Ricardo Arias, verheiratet und Vater einer sechsjährigen Tochter wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Was auf den ersten Blick wie ein Selbstmord aussieht, erweist sich bald als kaltblütiger Mord. Der Verdacht fällt sofort auf seine Noch-Ehefrau Terri und deren neuen Liebhaber, wegen dem Terri ihren Mann offensichtlich verlassen hat. Ein Grund, aus dem sie Ricardo getötet haben könnten, ist die offene Sorgerechtsklage, bei der höchstwahrscheinlich Ricardo das Sorgerecht zugesprochen worden wäre. Schließlich wird Christopher (der neue Freund), selbst Staranwalt, des Mordes angeklagt... Der Leser erfährt in einer Retrospektive jedoch mehr...Ricardo war nämlich gar nicht der Gentleman und tolle Vater, für den ihn die Öffentlichkeit hält. Im Gegenteil, er hatte schwere psychische Probleme, welche der wahre Grund dafür waren, daß Terri die Scheidung eingereicht hat. Für die Verteidigung bringt das jedoch denkbar wenig, denn warum hätte Christopher nicht den Mann, der seiner Geliebten so zusetzte, umbringen sollen ? Eigentlich soll auch der Leser bis zum Schluß im Dunkeln tappen, wer denn nun wirklich der Mörder war. Ich muß jedoch sagen, daß ich eigentlich von Anfang an richtig getippt habe und deshalb vom Ende auch etwas enttäuscht war. Das Buch im Ganzen war jedoch spannend und sehr lebensnah geschrieben - man fühlt mit den Charakteren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)