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Geschlafen wird am Monatsende: Ich, mein Truck und der alltägliche Wahnsinn auf Europas Straßen
 
 
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Geschlafen wird am Monatsende: Ich, mein Truck und der alltägliche Wahnsinn auf Europas Straßen [Taschenbuch]

Jochen Dieckmann
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Geschlafen wird am Monatsende: Ich, mein Truck und der alltägliche Wahnsinn auf Europas Straßen + Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer: Der Spurwechsel des Dr. med. Markus Studer + Amüsante und nachdenkliche Geschichten für Fahrer, Fernfahrer, jene, die behaupten, welche zu sein, und all diejenigen, die es werden wollen
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 266 Seiten
  • Verlag: Westend (März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938060638
  • ISBN-13: 978-3938060636
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.696 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das Buch sollte allen Verantwortlichen zu denken geben. --Neue Westfälische, 9.3.2011

"spannende Geschichten aus einer knallharten Branche" --WDR Funkhaus Europa, Süpermercado, 14.03.2011

"viele interessante Geschichten" --Frank Elstner, Menschen der Woche, 12.03.2011

"Dieckmann schildert den Alltag eines Fernfahrers. Er berichtet von schikanösen Grenzkontrollen, sinnlosen Transporten, Schlafmangel und Zeitdruck." --Der Standard, 16.03.2011

"Dieckmann berichtet von sinnlosen Fahrten im Zustand völliger Übermüdung, von manipulierten Fahrtenschreibern und von lebensgefährlichen Transporten." --Kerner, 17.03.2011

"Dieckmann hat sich entschlossen auszupacken über die Missstände im Speditionswesen." --SAT1 Frühstücksfernsehen, 18.03.2011

"Ein spannender Krimi kann nicht spannender sein als Ihre Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind. [...] Ich bin einiges gewöhnt, in dieser Sendung erfahre ich immer wieder Skurriles und Atemberaubendes, aber ich muss ehrlich sagen, Sie sind ein harter Brocken." --ORF Oberösterreich "Im Gespräch", 18.03.2011

"Ein sehr gut geschriebenes Stück Zeitgeschichte." --Kurier, 08.04.2011

"Der Schreibstil des Autors ist so spannend und fesselnd, dass man das Buch nicht so schnell wieder aus der Hand legen kann. Ein Werk, das jeder in der Branche gelesen haben sollte - und manchen vielleicht auch zum Nachdenken anregt." --VerkehrsRundschau, 13.04.2011

"Das Buch, obwohl Sachbuch, liest sich hervorragend. Ein lockerer, manchmal humorvoll-zynischer Stil nimmt den Leser mit auf die Reisen von Dieckmann." --Frankfurter Neue Presse, 16.09.2011

Kurzbeschreibung

Jochen Dieckmann hat als Fernfahrer jahrelang Sinnvolles und Sinnloses über Europas Straßen transportiert: 24 Tonnen Altpapier von Hamburg nach Bordeaux, Leerfahrten von Rouen nach Istanbul, Schnittblumen vom holländischen Aalsmeer ins andalusische Jerez de la Frontera und als Rückladung Schnittblumen von Jerez nach Aalsmeer. Gefährlicher für uns alle ist aber, dass Trucker gezwungen werden, wesentlich länger zu fahren, als eigentlich erlaubt – Manipulation und Korruption gehören zum Tagesgeschäft vieler Speditionen. Dieckmann packt aus, gibt dabei aber auch persönlichen Schicksalen eine Stimme. Ein gesellschaftliches Portrait des facettenreichen Europa, ein Blick „von unten“ auf unser Wirtschaftssystem!

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Kundenrezensionen

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Knochenjob Fernfahrer 26. April 2011
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Schon mit 18 hat Jochen Dieckmann seine ersten Erfahrungen als Trucker gesammelt und als Fernfahrer damals noch exotische Destinationen wie die ehemaligen Ostblockländer besucht. Jahre später, nach einer Umschulung zum Journalisten und einigen Jahren beim Hessischen Rundfunk sollte die Rückkehr in seinen alten Beruf für ihn zum raschen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit werden. Doch mit Überraschung musste Dieckmann feststellen dass sich selbst in den Jahrzehnten und trotz aller neuen Gesetze und Regulierungen sehr wenig an seinem einstigen Job geändert hatte, es ist ein Knochenjob geblieben. Gewissermaßen zum Abschluss dieses Lebensabschnitts hat Dieckmann nun seine Erfahrungen und Erkenntnisse in Buchform gebracht. "Geschlafen wird am Monatsende: Ich, mein Truck und der alltägliche Wahnsinn auf Europas Straßen" ist ein autobiografisches Logbuch von vier Fahrten Dieckmanns im Auftrag einer niederländischen Spedition und veranschaulicht sehr deutlich, dass das Leben der Könige der Landstraßen vor allem ein schweres ist. Geografisch reist Dieckmann dabei aus den Niederlanden bis nach Marokko, Wales, die Ukraine und sogar Istanbul.

Dieckmann beginnt mit einer typischen Szene aus seinem Trucker-Alltag, im Niemandsland zwischen Ungarn und der Ukraine. Im EU-Raum wird es selten kontrolliert, doch die ukrainische Zollbehörde SMAP legt besonderen Wert darauf, dass die Reifenprofile von Vierzigtonnern wie Dieckmanns ein gleichmäßig abgenutztes Reifenprofil aufzuweisen haben. Dass darauf nicht zu achten zu Problemen führen kann hat Dieckmann seinen Chefs und Chefinnen in der Spedition zwar schon oft zu erläutern versucht, doch auf die Trucker hört man prinzipiell nicht und so sind Truck Fahrer wieder einmal gestrandet, denn in die Ukraine darf Dieckmann nicht einreisen und da er für die immer noch nicht in die Ukraine gelieferte Ware natürlich keine Einfuhrpapiere für Ungarn besitzt kann er auch nicht zurück. Eine chaotische Situation, in der dem Fernfahrer Dieckmann durch die GPS-Peilung seines Trucks von Seiten der Disponenten auch noch Druck gemacht wird, auch wenn er nichts tun kann. Man glaubt es nicht, doch genau solche Fahrten gehörten zu Dieckmanns Alltag und lassen den Trucker oft genug hinterfragen ob seine Vorgesetzten ihn nicht doch "nur" für blöd verkaufen oder genau das praktizierte als professionelle Planung verstehen.

Jenes Bild das Jochen Dieckmann vom Beruf des internationalen Fernfahrers zeichnet ist fern von aller Landstraßenromantik und erlaubt einen Einblick in eine Branche, in der mit krimineller Energie Gesetze umgangen werden und das obwohl die Gesetzeslage überraschend arbeitgeberfreundlich gestaltet ist. Als "Ausländer" in einem niederländischen Betrieb hat Dieckmann zudem noch mit einigen anderen Ressentiments seiner Chefinnen und Chefs in der Spedition zu kämpfen, die aber auch gegenüber seinen niederländischen Kollegen nur selten andere Töne anschlagen. In einem feindseligen Klima, in dem verspätete Lohnauszahlungen, Unregelmäßigkeiten in der Abrechnung und die Unterschlagung von Spesen, sowie simple Ausbeutung scheinbar gang und gäbe sind aber auch kein Wunder. Dass die Fahrer dafür gut verdienen würden erweist sich nach der Lektüre als ziemlich zynische Aussage, denn wie Dieckmann bezeugt sinken erstens die Fixlöhne und zweitens wird man oft genug um seine Spesen geprellt, mit denen man ohnehin vom Werkzeugkasten bis zu Bußgeldern und Bestechungsgeldern alles selbst bezahlen muss, das Unternehmen stellt nur das Fahrzeug und kann selbst in Fällen der Straffälligkeit oft genug die Schuld auf den Fahrer abwälzen. Stunden die man bei der Zollabfertigung oder dem Warten auf die Warenübernahme verbringt gelten übrigens gleich als Freizeit und werden natürlich nicht entlohnt, sondern nur wenn das Fahrzeug auch fährt.

- Resümee -
Auf vier Touren quer durch Europa wird man von Jochen Dieckmann mitgenommen und schon dürfte sie für die meisten ihr Bild vom Job des internationalen Fernfahrers gravierend geändert haben. Nicht nur weil die Arbeitsbedingungen sich seit Jahrzehnten kaum geändert haben, sondern auch weil die von Dieckmann geschilderten Geschäftspraktiken der Spediteure weit verbreitet sind und die Trucker im Gegensatz zu ihren Arbeitgebern natürlich über keine schwergewichtige Lobby auf nationaler und europäischer Ebene verfügen. Dass die Branche Nachwuchsprobleme hat liegt also nicht nur am teurer und komplizierter werdenden Führerscheinsystem sondern auch der mangelnden Attraktivität und sprichwörtlich antisozialer Arbeitsbedingungen, denen es zu "verdanken" ist dass Trucker wie Dieckmann oft über Wochen wenn nicht Monate nicht einmal eine Nacht in ihren eigenen vier Wänden verbringen können. Dieckmann punktet weil er es versteht seine Geschichte als Fahrer sehr anschaulich und spannend zu erzählen. Es ist eine Europareise der gänzlich anderen Art, in der man die Realität moderner Just-in-time-Logistik vorgeführt bekommt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von tomtom
Format:Taschenbuch
Da ich selbst einige Jahre im Fernverkehr in ganz Europa unterwegs war, gottlob nicht bei solchen Verbrecherfirmen, kann ich nur bestätigen das der Termindruck, die Probleme mit der Kieberei, den Zöllnern usw. haargenau stimmen.
Doch leidergottes gibt es noch schlimmere Firmen, wie ehemaliger Karl Kral***** und sein Chefdisponent der nach dem Gefängnis jetzt die Fa. Hisp*** gegründet hat, ... Insider wissen bescheid!
Wenn sich jemand über diese Branche informieren möchte, und auch die Wahrheit wissen möchte, dann ist er bei diesem Buch GENAU RICHTIG!!!
Und auch warum das Ganze so abläuft wie es eben ist, auch auf das wird in dem Buch eingegangen.
Denn begünstigen tun WIR das alle, die Konsumenten, nicht die Fahrer!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr sehr wichtiges Buch! 13. April 2011
Von Lastafari
Format:Taschenbuch
Als Fahrer habe ich das Buch verschlungen und war hinterher maßlos wütend. Nicht auf den Autor, der unser Leben höchst realistisch beschreibt, sondern darüber, wie sehr wir uns selbst mit dieser Situation abgefunden haben. Man sollte das Buch an jeder einzelnen Ladestelle hinterlassen und jedem Warenannahmefeldwebel um die Ohren hauen.
Zwei Punkte möchte ich anmerken: Ich hätte mir ein Kapitel über die miese Rolle der Gewerkschaft verdi gewünscht, die einen ganzen Berufsstand nicht nur im Stich lässt, sondern ihm regelrecht in den Rücken fällt (Ich möchte daran erinnern, dass diese im Frühjahr 2010 ankündigte, sich im Herbst verstärkt um LKW-Fahrer zu kümmern, im Herbst jedoch lieber mit ein paar Bundesbankern, die nicht umziehen wollten, ein bisschen durch Frankfurt demonstrierte). Anstatt sich um die Belange der Arbeitnehmer zu kümmern, fordert sie (die Gewerkschaft!!!!) allen Ernstes ein generelles Überholverbot für LKW auf deutschen Autobahnen, also eine deutliche Verschlechterung von ohnehin schon schweren Arbeitsbedingungen!
Zum Zweiten gehören zum ständig geringerwerdenden Lohn auch ständig steigende Kosten für die Fahrer, nur damit sie ihren Beruf überhaupt ausüben können und dürfen. Fahrerkarte, Verlängerung des Führerscheins alle fünf Jahre, medizinische Untersuchungen, alles bezahlt der Fahrer selbst. Und die Kosten für die von der EU zwingend vorgeschriebenen Module der Fahrerfortbildung werden von vielen Firmen ebenfalls auf die Fahrer abgewälzt.
Ansonsten ein hervorragendes und sehr wichtiges Buch.
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... für alle Spediteure / Frachtführer und Fahrer
Das Buch ist der Hammer! Ich habe selber sehr lange in der Spedition gearbeitet - und weiß, dass die Fahrer oft die ärmsten sind ... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Sylvia Joech veröffentlicht
Geschlafen wird am Monatsende
Mit der von Herrn Dieckmann beschriebenen Firma in Holland darf man nicht gleich in Bausch und Bogen sämtliche Transportfirmen in einen Topf werfen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Baron von Brandenstein veröffentlicht
Super Buch, kann ich jedem empfehlen
Eins vorweg, bin kein Fahrer allerdings seit ca. ca. 15 jahren LKW fan. Evtl. mache noch nen LKW FS.
Das Buch, habe es Heute, 25.10. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Michael veröffentlicht
Grosses Kino
Dieses Buch ist grosses Kino. Ich habe es in einem Schwatt durchgelesen und sehe die Trucker seither etwas anders an, arme Kerle, echt.
Vor 7 Monaten von Der Bücherwurm veröffentlicht
sehr unterhaltsames Buch
Habe mir das Buch gekauft und musste feststellen dass es ein sehr gut zu lesendes Buch ist. Die Geschichten die der Autor in seinem Buch erzählt sind sehr gut geschrieben,... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von azazeel77 veröffentlicht
Faszination pur
Wenn man dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hält, könnte man sich fast zur Aussage: und wieder eines dieser langweiligen Doku-Bücher hinreisen lassen... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von R.Milde veröffentlicht
Sehr tiefer und detaillierter Einblick - interessant erzählt
Das Buch liefert einen sehr tief gehenden Einblick in die internationale Transportbranche, der den Alltag in einem Speditionsunternehmen wohl sehr real wieder gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Boris Linke veröffentlicht
Klug und spannend zugleich
Bislang hatte ich mich nie mit dem Beruf Fernfahrer beschäftigt. Allerdings gibt es davon ein paar in meinem Bekanntenkreis und so wurde ich hellhörig, als "Geschlafen... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Rote Zora veröffentlicht
Wenig hilfreich
Eins mal gleich vorweg: Ich sitze selbst seit 30 Jahren im internationalen Fernverkehr auf dem Bock und möchte bestimmt nichts schönreden. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Guido Trumm veröffentlicht
Beeindruckend und erschreckend zugleich
Ich habe dieses Buch geradezu verschlungen. Überaus interessant und sehr kurzweilig.
Ich wußte bereits, dass Fernfahrer großem Druck ausgeliefert sind. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von 8801170 veröffentlicht
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