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Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel. Erzählungen 1886. [Taschenbuch]

Anton Cechov
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel. Erzählungen 1886. + Ein unbedeutender Mensch. Erzählungen 1883 - 1885. + Die Dame mit dem Hündchen. Erzählungen 1897-1903
Preis für alle drei: EUR 36,70

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 9., Aufl. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257202628
  • ISBN-13: 978-3257202625
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.991 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"So spannend und so abwechslungsreich wie das Leben selbst, präzise und unnachahmlich beobachtet." (Stadtstreicher)

Über den Autor

Anton Cechov, geboren 1860 in Taganrog. Tätig als Arzt, erkrankte selbst an Tuberkulose und verbrachte ab 1898 sein Leben in Kurorten in Südrußland und in Westeuropa. Er starb 1904 in Badenweiler. Seine Erzählungen und seine Dramen (darunter 'Drei Schwestern', 'Der Kirschgarten', 'Onkel Vanja') - gespielt heute auf allen Bühnen - stellten einen bedeutenden Neubeginn für das russische Theater dar.

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5.0 von 5 Sternen Eine Auflistung der enthaltenen Erzaehlungen 17. August 2005
Von Dichtung&Kritik TOP 1000 REZENSENT
Seltsamerweise scheint der Diogenes Verlag seinen Lesern die Katze im Sack verkaufen zu wollen und erwaehnt nicht einmal, welche Geschichten seine Sammelbaende beinhalten. Wenn Sie nun gerade auf diesen Band von Cechovs Erzaehlungen gestossen sind, dann vielleicht aus zwei Gruenden: Sie haben eine seiner Erzaehlungen irgendwo gehoert, und wollen sie noch einmal lesen, oder aber Sie wollen nur ueberhaupt einen Einblick gewinnen in Cechovs Erzaehlungen. Zu letzterem Grund koennte ich Ihnen gerade diesen Band besonders ans Herz legen. Er beinhaltet meine beiden liebsten Geschichten, naemlich "Pech" und "Gram", die beide jeweils kleine Einblicke eroeffnen, in die Seele der kleinen Leute, in die Seele der Vergessenen. Ich persoenlich empfand Cechovs Geschichten zuerst als grotesk, seltsam. Ich fuehlte mich "veraeppelt", ein besseres Wort will mir nicht einfallen. Langsam aber begann ich zu verstehen, dass Cechov kleine Momente herausgreift, die einer Person der Erzaehlung bedeutsam waren. Dann auf einmal sind die Geschichten nicht mehr seltsam, und man liest mit zunaehmender Anteilnahme und Betroffenheit.
Leider fehlt in diesem Band die Erzaehlung "Austern", dafuer aber finden Sie viele weitere Geschichten. Hier eine Auflistung:
Pech
Die Nacht auf dem Friedhof
Debüt eines Rechtsanwalts
Kinder
Gram
Die Nacht vor der Verhandlung
Durcheinander
Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel
Die Seelenmesse
Anjuta
Ivan Matveic
Die Hexe
Ein Scherz
Agafja
Der Wolf
Der Alpdruck
Viel Papier
Grisa
Liebe
Die Damen
Aufregende Erlebnisse
Ihr Bekannter
Der Glückspilz
Der Geheimrat
Rendezvous in der Sommerfrische
Zeitvertreib
Lebensüberdruss
Der Roman mit dem Kontrabaß
Ängste
Die Apothekersfrau
Die Choristin
Der Lehrer
Rara avis
Der Ehemann
Ein Unglück
Der Rosastrumpf
Der Reisende erster Klasse
Talent
Der erste Liebhaber
Im Finstern
Die Plappertasche
Kleiner Zwischenfall
Schwere Naturen
Im Gerichtssaal
Die Rache
Ein ungewöhnlicher Mensch
Im Sumpf
Der Mieter
Kalchas
Träume
Psst!
In der Mühle
Gute Menschen
Das Ereignis
Der Redner
Das Mißgeschick
Das Kunstwerk
Vanka
Unterwegs
Sie war's!

Als Einstieg in Cechovs Geschichten, oder aber als Fortfuehrung oder zum Nachlesen bestimmter Erzaehlungen ist dieser Band sehr geeignet. Die meisten Geschichten sind nur etwa 6 Seiten lang - es sind Momentaufnahmen, Eindruecke.
Sehr seltsam zunaechst, aber in jedem Fall sehr lesenswert.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tschechow - ein Menschenkenner 20. März 2004
Es menschelt heftig in Tschechows Erzählungen und so vergißt der Leser schnell, daß er keine realen Personen vor sich hat und daß zwischen ihm und den Helden dieser Geschichten gut 120 Jahre liegen. Man trauert mit dem Kutscher Iona Potapov um seinen verstorbenen Sohn, man bedauert Anna Pavlovna, deren despotischer Ehemann ihr mißgönnt, daß sie sich auf einem Ball vergnügt und man staunt darüber wie aktuell Tschechow heute noch ist: In "Der Reisende erster Klasse" beklagt sich der Ingenieur Krikunov darüber, daß niemand seinen Namen kennt, obwohl er ein gebildeter Mann ist, viele herrliche Brücken gebaut und zahlreiche Artikel publiziert hat und obwohl das von ihm erfundene chemische Verfahren in allen Chemie-Lehrbüchern der Welt zu finden ist. Stattdessen heimsen dumme und völlig talentfreie Schauspielerinnen, Sängerinnen, Akrobaten, Clowns und sogar Verbrecher den ganzen Ruhm ein und sonnen sich im Licht der begeisterten Öffentlichkeit.
Tschechow ist ein Humanist, er kennt die Menschen und trotzdem liebt er sie. Selbst in den Geschichten, in denen er auf ironische Weise die Schwächen und auch die Schlechtigkeit der Menschen entlarvt, wirkt er nie bösartig oder verbittert. Das macht all seine Erzählungen so liebens- und so lesenswert.
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