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Geschichten & Diskurse: Abschied vom Konstruktivismus
 
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Geschichten & Diskurse: Abschied vom Konstruktivismus [Taschenbuch]

Siegfried J. Schmidt
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Taschenbuch EUR 9,90  
Taschenbuch, 1. Dezember 2003 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 1 (1. Dezember 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349955660X
  • ISBN-13: 978-3499556609
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 246.298 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Siegfried J. Schmidt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

An die Stelle traditioneller konstruktivistischer Argumentation setzt Siegfried J. Schmidt eine strikt prozessorientierte Theorie der Geschichten & Diskurse, die ohne ontologische Annahmen auskommt, sich selbst begründet und vollständig auf sich selbst angewendet werden kann. Die zentralen Konzepte dieser Theorie heißen Setzung und Voraussetzung, Kontingenz und Reflexivität. Aus der Verbindung dieser Konzepte entstehen die Prozesse, in deren Verlauf und als dessen Ergebnis die Themenkomplexe dieser Theorie entstehen: Bewusstsein und Identität, Raum und Zeit, Gegenstand und Aktant, Handlung und Kommunikation, Wahrung und Moral.

Über den Autor

Siegfried J. Schmidt, geb. 1940 in Jülich, Studium der Philosophie, Germanistik, Linguistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg, Göttingen und Münster. 1971 Professor für Texttheorie an der Universität Bielefeld, 1973 dort Professor für Theorie der Literatur. 1979-97 Professor für Germanistik/Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität-GH Siegen und 1984-97 Direktor des Instituts für Empirische Literatur- und Medienforschung (LUMIS) der Universität Siegen. 1997-2006 Professor für Kommunikationstheorie und Medienkultur am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. 2001-06 dort zudem Leitung des Studiengangs 'Angewandte Kulturwissenschaften/Kultur, Kommuniktion und Management'. Zahlreiche Buchveröffentlichungen. Emeritierung im Februar 2006.


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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alles beim Alten! 6. Februar 2011
Von egbert
Format:Taschenbuch
"Geschichten & Diskurse" versucht das grundlegende -ontologische Problem- der konstruktivistischen Theorien zu lösen, indem dieses Problem im Rahmen eines logisch durchaus reizvollen Denkmodells von prozessorientierten Setzungen & Voraussetzungen kurzerhand ausgeklammert wird. Der Reiz, der von einem solchen sich selbst fundierendem System ausgeht, ist wohl Jedem klar, der auf dem Gebiet des Konstruktivismus selbst (mit-)gedacht hat.

SIEGFRIED SCHMIDT lässt schon den Titel des Buches rufen, dass (endlich?!) Abschied vom Konstruktivismus genommen wird und nimmt den Leser im ersten Teil des Buches auf eine durchaus lesenswerte Denkaufgabe mit. Im zweiten Teil soll das geschaffene Modell dann z.B. an Themen wie Bewusstsein & Identität erprobt werden. Genau an dieser Stelle (S.105ff) beginnt der Autor sich eben doch wieder den Boden unter den eigenen Füßen wegzureißen. Die Erläuterung zum "Ich" sind salopp gesagt gruselig kurzsichtig und beziehen sich u.a. auf niemand geringeren als (taataa) Gerhard Roth. [...]Das "ICH" als virtueller Sammelpunkt für unsere systemischen "Erlebnisse" ist Ursprung von (gefühlter) Wirklichkeit. [...] so wird sinngemäß das gleiche alte Gedankengut auf den Denktisch gelegt - für mich Grund zum Kopfschütteln.

SCHMIDT bleibt also den systemischen und konstruktivistischen Ideen absolut treu und verpasst es mit seinem Modell sich tatsächlich zu "Verabschieden" - so wie er es im Titel versprochen hatte. Kaum zu glauben, dass dies ihm nicht selbst aufgefallen ist??!

Im FAZIT also leider ein weiterer Beweis für die gedankliche Sackgasse, die der Konstruktivismus mit seinen Ablegern bietet. Für mich als langjähriger theoretische Sympathisant ein wirklicher Anlass zum gedanklichen Abschied.
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