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Gesichertes: Stories [Gebundene Ausgabe]

Hanna Lemke
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2010
»Übrigens hat Papa mich letztens angerufen«, sagte Georg mit einem kleinen Lachen. »Er hat gefragt, ob ich das Elterngeld überhaupt noch bräuchte oder ob ich inzwischen anderweitig ein gesichertes Einkommen hätte.« »Und, was hast du gesagt?«, fragte ich. Georg antwortete nicht. »Das fand ich nett, wie er das gesagt hat«, sagte er nur. »Anderweitig ein gesichertes Einkommen.« Nichts ist gesichert in diesen Geschichten, die Hanna Lemke in »Gesichertes« versammelt hat, die Liebe nicht und schon gar nicht das Einkommen. Die jungen Frauen und Männer ziehen durch die Clubs und Kneipen der Städte genauso wie durch ihre Wohngemeinschaften und Jobs. Zu jung, um etabliert, zu alt, um sorglos zu sein, lassen sie sich treiben durch eine Welt voll verbrauchter Gesten und beobachten dabei mit verstörender Empfindsamkeit sich selbst und die anderen. Alles, was Georg besitzt, passt in eine Reisetasche, und wenn ihm langweilig wird, zieht er wieder aus. Doch solange er da ist, ist es schön. Katrin sieht überall Idioten, eigentlich müsste sie immer eine Knarre dabei haben. Und das Glück, das Milan immer hatte, auch bei seinem Autounfall, wollte er vermutlich gar nicht. In einer eindringlich konzentrierten Sprache erkundet Hanna Lemke die zufälligen Begegnungen und brechenden Beziehungen, die Stimmungen, Spannungen und Unsicherheiten an den Randgebieten einer Jugend, die nicht enden will, und erzählt von der existenziellen Suche nach einer Haltung, die keine Pose ist.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Kunstmann (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888976421
  • ISBN-13: 978-3888976421
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 13 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 550.813 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Hanna Lemke ist ein bemerkenswertes Debüt geglückt. … Ihre treffsichere, bewusst kunstlose, lakonische Sprache schafft dabei regelmäßig eine Art Vakuum hinter den Worten, in dessen Sog ihre Figuren mit ihrer ganzen Wirklichkeit geraten. … Das Resultat sind Stories, die uns interessante Einblicke in die Gründe menschlichen Handelns und Empfindens liefern, in die Schönheit und Tragik unserer Existenz. (Peter Henning, Süddeutsche Zeitung)

Es ist erstaunlich, mit welch stilistischer Geschicklichkeit die Autorin ihre Prosa arrangiert. Ihre Darstellungsmethode ist die der Verknappung und Aussparung, des fraglosen Hinnehmens, Hinschauens und gleich wieder Wegblickens. Schreiben kann sie. (swr 2)

Hanna Lemkes Geschichten sind ungeheuer lebensprall und bildhaft. Sie ist nicht nur eine Meisterin der Eröffnungssätze, sondern auch eine Spezialistin für raffinierte Reduktionen: Je knapper die Sätze, je größer die Aussparungen, desto vibrierender, anschaulicher und dichter wirken die Szenen, die sie schildert. … Ihre exemplarische, selbstironische Art zu erzählen markiert eine neue Autorengeneration. (faz)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hanna Lemke, geboren 1981 in Wuppertal, studierte von 2002 bis 2006 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie lebt in Berlin.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Geschichten aus dem Leben 20. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Es gilt, eine Entdeckung zu feiern, eine noch junge Autorin (Jahrgang 1981), die so souverän mit der literarischen Form der Kurzgeschichte umgeht, dass die Kritik ins Staunen gerät. Hanna Lemkes 18 Stories unter dem Titel 'Gesichertes' erzählen von einem Leben voller Unsicherheiten. Das betrifft nicht nur die finanziellen Grundlagen wie scheinbar in der titelgebenden Geschichte, sondern vor allem auch um Beziehungen, die unklar bleiben, um Unausgesprochenes und Unaussprechliches.
Es sind Geschichten aus dem Leben, dem ganz normalen. Geschichten von Menschen, die mit einander leben ohne einander wahrzunehmen. Dabei erzählt Lemke eher beiläufig. Und vielleicht macht gerade dieser fast schon lapidare Stil, der so ganz ohne große Gefühle auskommt, diese kleinen Geschichten so eindringlich. Denn trotz aller Reduziertheit aufs Wesentliche gelingen der Autorin Bilder, die den Abgrund andeuten, der hinter der scheinbaren Banalität steckt: 'Ich lief über den dunklen Hof, als wäre ich nur ein vorauseilender Schatten, und jemand Eigentliches käme erst hinter mir her.'
Man bekommt Angst um die Menschen in diesen Geschichten, die ziellos in ihrem Leben umher irren und die sich mit Mittelmäßigkeit zu begnügen scheinen ' auch in Liebesdingen übrigens. Lemke beobachtet diese Großstadtnomaden genau, allerdings nur im Hier und Jetzt. Ihre Geschichten kommen ganz ohne psychologischen Hintergrund aus.
So wird der Leser zum Voyeur, ein Bruder im Geist vielleicht von Boris in der gleichnamigen Geschichte. Der ist Außenseiter in der Clique und hat immer etwas 'Prolliges' an sich, so dass man ihm 'wenig zutraute'.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überragend 23. April 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Hanna Lemke hat ein seltenes Talent die Dinge anzudeuten - ihre Geschichten sich Geschichten am Abgrund, doch der Abgrund deutet sich nur an, ist aber umso mehr im Sound der Texte, die wunderbar durchkomponiert sind, spürbar. Die Storys prägt eine sehr dichte Atmosphäre auf wenigen Seiten. Eine Entdeckung, wirklich!
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5.0 von 5 Sternen Unsicherheit ist ein Privileg des Lebens 5. Juli 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Als ich in meinem Lieblingscafé durch die Magazine blätterte fand ich einen Auszug aus Hanna Lemkes Roman "Gesichertes". Die Schreibweise faszinierte mich und ich holte mir das Buch sofort.
Seitdem habe ich dieses Buch vielleicht ca. 20 Mal verschenkt, Tendenz steigend.

Die Kurzgeschichten aus dem Leben von Menschen könnten in jeder Großstadt passieren. Bezeichnend ist die unmittelbare, in medias res Kapitelstruktur. Episoden aus dem Leben der vielen Protagonisten, die von der Autorin "dokumentiert" werden sind frei von jeglichen Wertungen und Parteiergreifend. Das macht das Buch so speziell.
Man begegnet Menschen, die ein Art Liebe erfahren, man begleitet Menschen auf Parties, durch den Alltag, durch die Liebe. Mehr oder weniger intime Momente werden aufgefangen, ohne dass der Leser in die Geschichte hineingezogen wird, und doch jedes Mal aufs Neue als aufmerksamer Beobachter mit einbezogen wird.

Die gesamte Stimmung des Buches is eher grau und dunkel, auf eine ruhige Art und Weise melancholisch und Hanna Lemke hat es geschafft, Kurzgeschichten zu schreiben, wie sie jeder im Leben haben könnte, nur nicht in Worte fassen kann. Jenseits des Hauptgeschehens passieren so viele kleine Momente, die in diesem Buch sehr akribisch beobachtet und in Geschichten umgewandelt wurden.

Der Grund, warum jeder Großstadtmensch dieses Buch lieben wird: die kleinen Wehwehchen, die jeder zurücksteckt im Alltag, sind hier aufgefasst. Irgendwie kann man sich selbst immer wieder in den Kapiteln wiederfinden, aber auch Denkanstöße bekommen, wie man anders handeln könnte/würde.

Individuelle Szenarien in vollkommener Anonymität, die richtige Lektüre um über sich selbst zu reflektieren.
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