Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Get Carter - Die Wahrheit tut weh [VHS]
 
 

Get Carter - Die Wahrheit tut weh [VHS]

Sylvester Stallone , Miranda Richardson , Stephen Kay    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Originalfilm aus dem Jahr 1971 spielt Michael Caine unter der Regie von Mike Hodges den Geldeintreiber Jack Carter, der nach dem mysteriösen Tod seines Bruders in seine Heimatstadt zurückkehrt. Der Film hat einen flotten, unbeschwerten Grundton und Michael Caine als Jack Carter ist fantastisch. Man nimmt diesem zutiefst unmoralischen Mann sofort ab, dass er mit jedem Mädchen ins Bett gehen und jeden Kerl foltern würde, um an sein Ziel zu gelangen. Im amerikanischen Remake verkörpert Sylvester Stallone eine abgeschwächte Version des Jack Carter, der zwar brutal vorgeht, am Ende jedoch moralisch verantwortlich handelt.

Das funktioniert nicht annähernd so gut wie im Original. Der gesamte Film scheint um Stallones Image herum gebaut zu sein. Das nimmt dem Film seine Spontanität und wirkt konstruiert. Regisseur Stephen Kays Feuerwerk an visuellen Einfällen ist da auch nicht besonders hilfreich. Er füllt jedes Bild mit dermaßen vielem unnötigem Schnickschnack, dass sich der Eindruck aufdrängt, die Kameraarbeit sei ihm wichtiger als das Drehbuch. Weniger negativ ins Gewicht fällt die Verlagerung der Geschichte von einer kleinen Stadt im Norden Londons nach Seattle. Das liegt vor allen Dingen an der Nebenhandlung, in der es um Internet-Pornografie geht, wofür Seattle wie geschaffen scheint. Auf der anderen Seite erlaubt dies Alan Cummings eine furchtbare Bill-Gates-Persiflage, die eher an einen debilen Teenager erinnert. Andere Darsteller kommen besser weg, speziell Rachel Leigh Cook und Mickey Rourke, während Michael Caines Auftritt lediglich unlautere Vergleiche zum Original heraufbeschwört.

Überhaupt kann man durch den Erwerb dieser beiden Filme mehr über den Zustand Hollywoods zu Beginn des 21.Jahrhunderts lernen, als durch ein Abo einer Filmzeitschrift. --Andy Spletzer

Video Jakob Kurzinhalt

Jack Carter ist ein unbarmherziger Schuldeneintreiber und Killer, der seine Aufträge skrupellos ausführt. Der plötzliche Tod seines Bruders Richie wirft ihn völlig aus der Bahn. Auf einmal beweist er Familiensinn und stellt sein bisheriges Leben in Frage - ganz zum Erstaunen seiner Schwägerin Gloria und seiner Nichte Doreen. Als sich jedoch herausstellt, dass Richies "Unfall" in Wirklichkeit ein Mord war, ist Jack wieder ganz der Alte. Zusammen mit Doreen begibt er sich in die schmutzige Unterwelt von Las VJack Carter ist ein unbarmherziger Schuldeneintreiber und Killer, der seine Aufträge skrupellos ausführt. Der plötzliche Tod seines Bruders Richie wirf

VideoMarkt

Jack Carter, Daumenbrecher im Dienste des Syndikats, kehrt er nach vielen Jahren in seine Heimatstadt Seattle zurück, um dem Begräbnis seines Bruders Richie beizuwohnen. Schnell stellt er fest, dass am vermeintlichen Unfalltod Richies etwas faul war. Von Rachegedanken getrieben, macht er sich mit Hilfe seiner attraktiven Nichte Doreen auf die Suche nach der Wahrheit. Seine Nachforschungen führen Carter schließlich zu einem Computer-Milliardär und zu einem ehemaligen Kollegen, der inzwischen ein Pornoimperium leitet.

Video.de

Ein US-Remake des britischen Gangster-Klassikers "Jack rechnet ab", den Mike Hodges 1970 inszenierte. Regisseur Stephen Kay ("Mod Squad") hat die Handlung von London nach Seattle verlegt, sich sonst aber eng ans Original gehalten. Neben Sylvester Stallone, der als Titelheld eigentlich nur die Muskeln spielen lässt, überzeugen schauspielerisch vor allem Original-Carter Michael Caine sowie Jung-Star Rachael Leigh Cook. Ein furioser Mix aus Kampf- und Schauwerten, zugeschnitten auf die Action-Fangemeinde.

Blickpunkt: Film

Drei Jahre nach seiner bemerkenswerten Rolle in der Indie-Crimestory 'Copland' meldet sich Sylvester Stallone als gestrauchelter Racheengel in dem Actiondrama 'Get Carter' zurück. Dabei handelt es sich um ein Remake von Mike Hodges düsterem Kultklassiker 'Jack rechnet ab' aus dem Jahr 1971 mit Michael Caine als Titelantiheld, der hier in einer kleinen Nebenrolle auftritt. Die ambitionierte, jedoch nur bedingt überzeugende Neuadaption bescherte dem angrauenden Action-Rambo in den USA mit 6,7 Mio. Dollar eines seiner bislang schwächsten Openings. [BR][BR]Das Drehbuch von David McKenna ('American History X') basiert auf dem 1970 erschienenen Roman 'Jack's Return Home' von Ted Lewis und verpflanzt das Geschehen von der englischen Provinz ins regentriefende Bill-Gates-Country von Seattle. Während der Grundriss des Plots erhalten blieb, wurden die damals als relativ drastisch angesehenen Sexszenen des Originals weitgehend eliminiert und die nihilistische Gewalt in den Hintergrund gedrängt. Titelfigur Jack Carter ist ein schlagkräftiger Geldeintreiber für einen großen Unterweltboss in Las Vegas, der sich zur Beerdigung seines angeblich bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Bruders nach Seattle begibt. In seiner Heimatstadt wird er von der Witwe (Miranda Richardson) und seiner Nichte Doreen (Rachael Leigh Cook aus 'Eine wie keine') nicht gerade mit offenen Armen empfangen, da er jahrelang nichts von sich hören ließ. Carter ist davon überzeugt, dass sein Bruder ermordet wurde und stellt umgehend Nachforschungen an. Diese führen ihn zu seinem ehemaligen Kollegen Cyrus Paice (Mickey Rourke im ferngesteuertem Bad-Boy-Modus), der jetzt ein florierendes Internet-Pornoimperium betreibt, und dem Computer-Milliardär Jeremy Kinnear (Alan Cummings einmal mehr als rückgratlose Memme). Carter macht sich im Rundumschlag extrem unbeliebt und hat alsbald auch noch die Schergen seines Arbeitgebers auf dem Hals, da er sich ohne Erlaubnis abgeseilt hat. Doch als er die ganze Tragweite des Todes seines Bruders erfasst, wird er zum 'Judge Dredd' im silber glänzenden Designeranzug, zum gnadenlosen Vollstrecker. [BR]Regisseur Stephen Kay ('Mod Squad') nähert sich der wohlbekannten Story vom Berufskriminellen mit harter Schale und weichem Herz, der im Zuge seines Rachefeldzugs mit den Dämonen seiner Vergangenheit konfrontiert wird, mit diversen visuellen Spielereien wie Verzögerungseffekten und unkonventionellen Bildkompositionen, um der 'Payback'-Variante ein hippes und modernes Flair zu verleihen. Doch oftmals wirkt gerade das auffallend kalkuliert und verleiht dem schwermütigen Rachethriller im ausgewaschenen Deprolook einen prätentiösen Anstrich. Bei den Actionsequenzen verlässt sich der junge Filmemacher hingegen auf erprobten Routinestandard - er setzt auf rabiate Faustkämpfe (das blutige Match zwischen 'Rocky' und dem ehemaligen Profiboxer Rourke bildet ein interessantes Highlight), relativ moderaten Schusswaffengebrauch und die obligatorischen Autoverfolgungsjagden. Die emotionale Interaktion zwischen Stallone und Cook soll dem Film sein gefühlvolles Herzstück geben, doch mutet ihr Rapport bestenfalls seltsam hölzern-hohl an. Die traditionell treueren europäischen Fans werden Stallone vermutlich mit größerer Begeisterung bei seinen Aufräumungsarbeiten begleiten. Inwiefern ein Einspiel auf dem Niveau von 'Demolition Man' oder 'The Specialist' möglich ist, muss sich zeigen. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Ambitioniertes Remake von Mike Hodges düsterem Kultklassiker "Jack rechnet ab".

Kurzbeschreibung

Jack Carter ist ein unbarmherziger Schuldeneintreiber und Killer, der seine Aufträge skrupellos ausführt. Der plötzliche Tod seines Bruders Richie wirft ihn völlig aus der Bahn. Auf einmal beweist er Familiensinn und stellt sein bisheriges Leben in Frage - ganz zum Erstaunen seiner Schwägerin Gloria und seiner Nichte Doreen. Als sich jedoch herausstellt, dass Richies "Unfall" in Wirklichkeit ein Mord war, ist Jack wieder ganz der Alte. Zusammen mit Doreen begibt er sich in die schmutzige Unterwelt von Las Vegas und hat nur noch ein Ziel vor Augen: Rache. Doch als Jack der Wahrheit näherkommt, holen ihn die dunklen Schatten seiner eigenen Vergangeheit ein.
‹  Zurück zur Artikelübersicht