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Gespräche mit Lebenden und Toten Audio-CD – Audiobook, 12. Mai 2011


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag (12. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783867178044
  • ISBN-13: 978-3867178044
  • ASIN: 3867178046
  • Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 0,9 x 12,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 705.520 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Tschernobyl, die weltweit größte Umweltkatastrophe, ein Mosaik menschlicher Tragödien. Wie haben die Bewohner, die in der Nacht zum 26. April 1986 zu ahnungslosen Opfern wurden, den radioaktiven Fall-out und seine Folgen erlebt. Wie gingen Bewohner, Reaktorpersonal und Soldaten mit ihrem Schicksal um? In literarisch überarbeiteten Interviews schildern sie ihre ganz persönliche Geschichte.

Da ist der Mann, der aus seinem verseuchten Heimatort evakuiert werden soll. Er kann sein Haus nicht ohne die schwere hölzerne Eingangstür verlassen, auf der einst sein Vater nach alter russischer Tradition aufgebart wurde. Das Aufwachsen seiner Kinder, in Kerben darauf verewigt. Das ganze Leben auf einer Tür. Das ganze Sterben auf einer Tür. Wenig später wird der Mann seine kahlköpfige siebenjährige Tochter auf die alten Holzplanken legen. Die Schilderungen, die Regisseur Ulrich Gerhardt mit harten Schnitten aneinandersetzt, wirken brutal in ihrer scheinbaren Emotionslosigkeit. Apathie, Gleichgültigkeit, Resignation, das Erfassenwollen des Unfassbaren. Die Sprecher Ilse Strambowski, Peter Gavajda, Viola Morlinghaus und Konstantin Graudus interpretieren eindrucksvoll die gesamte Palette menschlicher Verzweiflung. Dramaturgisch geschickt eingesetzt sind die Passagen mit authentischen Geräuschen: das Spritzen von Wasserschläuchen, das Abtragen von Erdreich, Schüsse auf herumstreunende Hunde in einer gottverlassenen Gegend. Die Fantasie des Hörers spinnt ihre eigenen Bilder. Die Jury der deutschen Akademie der Darstellenden Künste hat die Hörspielbearbeitung von Frank Werner, Gespräche mit Lebenden und Toten, als Hörspiel des Jahres 1999 ausgezeichnet. --Cornelia Eulitz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Im Jahr des Reaktorunglücks von Japan ein eindringliches Zeugnis dafür, wie wenig die Menschen in den vergangenen 25 Jahren gelernt haben." (hr2-Hörbuchbestenliste)

"(...) ein eindrucksvolles und bedrückendes Zeugnis einer menschengemachten Katastrophe." (Publik Forum)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von www.Hoerspiegel.de am 17. Juli 2011
Format: Audio CD
Der 26. April 1986 ging als der Tag der bislang schlimmsten weltweiten Nuklearkatastrophe in die Geschichte ein. 25 Jahre vor dem Fukushima-Gau bekam die Welt zum ersten Mal einen Eindruck davon, wie umfassend die globalen ökologischen Folgen einer solchen Katastrophe sind.

Das Hörstück 'Gespräche mit Lebenden und Toten' von Swetlana Alexijewitsch rückt die unmittelbar betroffenen Menschen in den Fokus. Es geht nicht um wirtschaftliche Interessen, es geht nicht um Langzeitfolgen. Es geht darum, wie Menschen von heute auf morgen ihre Lieben verlieren. Wie sie ihr zu Hause verlassen müssen. Wie unfähig die offiziellen Stellen reagieren, wie dilettantisch Menschen unwissentlich in ihr Verderben geschickt wurden. 'Aus dem Reaktor strahlte es. So schön kann der Tod sein.'

Ich habe selten ein verstörenderes Hörstück gehört. Die Geschichten sind real, und der Verstand des Hörers will sich vor dieser Vorstellung schützen. Die Grausamkeit der falschen und zu späten Entscheidungen wird aus vielen verschiedenen Sichtweisen beschrieben. Die Frau eines Feuerwehrmannes, ein Soldat, der die Haustiere erschießen soll, Ein Hilfstrupp, der verstrahlte Erde verscharrt, ein Landstreicher, der durch die unbewohnten Ruinen des verstrahlten Ortes schlendert.

Diese berührenden Schicksale stehen im krassen Gegensatz zu der nüchternen, distanzierten Sprache, in der sie wiedergegeben werden. Nicht nur textlich, sondern auch in ihrer stimmlichen Interpretation. Ilse Strambowski, Peter Gavajda, Viola Morlinghaus und Konstantin Graudus inszenieren die Aussagen der Zeitzeugen distanziert und kalt.
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