Klar, jeder ist anders und auch der Leidensdruck muß eine gewisse Grenze erreicht haben, damit man es anpackt. Aber es lohnt sich und die Umstellung auf Arachidon- und Linolsäurearme Ernährung scheint zumindest bei mir zu funktionieren. Nach langjähriger Erfahrung mit meiner Krankheit merke ich, wie im Hintergrund ein Schub aktiv ist. Ich denke, daß sich das früher ziemlich schnell verstärkt hätte, vor allem um diese Jahreszeit. Aber wie der Autor sagt, kann man mit dieser Ernährung die Flamme klein halten und das klappt. Und ausgereizt hab ich das Konzept noch gar nicht. Man fängt einfach mal an, lässt dieses und jenes weg (Eigelb, Leberprodukte, Wurst, Fleisch, linolsäurehaltiges Öl (Sonnenblume)). Man muß ja auch nicht völlig auf etwas verzichten, oft wird nur substituiert. Die Rezepte sind auch ganz brauchbar und lecker, wenngleich ich keine Brioche mit Vollkornmehl mehr machen werde, aber andere Sachen sind super. Die Tabellen sind gut und listen Gehalt von Arachidonsäure, Linolsäure und Linolensäure auf. Man findet fast alles. Ergänzend kann man bei Wikipedia fündig werden. Sogar unsere Kinder leiden nicht besonders unter der Kost! Ich hab auch schon Spätzle ohne Eigelb gemacht, schön weiß und schmecken nicht wesentlich anders. Allerdings funktioniert das entzündungshemmende Gesamtkonzept bei mir zusammen mit Fitnessstudiobesuchen, also viel Bewegung. Und danach schmeckt sowieso alles noch mal so gut. Das Konzept ist auch überall im Internet zu finden, doch ich kann das Buch nur empfehlen, da alles kompakt und immer greifbar zum Nachgucken enthalten ist. Also packen Sie es an!