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Gestohlenes Leben.
 
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Gestohlenes Leben. [Taschenbuch]

Simon Tolkien , Ingrid Klein
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 428 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404150856
  • ISBN-13: 978-3404150854
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 563.749 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es ist ein Aufsehen erregender Prozess. Greta Grahame, die schöne junge Frau von Sir Peter Robinson, wird des Mordes angeklagt. Man beschuldigt sie, in den Mord von Lady Anne, Peters erster Frau, verwickelt zu sein ... Die Anklage beruht auf den Aussagen eines einzigen Zeugen – Gretas Stiefsohn Thomas, der den Mord an seiner Mutter selbst mitansehen musste. Doch sagt der geplagte Junge die Wahrheit? Ist Greta wirklich die böse Stiefmutter, die Thomas' Mutter um ihr schönes Leben an der Seite des erfolgreichen Politikers beneidet hat? Der fesselnde Debütroman des Enkels von Tolkien: "Ein exzellentes Gerichtsdrama." Library Journal

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Guter Krimi 21. Mai 2012
Von Mog
Der Roman ist spannend und klug konstruiert und fesselt den Leser bis zur letzten Seite. Auch wieder so ein Buch, in dem man als Leser viele (falsche) Verdächtigungen vornimmt.
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Mord an Lady Ann 12. Juli 2010
Von trojafan
Ein Aufsehen erregender Prozess: Die schöne, junge Frau eines hochrangigen Politikers wird des Mordes angeklagt. Man beschuldigt sie, in den Mord an der ersten Frau ihres Gatten verwickelt zu sein. Die Anklage beruht auf der Aussage eines einzigen Zeugen - ihres Stiefsohnes - der den Mord an seiner Mutter mit ansehen musste.
Thomas, Greta und Thomas' VATER erlebten die Ereignisse, die zum gewaltsamen Tod von Thomas' Mutter führten, ganz unterschiedlich. Der Leser bekommt die Umstände um den Mord an Lady Ann als Fall vor Gericht präsentiert.
Der Autor gestaltet seinen Kriminalroman sehr souverän: Die Charaktere sind komplex und der Gerichtsprozess wird anschaulich und kenntnisreich geschildert.
Thomas ist die Hauptperson und seine unendlich große Trauer ob des Verlustes der Mutter wird gut beschrieben.
Man weiß nicht, ob seine Aussagen bei der Polizei und vor Gericht der Wahrheit entsprechen oder nur eine Reaktion eines Jungen sind, der kein Mittel weiß, die Trauer zu verarbeiten als jemand anderem die Schuld sehr konkret zuzuschieben.
Der Roman hält ein überraschendes Ende bereit und ist nicht nur deshalb zu empfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sabrina
Lady Anne Robinson, die Ehefrau des englischen Verteidigungsministers wird ermordet. Einziger Zeuge ist ihr Sohn Thomas, dessen Aussage Greta Grahame, die Assistentin des Politikers schwer belastet. Pikant wird die Sache dadurch, dass Sir Peter der Aussage seines Sohnes keinen Glauben schenkt und sogar soweit geht, die hochgeschätzte Assistentin zu heiraten, als sie des Mordes an seiner ersten Frau angeklagt wird.

Das zentrale Thema des Buches ist dann auch der Konflikt zwischen Sir Peter und seinem Sohn. Thomas versucht verzweifelt, den Vater von seiner Version der Ereignisse zu überzeugen, während der den Kontakt zum Sohn auf das nötigste beschränkt. Das ganze wird unterbrochen von Rückblicken auf die letzten zwei Jahre, während derer Greta in das Leben der Familie trat und die Karriere des Vaters sich beschleunigte. Für Thomas bedeutete dies, den Vater kaum mehr zu sehen, und sich voll und ganz auf die Mutter zu konzentrieren. Sind seine Anschuldigungen also nur dem Trotz eines vernachlässigten Pubertierenden entsprungen oder hatte die intelligente Greta von Anfang an Ambitionen auf mehr als das berufliche Leben von Sir Peter ?

Simon Tolkien schreibt einen spannenden Krimi, bei dem der Leser für lange Zeit selber entscheiden kann, welcher Seite er glaubt. Die Rückblicke, verbunden mit Szenen aus dem Gerichtssaal, vermitteln ein überzeugendes Bild von der Familie Robinson. Dennoch, der Funke will bis zum gut gelungenen Finale nicht so richtig überspringen. Ein Grund dafür mag sein, dass Passagen aus der Perspektive aller Hauptpersonen erzählt werden. Einer oder eine von ihnen muss lügen, und daher hat man stets das Gefühl, dass der Autor einem etwas vorenthält.

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