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Produktinformation
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"Intelligent, geistreich, lyrisch, tiefsinnig: Dieser Roman ist ein einziger Triumph."
The Times
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
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Ganz anders dieser Roman. Er ist großartig und stilistisch und formal geradezu unglaublich. Im ersten Drittel des Buches, wird der Leser dazu gezwungen sich durch eine penibel nacherzählte Geschichte der titelgebenden Jagd zu kämpfen (es ist wirklich mühsam, ist es aber wert). Der Text strotz nur so von - scheinbar sinnentleerten - Quellenangaben und Fußnoten; warum sie raffiniert zur Schönheit und Geschlossenheit des Buches noch beitragen, wird erst wesentlich später im Roman klar.
Die anschließende Erzählung ist wunderbar leicht zu lesen und bewegt sicht mühelos zwischen verschiedenen Zeitebenen, ohne auch nur ein einziges Mal gekünstelt zu wirken. Ein ganz großer Roman, von einem Autor, der anscheinend endlich sein Talent wirklich in den Griff bekommt.
Ein paar Griechen jagen einen gefährlichen Eber. Gut. Aber wieso sollte das lesenswert sein? Wird eine Geschichte erzählt? Nein. Die Jäger kommen meist auf ebenso grausame, wie nicht nachvollziehbare Weise um, aber warum sie sich in diese Lage begeben, was sie treibt, was sie empfinden - damit läßt uns Norfolk allein. Lediglich die Wortwahl ist genial, schreit vor Genialität. Aber unterhält sie allein dadurch? Oder langweilt sie? Sie langweilt nach wenigen Seiten, ja wird zur Qual. Ich gestehe, meine Lust auf eine Begehung der zweiten Etage dieses Buches war gering. Es war so, als beträte man ein Gebäude, das ganz aus Zierrat hergestellt ist, aber ohne tragende Balken. Zuviele Schnörkel, zuwenig Substanz.
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