon damals ein über durchschnitlich guter MC war. Das liegt zum einen an seinem doch sehr Hessisch durchtränkten Rap-Stil(was mir als Hesse sehr gut gefällt) und zum anderen an seiner unheimlich guten Lyrischen Stärke. Ihm vorzuwerfen seine Texte wären voller Gewalt(anscheinend hat mein Vorredner keine Ahnung von Hip Hop und Battle-Rap an sich) ist völliger schwachsinn. Er sagt einfach was er denkt und das finde ich sehr mutig und macht ihn für mich sehr sympatisch.
Auf der Platte findet man Battle-Songs genauso vor, wie sehr Lyrisch vorgetragene Stücke und das beherrscht Moses Pelham meiner Meinung nach sehr gut. Man sollte sich mit seinen Texten etwas intensiver befassen, denn Moses hat im Gegensatz zu den ganzen Deutschen Chart-Rappern von Heute, etwas in seinen Songs zu sagen und genau das ist es was Hip Hop bzw. Musik für mich immer so interresant macht.
Aber nicht nur als Songschreiber liefer er gute Arbeit ab, auch was seine Produktionen angeht braucht er sich vor niemandem zu verstecken. Die Beats gefallen mir so ziemlich alle auf der LP. Was den Songs immer eine besondere Stimmung vermittelt, sind die wirklich guten Soul-Stimmen von u.a. Xavier Naidoo und J-Luv.

Mein Fazit: Für mich gehört Moses Pelham neben dem ebenfalls aus Frankfurt stammenden Tone zu einem DER besten deutschen MC's überhaupt. Ich kann seine Platten nur weiter empfehlen.
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Am 9. Januar 2000 veröffentlicht
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Am 8. Dezember 1999 veröffentlicht
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