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Geschriebenes Leben: Ironische Halbporträts [Gebundene Ausgabe]

Javier Marías , Carina von Enzenberg
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 315 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 360893555X
  • ISBN-13: 978-3608935554
  • Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 754.063 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Heutzutage werden einfach zu viele Romane geschrieben. In seiner Essaysammlung Das Leben der Gespenster hat Javier Marías deshalb dargelegt, warum man heute keine Romane mehr schreiben sollte: Schließlich ist es keine besondere Leistung -- wo doch jeder schreiben kann. Geld bringt es auch keins, Ruhm noch weniger. Und außerdem werden heute einfach zu viele Romane geschrieben.

In Geschriebenes Leben hat sich Marías all jenen Heroen zugewandt, die damals, als Schreiben noch eine Leistung war, große Literatur verfassten: Laurence Sterne etwa, oder Iwan Turgenjew, Djuna Barnes, Oscar Wilde, William Faulkner und "dem größten Dichter des 20. Jahrhunderts" Rainer Maria Rilke. Drei Essays sind Autoren gewidmet, die Marías aufgrund ihrer Selbstverliebtheit offenbar nicht leiden kann: Da findet sich eine herrliche, bereits in Leben der Gespenster abgedruckte Schmährede auf James Joyce, die der Stilisierung des Autors durch sich selbst und seine Verehrer gewidmet ist, sowie Aufsätze zu Thomas Manns Humorlosigkeit und zum Tod des Harakiri-Dichters Yukino Mishima, der so spektakulär gewesen sei, "dass er beinahe alle Albernheiten vergessen macht, zu denen sich Mishima sich im Lauf seines Lebens hat hinreißen lassen".

Solch brillante Sätze entschuldigen für gelegentliche Plattheiten wie die zu den Versen auf Rilkes Grabstein: "Vielleicht waren es nur diese Zeilen, auf die er so lange gewartet hatte". So enden eigentlich nur bemühte Nekrologe im Feuilleton. Ansonsten aber hat Marías einmal mehr bewiesen, dass er wie kein Zweiter schreiben kann. Denn seine 26 "ironischen Halbporträts" mit ihrem Hang zur anekdotischen Ausschmückung sind nicht zuletzt auch große Literatur. Und so wird man nach der Lektüre mit noch größerer Spannung auf seinen nächsten Roman warten. --Thomas Köster

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Javier Marias, 1951 in Madrid geboren, ist einer der bedeutentsten und der am meisten übersetzte Gegenwartsautor Spaniens. Seit seinem Welterfolg "Mein Herz so weiß" ist er mit zahlreichen international wichtigen Preisen ausgezeichnet worden.

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Von Sommerwind TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Javier Mariás (Jahrgang 1951) ist der wichtigste spanische Romancier und Essayist der Gegenwart. Sein neuester Roman "Die sterblich Verliebten" ist jüngst im S. Fischer Verlag erschienen, ein Werk, das an seine großen Erfolge "Mein Herz so weiß" oder "Morgen in der Schlacht denk an mich" anknüpft.

Der vorliegende Essayband (spanisches Original 2000) ist nun etwas Anderes und etwas Besonderes. Er enthält biographische Skizzen zu Schriftstellern, die Marías auf die eine oder andere Art beeinflusst oder - vielleicht noch etwas stärker - beeindruckt haben. Eine ganz unorthodoxe literarische Ahnengalerie. Uns begegnen Faulkner, Conrad, Stevenson oder Kipling neben Thomas Mann, Rilke, Rimbaud und vielen anderen.

Dem Buch liegt erkennbar kein literaturwissenschaftliches Ordnungssystem zugrunde, aber ein ästhetisches Gestaltungsprinzip: Marías legt uns - buchstäblich - seine zusammengesuchten Lieblings-Schnappschüsse großer Literaten vor und kommentiert diese. Launig, pointiert und durchaus kenntnisreich. Insofern reiht sich dieser Band in eine Folge wohlwollender Literatenporträts ein, die unter anderem von Nabokov oder Magris befüllt worden ist.

Häme ist Marìas weitgehend fremd, aber auch die im Untertitel (vom Verlag?) annoncierte Ironie. Die passt dann doch zu wenig zum spanischen Temperament. Im Aufsatz über Thomas Mann wird das ganz deutlich. Mit dessen Ironie kann Marías so rein gar nichts anfangen.

Solche Kleinigkeiten können das Vergnügen an den hier zusammengestellten, ganz subjektiven Exkursen in die Literaturgeschichte nicht schmälern. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung, zumal da der Band ungewöhnlich schön ausgestattet ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Sommerwind TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Javier Mariás (Jahrgang 1951) ist der wichtigste spanische Romancier und Essayist der Gegenwart. Sein neuester Roman "Die sterblich Verliebten" ist jüngst im S. Fischer Verlag erschienen, ein Werk, das an seine großen Erfolge "Mein Herz so weiß" oder "Morgen in der Schlacht denk an mich" anknüpft.

Der vorliegende Essayband (spanisches Original 2000) ist nun etwas Anderes und etwas Besonderes. Er enthält biographische Skizzen zu Schriftstellern, die Marías auf die eine oder andere Art beeinflusst oder - vielleicht noch etwas stärker - beeindruckt haben. Eine ganz unorthodoxe literarische Ahnengalerie. Uns begegnen Faulkner, Conrad, Stevenson oder Kipling neben Thomas Mann, Rilke, Rimbaud und vielen anderen.

Dem Buch liegt erkennbar kein literaturwissenschaftliches Ordnungssystem zugrunde, aber ein ästhetisches Gestaltungsprinzip: Marías legt uns - buchstäblich - seine zusammengesuchten Lieblings-Schnappschüsse großer Literaten vor und kommentiert diese. Launig, pointiert und durchaus kenntnisreich. Insofern reiht sich dieser Band in eine Folge wohlwollender Literatenporträts ein, die unter anderem von Nabokov oder Magris befüllt worden ist.

Häme ist Marìas weitgehend fremd, aber auch die im Untertitel (vom Verlag?) annoncierte Ironie. Die passt dann doch zu wenig zum spanischen Temperament. Im Aufsatz über Thomas Mann wird das ganz deutlich. Mit dessen Ironie kann Marías so rein gar nichts anfangen.

Solche Kleinigkeiten können das Vergnügen an den hier zusammengestellten, ganz subjektiven Exkursen in die Literaturgeschichte nicht schmälern. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung, zumal da der Band ungewöhnlich schön ausgestattet ist.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einige tote Dichter 28. Mai 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Javier Marías fasziniert den Leser mit den Meisterhaft geschriebenen Portäits einigen berühmten Dichter, und dies mit feinsten, ironischen Unbestechlichkeit, denn als erfolgreicher Schriftseller, der als Sohn eines Essayisten in einem Haus voller Bücher Aufgewachsen ist, kann er seine eigene Kollegen nicht als "Auserwählte" oder gar als Künstler idealisieren: gerade diese Distanz macht die Lektüre dieses Werkes so amüsant.
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