Dieses Buch ist schwer zu rezensieren, weil es sich nicht so einfach einer Kategorie zuschreiben lässt, umso besser ist es aber!!
Nach ein paar Seiten wollte ich schon aufgeben, weil mir die Sprache des Autors und auch der "Titelheld" nicht zusagten, ich hielt aber durch, und befand mich dann ein paar Seiten weiter in einer irrwitzigen Story wieder und auch der Hauptdarsteller wurde mir immer sympatischer.
Danach wurde die Lektüre für mich so fesselnd wie schon lange keine mehr.
Der Autor (schrieb sonst Drehbücher, wie ich schon öfter festgestellt habe, können die auch die besten Romane schreiben) hat eine sehr gute Art zu schreiben.
Sehr detailgetreu aber nicht zu ausschweifend in der momentanen Beschreibung (sei es eine Landschaft, ein Zimmer oder auch eine Situation).
Widerum kommt der Hauptakteur mit seinen oft lakonischen,(vielleicht auch zynischen) Bemerkungen witzig daher und lockert damit die eher beklemmende Story auf.
Und zum Nachdenken regt dieser Roman auch noch an, was will man mehr?
Wirklich empfehlenswert, ich wünsche mir mehr Lektüre dieser Art.