Nach dem nicht ganz überzeugenden ersten Hörspiel "Im Verlies der blutigen Träume" ist der Firma WortArt mit "Als der Meister starb" ein Volltreffer gelungen. Gekonnt wird hier der erste Hexer-Roman von Wolfgang Hohlbein umgesetzt.
Der Tagelöhner Robert Craven lernt in New York einen mysteriösen Mann kennen, der ihm das Angebot unterbreitet, für ihn zu arbeiten. Ohne zu zögern willigt Craven ein und folgt seinem Mentor nach Europa. Auf der Überfahrt kommt es dann zu einem folgenschweren Zwischenfall.
Sowohl inhaltlich, als auch produktionstechnisch überzeugt dieses Hörspiel auf der gnazen Linie. Die Story ist von Beginn an packend und fesselt bis zum Ende, die Sprecher, allen voran David Nathan als Robert Craven sind überzeugend und die Soundeffekte sorgen an der richtigen Stelle für Gänsehaut. Alles perfekt, bis auf...
Leider ist, wie aus dem Hause WortArt zu vernehmen ist, dieses Hexer-Hörspiel ein Einzelfall. Und da liegt auch schon der Hase im Pfeffer. Dann nach dem Ende, des ersten Teils will man natürlich wissen, wie es mit Robert Craven weitergeht. Doch weit gefehlt. Vielleicht hätte man sich lieber einen abgeschlossenen Roman als Vorlage nehmen sollen, denn letztlich ist das Ende äußerst unbefriedigend.
4 Sterne gebe ich trotzdem, da das Hörspiel an sich mir absolut gut gefallen hat. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja doch noch ein paar Fortsetzungen.