Pressestimmen
»Man muss Laqueur für diese bewundernswerte Synthese dankbar sein.« NEUE ZÜRCHER ZEITUNG
Jüdische Allgemeine, Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse/ März 2008/ Ralf Balke
»Es gibt wohl kaum einen qualifizierteren Autor, der ein derart komplexes Thema sprachlich und inhaltlich überzeugend vermitteln kann.«
DIE WELT/ 08.03.08
»Walter Laqueur ist noch immer einer der produktivsten wie originellsten Köpfe der westlichen Welt... Auf knappem Raum gelingt es dem Historiker und Vater der Terrorismusforschung, das Phänomen des Antisemitismus von der Antike bis in die Gegenwart darzulegen.«
Rheinischer Merkur/ 06.03.08/ wts
»Walter Laqueur, einer der besten Kenner des Themas, legt jetzt in einem außergewöhnlichen Buch einen kurzen Überblick über den Forschungsstand vor. Es handelt sich dabei um eine knapp gefasste Geschichte des Judenhasses und um eine Bestandsaufnahme der Judenfeindschaft in der Gegenwart. Laqueur, den der Antisemitismus aus Deutschland vertrieb, gelingt es in gewohnt sachlich-präziser Erzählweise, die vielschichtigen Probleme und Unschärfen im Zusammenhang mit dem Begriff des Antisemitismus in den Blick zu rücken.«
Kurzbeschreibung
Walter Laqueur, als langjähriger Direktor der berühmten Wiener Library in London einer der besten Kenner des Themas, nimmt in einem großen historischen Essay die verschiedenen Formen und Ausprägungen des Antisemitismus von der Antike bis heute in den Blick. Dabei spannt er den Bogen vom religiösen Antijudaismus der Anfänge bis zum rassisch begründeten Judenhass des 19. Jahrhunderts, der in die Katastrophe des Holocaust mündete. Eindringlich zeigt er, in welchem Maße Antisemitismus noch heute verbreitet ist, nicht nur im nahöstlich-arabischen Raum, sondern auch in Europa. Die jüngsten Kapitel dieser unheilvollen Geschichte sind antijüdische Verschwörungstheorien im Gefolge von 9/11 und neue Bündnisse zwischen Rechtsextremen aller Welt und radikalen Islamisten.
Über den Autor
Walter Laquer, geboren 1921 in Breslau, 1938 nach Palästina emigriert, lebt heute in London und Washington. Von 1964 bis 1991 war er Direktor des "Londoner Institute of Contemporary History and Wiener Library", seit 1969 zugleich in führender Stellung im "Center of Strategic and International Studies" in Washington tätig. Bei Propyläen erschienen zuletzt von ihm "Jerusalem. Jüdischer Traum und israelische Wirklichkeit" (2004) und "Die letzten Tage von Europa. Ein Kontinent verändert sein Gesicht" (2006).