37 Angebote ab EUR 2,60

Möchten Sie verkaufen?
Hier verkaufen
 
 
Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe
 
Größeres Bild
 

Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe (Broschiert)

von Peter Hacks (Autor), Kai Köhler (Herausgeber)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


36 neu ab EUR 2,60 1 gebraucht ab EUR 2,60

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Der Bär auf dem Försterball

Der Bär auf dem Försterball

von Peter Hacks
5.0 von 5 Sternen (1)  EUR 9,90
Hundert Gedichte

Hundert Gedichte

von Peter Hacks
5.0 von 5 Sternen (1)  EUR 12,90
Die Juden: Ein Lustspiel in einem Aufzuge. Verfertigt im Jahre 1749

Die Juden: Ein Lustspiel in einem Aufzuge. Verfertigt im Jahre 1749

von Gotthold Ephraim Lessing
Torquato Tasso: Leipzig 1790

Torquato Tasso: Leipzig 1790

von Johann Wolfgang von Goethe
4.8 von 5 Sternen (4)  EUR 5,50
Diesem Vaterland nicht meine Knochen: Gedichte

Diesem Vaterland nicht meine Knochen: Gedichte

von Peter Hacks
EUR 6,90
Weitere Artikel entdecken

Produktinformation

  • Broschiert: 79 Seiten
  • Verlag: Reclam, Ditzingen (Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150183472
  • ISBN-13: 978-3150183472
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 9,2 x 0,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 299.001 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Sessel ausgestopft der Kammerherr von Stein, davor seine Frau Charlotte. Das ist die Szenerie für eine der "faszinierendsten Monologe, die in deutscher Sprache nach 1945 geschrieben worden sind" (Frankfurter Rundschau). Die mitreißende Wirkung der Hacksschen Prosa brachte dem Autor internationales Renommee ein, wie es die 200 Aufführungen in 21 Ländern belegen. Worum gehts? Goethe hat fluchtartig Weimar in Richtung Italien verlassen. In Erwartung einer Nachricht wird die langjährige Freundschaft zu Goethe beleuchtet. Charlotte von Stein ergeht sich in den Tiraden enttäuschter Liebe: Goethe als Hypochonder und Poseur; als Versager in der Liebe, der es nur versteht, seine Abenteuer literarisch auszubeuten; ein pfuschender Dilettant, ob nun als Maler, Dichter oder Minister. Sich selbt sieht die Dame als Abrichterin, die aus einem Sturm-und-Drang-Flegel einen einigermaßen brauchbaren Menschen gemacht hat. Dressur, ob nun Schoßhund oder Genie, der launenhafte Hochmut regiert.Eine lange, gleich boshaft-witzige wie auch sehnsuchtsvolle Klagerede, die ein Psychogramm menschlicher Charaktere und ihrer gesellschaftlichen Zeit offenbart, die der Autor mit dem Satz enden läßt:"...warum ist nur alles für uns alle so sehr viel zu schwer?" Peter Hacks hat dem Band einen ausführlichen Anhang angefügt. Darin werden die Fragen nach der historischen Bedingtheit wie auch Überlegungen zur Gattung des Monodramas abgehandelt. Daneben finden sich noch drei Briefe, ein illustriertes Lexikon zur Uraufführung und Pressestimmen.Peter Hacks, geb. 1928 in Breslau, promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Er schreibt Dramen, Essais, Gedichte und Kinderbücher. Einige seiner Dramen sind deutsche Bestseller; einige sind europäische Erfolge; das "Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe" ist ein Welterfolg. Weitere Titel des Autors bei Nautilus: Die Gedichte, Die Erzählungen, Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe, Die späten Stücke I, Die späten Stücke II, Die Maßgaben der Kunst, Schöne Wirtschaft. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Klappentext

Weimar im Oktober 1786. Goethe hat der Residenzstadt fluchtartig den Rücken gekehrt. Charlotte von Stein, seit vielen Jahren vertraute Freundin des Dichters, fühlt sich wie eine Verworfene - der Hof, die Stadt und nicht zuletzt ihr Mann werfen ihr vor, für Goethes Abreise verantwortlich zu sein. Sie ist bereit, sich zu rechtfertigen... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe
73% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe 4.3 von 5 Sternen (3)
Der Bär auf dem Försterball
15% kaufen
Der Bär auf dem Försterball 5.0 von 5 Sternen (1)
EUR 6,95
Hundert Gedichte
5% kaufen
Hundert Gedichte 5.0 von 5 Sternen (1)
EUR 12,90
Seit Du dabist auf der Welt: Vertonte Liebesgedichte
4% kaufen
Seit Du dabist auf der Welt: Vertonte Liebesgedichte 5.0 von 5 Sternen (1)
EUR 16,90

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

 

Kundenrezensionen

3 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.3 von 5 Sternen (3 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Charlotte von Stein im Dialog mit sich selbst  in der Aura des Dichterfürsten., 30. Oktober 2006
Von buechermaxe "buechermaxe" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Peter Hacks war wohl der bedeutendste und erfolgreichste Dramatiker der DDR in den 70er und 80er Jahren. Das Stück Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe ist eine fiktive Auseinandersetzung von Charlotte von Stein mit ebendiesem Herrn. Es ist eines jener Theaterstücke, das beispiellos oft auf deutschsprachigen Bühnen des 20. Jahrhunderts gespielt worden ist; und das zu Recht. Denn es liegt u.a. an der süffisanten, teils ironischen Kritik der Charlotte von Stein an Goethe, und damit an sich selbst: an ihrer heuchlerischen Verschlossenheit hinsichtlich einer Beziehung, einer Liebesaffäre en passant mit einem Herrn, der ohne Erwarten Hals über Kopf aus Karlsbad flüchtete und zur Handlungszeit des Stücks gerade auf Reisen in Italien weilt. Dieser Monolog, der keiner ist, weil sie in einem Dialog ohne einen am Dialog aktiv teilnehmendem Dialogpartner, ihrem eigenen Ehemann, des Herrn von Stein, über eine Freundschaft doziert, über die Eigenarten des genannten Herrn als Liebhaber, Künstler, Dichter und als Bürgerlichem in adligen Kreisen; und die damit doch mehr über sich selbst aussagt, als sie will, und darin offen lässt, was und wie viel zwischen ihr und Herrn von Goethe wirklich geschehen war. Das Buch ist eine kunstvolle, sprachlich virtuose Umkreisung der Frage, was in der Freundschaft von Charlotte von Stein und Goethe wirklich geschah, ob geschah, was zwischen Bürgerlichem und Adliger nicht geschehen konnte oder durfte, und ihm in Italien wirklich widerfuhr: Er wurde von der Muse geküst und kam als Dichter und Naturwissenschaftler noch reicher zurück. Insofern gehört das Stück noch heute sprachlich und textlich zur ersten Garnitur in der deutschen Literatur. Es sollte wieder gelesen und mehr gesehen werden.

Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen GOETHE-VERLAGSPREIS 1999!, 27. September 1999
Von Ein Kunde
Über Abwesende wird gern schlecht gesprochen. Dies ist eine nur allzumenschliche Schwäche, und selbst die gebildete und wohlerzogene Frau von Stein ist ihr erlegen. So wird nun über Herrn von Goethe hergezogen, der in einer Nacht- und Nebelaktion von Karlsbad aus gleichsam fluchtartig nach Italien aufgebrochen ist, um seine Sehnsucht zu erfüllen und um aus den Weimarer Verstrickungen auszubrechen. Goethe als moderner Aussteiger. Peter Hacks nimmt kein Blatt vor den Mund: In einem grandiosen Monolog läßt die enttäuschte Frau von Stein nach 10jähriger innigster Zuneigung ihrer Verbitterung freien Lauf: "Dieser Mensch hat keinen Charakter." Goethe als Charakterschwein? In einem Psychogramm, das gleich einem Seismometer die sensibelsten Schwingungen aufzeichnet, gibt uns Hacks einen tiefen Einblick in den fragilen Seelenzustand der Verprellten. Ein meisterhaft geschriebenes Theaterstück, das den noch größeren Meister auf die Hörner nimmt, ihn vom olympischen Götterhimmel mit der scharfen Zunge einer enttäuschten Freundin herunterredet. Was dem Publikum bleibt, sind zwei durchaus menschliche, bei allen Unzulänglichkeiten aber doch sympathische Menschen, die in ihrer ganz besonderen Beziehung zueinander ratlos geworden sind. Hacks hat mit dem Theaterstück nicht nur eines der bedeutendsten Kunstwerke der neueren Zeit geschaffen, sondern mit der Entzauberung des Mythos Goethe einen wichtigen Beitrag zur historischen Realität geleistet.

Dem Verlag wurde für das Werk der Goethe-Verlagspreis 1999 zum Themengebiet "Theater" zuerkannt!

Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
5.0 von 5 Sternen Großes Kino, 14. September 2007
... würde man neudeutsch sagen, genauso wie: Goethe bekommt sein Fett weg. Sprachlich virtuos, mit viel Kurzweil zu lesen, und nur auf der Bühne oder - für Mutige - im darstellerischen Selbstversuch mit noch höherem Unterhaltungswert als in Textform.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)


Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren
  • romane  (1023 Diskussionen)


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.