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Gespräche mit Hitler
 
 
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Gespräche mit Hitler [Taschenbuch]

Hermann Rauschning
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kindle Edition EUR 9,99  
Broschiert --  
Taschenbuch, 2005 --  
Unbekannter Einband --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 279 Seiten
  • Verlag: Philo Verlagsges.; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3856655158
  • ISBN-13: 978-3856655150
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 988.832 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

(...) Rauschning war viel zu sehr praktischer Politiker, als daß es ihm mit dem Buch auf simple Hitler-Philologie angekommen wäre; tatsächlich wollte er damit wirken, aufrütteln. In diesem Sinne ist auch Schieders Charakterisierung des Buches zu verstehen, die Hänel in seinem zitierten Resüsmee verballhornt hat: daß das Buch "in erster Linie eine Kampfschrift und keine Programmschrift" war; so hat immer noch sein an gleicher Stelle geäußertes Urteil Bestand, daß die 'Gespräche mit Hitler' "ein Dokument von unbezweifelbarem Quellenwert insofern (sind), als die Deutungen enthalten, die aus unmittelbarer Einsicht erwachsen sind."
Es bleibt zu hoffen, daß diese Ausgabe ihren Teil dazu beitragen kann, eine neuerliche Beschäftigung mit Rauschning und seinen 'Gesprächen mit Hitler' anzuregen. Denn das Schicksal, vergessen oder als 'Fälschung' abgetan zu werden, hat das Buch sicherlich nicht verdient. (Marcus Pyka, aus Zur Einführung)

Umschlagtext

" Dieser Weltumsturz, das ist das Ziel des jetzt begonnenen Krieges. Es ist Hitlers Überzeugung, daß es nur dieses einen siegreichen Krieges bedarf, um die Erde nach seinem Willen neu zu ordnen. Ein phantastischer Gedanke. Aber die falsche Schöpferkraft der Hysterie vermag vielleicht eines: die Welt in Trümmer zu schlagen.§ (Hermann Rauschm´ning)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Achtung Fälschung. 23. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Mittlerweile ist wohl überall bekannt, dass die scheinbaren "Gespräche" nichts anderes als Fälschungen sind (Fritz Tobias: Auch Fälschungen haben lange Beine. Des Senatspräsidenten Rauschnings "Gespräche mit Hitler". In: Karl Corino (Hg.): Gefälscht! Betrug in Literatur, Kunst, Musik, Wissenschaft und Politik, Frankfurt a. M. 1990, S. 91-105).

Bleibt nur noch anzumerken, dass Rauschning "Senatspräsident" in Danzig war und dass er gegen seinen erbitterten Widerstand zurücktreten musste, weil er Differenzen mit dem dortigen "Gauleiter" Forster hatte. Seinen erzwungen Abgang stilisierte er später zu einem persönlichen Widerstand gegen das NS-Regime um. 1939 wurde der in Geldnot geratene Rauschning von einem Agenten des Pressebüros Emery Reves in Frankreich ermuntert, die "Gespräche mit Hitler" zu Papier zu bringen. Es ist sicher nicht verkehrt, das ganze Buch als ein Stück psychologische Kriegsführung zu betrachten, denn die deutschsprachige Erstausgabe erschient 1940 in New York. Interessanter Weise besitzt die englischsprachige Ausgabe noch ein weiteres Kapitel, "Hitler privat", auf das man in der deutschen Ausgabe verzichtete, weil es zu offensichtlich Propaganda war.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dichtung und Wahrheit 7. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Es ist zu beachten, das es sich bei den vermeintlichen Gesprächen und Zitaten Hitlers um Fiktionen handelt, das Buch eine Fälschung ist. Dies ist bereits 1985 durch den Schweizer Lehrer Wolgang Hänel nachgewiesen worden. Näheres hierzu findet sich u.a. in der Wikipedia unter dem Stichwort Hermann Rauschning.
Damit ist das Buch für geschichtlich Interessierte wertlos.
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12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shaun TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Der ehemalige Präsident des Danziger Senats Hermann Rauschning verfiel anfangs der NS-Ideologie, legte aber im Herbst 1934 sein Amt nieder und flüchtete aus der freien Stadt ins Schweizer Exil. Dort schrieb er das „Grundbuch des deutschen Widerstands" (Golo Mann), eine umfangreiche Analyse des Nationalsozialismus mit dem Titel „Die Revolution des Nihilismus", die sehr kenntnisreich, eben aus der anfänglichen Nähe zur NS-Bewegung in 3 Teilen den Weg in den Nihilismus, die Rolle der Wehrmacht und die außenpolitischen Ziele Hitlers analysierte. Das Buch erschien 1938 in Zürich. Zwei Jahre später folgte „Gespräche mit Hitler", das in 17 Kapiteln von beispielhaften, aus Aufzeichnungen und Erinnerungen rekonstruierten Begegnungen mit Hitler berichtet, um dessen Einstellungen und Gedankenwelt näherzubringen.Zugleich handelt der Autor dabei chronologisch sein Scheitern als Danziger Senatspräsident im Konflikt mit den Zielen der Nazi-Partei ab, es ist also zugleich auch eine Art Rechtfertigungsschrift.
Beide Bücher stellen noch vor bzw. kurz nach Beginn des Krieges erschienene Warnungen dar, die sich an kritische Köpfe in Deutschland ebenso richteten, wie auch an die westliche Zivilisation insgesamt. Bedenkt man, dass Hitler bereits 1934 in diesen Gesprächen alle seine Zukunftspläne derart unverblümt im vertrauten Kreis enthüllte, kann man als Nachgeborener kaum fassen, warum das Ausland, speziell die westlichen Demokratien so lange zögerten, ihm Einhalt zu gebieten.
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