Das Buch enthält Beiträge von europäischen und südamerikanischen Autoren aus unterschiedlichen Zeiten. Einige fand ich ganz informativ und gut lesbar, andere eher läppisch. Insgesamt gibt das Buch einem schon einiges an Patagoniengefühl, aber wenn man seinen Chatwin und Coloane gelesen hat, kennt man einige der Geschichten eh schon.
Geographisch wird Patagonien nicht ganz repräsentativ abgedeckt. Es ist eher feuerlandlastig, das für die meisten Reisenden interessanteste Gebiet um das nördliche und südliche patagonische Eisfeld ist unterrepräsentiert.
Gebunden liegt das Buch ganz gut in der Hand. Dass aber laut Quellenangabe ca. 80% der Abbildungen aus Wikipedia stammen, finde ich schwach. Ob die Herausgeberin selbst in Patagonien gewesen ist, bleibt offen - ich vermute, eher nicht. Insgesamt finde ich, dass das Buch sein Geld nicht wert ist.