Kurzbeschreibung
Sachsens Wein ist fest in weiblicher Hand, kümmern sich doch mit einer Keller-meisterin und einer Geschäftsführerin auf dem Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth zwei Frauen um Produktion und Vertrieb des Rebensaftes. Doch auch ein waschechter Prinz baut an den Elbhängen zwischen Radebeul und Meißen erfolgreich Wein an. Von ihnen, einem Verkehrsstau, den der Gutedel jedes Jahr in Meißen verursacht, dem Wein, der in Auerbachs Keller floss, und einer außergewöhnlichen Städtepartnerschaft erzählt Rudolf Knoll unter anderem in diesem Band.
Über den Autor
Der gebürtige Münchner, 1947 geboren, begann seine journalistische Laufbahn bei Münchner Tageszeitungen, wurde Ressortchef und befasste sich bereits in den siebziger Jahren mit dem Themenkreis Wein, der für ihn bald neben den allgemeinen Themen Essen und Trinken zum Hauptthema avancierte. Zunächst war er Chefredakteur des Magazins "Weinfreund" und wechselte dann 1985 zum europäischen Weinmagazin Vinum, das er durch sein Engagement in Deutschland wesentlich voran brachte. Hier schreibt Rudolf Knoll hauptsächlich über Deutschland, Österreich sowie Osteuropa und befasst sich dabei immer wieder - ergänzend zum Wein - mit kulinarischen Themen und regionaler Küche. Außerdem stammen rund drei Dutzend Weinbücher von ihm, darunter einige über Österreich (u.a. "Grüner Veltliner - eine Karriere" und "Weinastro" bei Holzhausen). Österreichs Weinszene kennt ihn zudem als Kolumnist der Zeitschrift "Der Winzer" und hat ihn schon mit einigen Auszeichnungen bedacht (Bacchus-Preis des Weininstitutes, Steinfeder-Preis der Wachau).