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Get Carter - Die Wahrheit tut weh [VHS]
 
 

Get Carter - Die Wahrheit tut weh [VHS]

Sylvester Stallone , Miranda Richardson , Stephen Kay    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Sylvester Stallone, Miranda Richardson, Rachael Leigh Cook
  • Regisseur(e): Stephen Kay
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video
  • Erscheinungstermin: 9. Januar 2003
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000063E7N
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.434 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Originalfilm aus dem Jahr 1971 spielt Michael Caine unter der Regie von Mike Hodges den Geldeintreiber Jack Carter, der nach dem mysteriösen Tod seines Bruders in seine Heimatstadt zurückkehrt. Der Film hat einen flotten, unbeschwerten Grundton und Michael Caine als Jack Carter ist fantastisch. Man nimmt diesem zutiefst unmoralischen Mann sofort ab, dass er mit jedem Mädchen ins Bett gehen und jeden Kerl foltern würde, um an sein Ziel zu gelangen. Im amerikanischen Remake verkörpert Sylvester Stallone eine abgeschwächte Version des Jack Carter, der zwar brutal vorgeht, am Ende jedoch moralisch verantwortlich handelt.

Das funktioniert nicht annähernd so gut wie im Original. Der gesamte Film scheint um Stallones Image herum gebaut zu sein. Das nimmt dem Film seine Spontanität und wirkt konstruiert. Regisseur Stephen Kays Feuerwerk an visuellen Einfällen ist da auch nicht besonders hilfreich. Er füllt jedes Bild mit dermaßen vielem unnötigem Schnickschnack, dass sich der Eindruck aufdrängt, die Kameraarbeit sei ihm wichtiger als das Drehbuch. Weniger negativ ins Gewicht fällt die Verlagerung der Geschichte von einer kleinen Stadt im Norden Londons nach Seattle. Das liegt vor allen Dingen an der Nebenhandlung, in der es um Internet-Pornografie geht, wofür Seattle wie geschaffen scheint. Auf der anderen Seite erlaubt dies Alan Cummings eine furchtbare Bill-Gates-Persiflage, die eher an einen debilen Teenager erinnert. Andere Darsteller kommen besser weg, speziell Rachel Leigh Cook und Mickey Rourke, während Michael Caines Auftritt lediglich unlautere Vergleiche zum Original heraufbeschwört.

Überhaupt kann man durch den Erwerb dieser beiden Filme mehr über den Zustand Hollywoods zu Beginn des 21.Jahrhunderts lernen, als durch ein Abo einer Filmzeitschrift. --Andy Spletzer

Video Jakob Kurzinhalt

Jack Carter ist ein unbarmherziger Schuldeneintreiber und Killer, der seine Aufträge skrupellos ausführt. Der plötzliche Tod seines Bruders Richie wirft ihn völlig aus der Bahn. Auf einmal beweist er Familiensinn und stellt sein bisheriges Leben in Frage - ganz zum Erstaunen seiner Schwägerin Gloria und seiner Nichte Doreen. Als sich jedoch herausstellt, dass Richies "Unfall" in Wirklichkeit ein Mord war, ist Jack wieder ganz der Alte. Zusammen mit Doreen begibt er sich in die schmutzige Unterwelt von Las VJack Carter ist ein unbarmherziger Schuldeneintreiber und Killer, der seine Aufträge skrupellos ausführt. Der plötzliche Tod seines Bruders Richie wirf

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Stilvoller Actionthriller mit einem coolen Sly Stallone!, 2. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Get Carter - Die Wahrheit tut weh (DVD)
Dieser stilvolle Actionthriller gehört neben Copland zweifellos zu Stallones besten Filmen der letzten 10 Jahre. Als unbarmherziger Rächer Jack Carter macht sich Sly auf die Suche nach dem Mörder seines Bruders und stößt dabei auf eine Verschwörung. Er geht dabei mit viel Härte und Coolness vor. Die Handlung ist bis zum Schluss wendungsreich und packend. Auf monotone Ballerorgien wird hingegen verzichtet. Nicht nur Stallone gibt hier eine überzeugende Performance ab, auch die DVD glänzt mit einem Superbild und sattem Dolby-Digital-Sound in mehreren Sprachen. Als Bonusmaterial befinden sich unter anderem die "Deleted Scenes" auf der Scheibe. Alles in allem eine DVD, die den Kauf lohnt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Stallone mal anders..., 18. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Get Carter - Die Wahrheit tut weh (DVD)
Stallone zeigt sich diesmal nicht von der Seite des
verkannten "good Guy" sondern mimt einen Italo-Gangster
mit ausgeprägtem Familiengefühl.
Action a'la Rambo, Tango & Cash etc. ist nicht zu erwarten,
obwohl es - geleitet vom Gedanken der Vendetta nach der
Ermordung seines Bruders - nicht gerade sanft zugeht.

Sein Outfit ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Er vermittelt
den Eindruck des aalglatten "Familien"-Mitgliedes.

Wer auf Filme mit Sly steht, in denen eine Actionszene der
anderen folgt, wird eiin wenig enttäuscht sein. Wer eine andere
Seite von Stallone kennen lernen will, ist gut bedient.

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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sensationell!, 14. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Get Carter - Die Wahrheit tut weh (DVD)
Ich bin mir der Kühnheit der nun folgenden Behauptung bewusst, nichts desto trotz stehe ich voll und ganz dahinter: Dies ist meiner Ansicht nach der beste Film von Silvester Stallone. Seine Darstellung ist (verhältnismässig, - wir reden hier immer noch von Stallone der nunmal kein De Niro ist) sensationell. Carter wirkt extrem bedrohlich und ist in der Tat ein Kerl, dessen Arbeitgeber man lieber nichts schuldet, - geschweige denn eine persönliche Rechnung mit ihm offen hat. Ohne grosse Worte geht er mit gröbster Gewalt erst dann vor, wenn es sich nicht vermeiden lässt oder aber es gilt eben diese "offene Rechnung" zu begleichen. Dann gibt es sprichwörtlich keine Gnade. Man merkt Carter deutlich an, dass es sein Job ist, Leute einzuschüchtern. Stallone verdeutlicht dies mit seiner Darstellung hervorragend.

Ebenfalls exzellent ist die Veranschaulichung der Gefühlswelt Carters. Sobald es darum geht, Emotionen zu zeigen, verhaspelt er sich, fängt unsicher an vor sich hin zu stammeln und drischt platte Sprüche von denen man vermutet, dass er sie dem Fernseher nachplappert, weil er sich in eigenen Worten nicht auszudrücken vermag. Dies macht ihn jedoch nicht zur platten Figur sondern unterstreicht sein Unvermögen sich auszudrücken. Physische Ueberlegenheit trifft in diesen wunderbaren Szenen (Stichwort: Tröstung auf dem Hoteldach) auf kommunikative Defizite.

Bei der Story handelt es sich zwar um eine klassische Vendetta, dennoch verfügt "Get Carter" über eine seltsam charmante Besonderheit: Ständig wird die Vergangenheit angeschnitten, ständig erwähnt eine der Figuren, was er damals falsch gemacht habe ohne konkrete Beispiele zu nennen - gerade genug um zu verstehen, was vorgefallen ist, - dennoch zu wenig um sich ein vollständiges Bild der Vergangenheit machen zu können. Fast so, als ob "Get Carter" der 2. Teil einer Reihe wäre, dessen 1. Teil man nicht gesehen hat. - Unglücklicherweise gibt es diesen nicht, ... die Illusion jedoch ist meines Erachtens meisterlich geglückt.

Was den visuellen Stil und den Sound des Filmes betrifft, so gibt es rein gar nichts zu bemängeln. Hervorragend geschnitten und mit einem sehr stimmungsvollen Soundtrack wird man in die Unterwelt der klein- und mittelgrossen Kriminellen eingeführt.

Fazit: Ganz klar 5 Sterne für einen der verkanntesten Juwelen der letzten Jahre!

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