Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 4,13

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Geschichte meines Todes
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Geschichte meines Todes [Taschenbuch]

Harold Brodkey , Angela Praesent
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 3 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 6. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 17,00  
Taschenbuch EUR 7,50  
Hörkassette, Audiobook --  
Unbekannter Einband --  

Hinweise und Aktionen

  • Schulbücher & Lernhilfen
    Schnell finden und einfach bestellen. Ob Schulbücher, Lektüren, Lernhilfen oder Sprachlernmaterialien: Alle Bücher rund um die Schule finden Sie im großen Schulbuch & Lernhilfen-Special. Natürlich versandkostenfrei.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: rororo (2. Februar 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499222833
  • ISBN-13: 978-3499222832
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 494.088 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Harold Brodkey
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Harold Brodkey auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Frühjahr 1993 wurde Harold Brodkey wegen einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Bluttest ergab die überraschende Diagnose: Aids. Die Nachricht erfüllte Brodkey mit Verzweiflung, doch zugleich fühlte er sich seltsam klar, nüchtern, zu Scherzen aufgelegt und nachgerade unanständig amüsiert angesichts der Ironie, auf eine so häßliche Weise zu sterben. Seine schauspielerische Intuition sagte ihm, er sei in dieser Rolle falsch besetzt. Doch langsam wurde ihm die schreckliche Wahrheit bewußt. Unmittelbar nach seiner Entlassung aus der Klinik begann er zu protokollieren, wie die tödliche Krankheit sein Leben veränderte, was sie seinem Körper, seinem Geist, seiner Frau und seinen Freunden antat. Diese Arbeit setzte er bis zu seinem Tod fort. Das so entstandene Buch ist Tagebuch, Essay und autobiographische Erinnerung ­ und es ist in jeder Hinsicht ebenso freimütig und luzide wie Brodkeys Romane. Brodkey spricht offen über das Tabu Aids, über die gesellschaftliche Rolle der Sexualität heute, aber auch über seine sexuelle Ambivalenz, über seine erotischen Erfah rungen in der New Yorker Künstlerszene und über die inzestuöse Beziehung zu seinem Stiefvater. Und er zeigt, wie er zu dem Ruf kam, ein «gesichtsloser Mensch», ein «Spiegel für die anderen» zu sein. Diese außergewöhnliche Fähigkeit widerzuspiegeln, was er in der Seele anderer Menschen fand, zeichnet sein Werk aus ­ und tragischerweise führte ebendiese Fähigkeit letztlich zu seiner Infektion mit dem Virus.

Über den Autor

Geboren am 25.10.1930 in Staunton, Illinois, als Aaron Roy Weintrub. Die verarmte russisch-jüdische Immigrantenfamilie mit einer langen Tradition von Rabbinern und Gelehrten verkaufte den Zweijährigen nach dem Tod der Mutter für 350 Dollar an die Adoptiveltern Doris Marie und Joseph («Joe») Brodkey. Brodkey wurde nach eigenen Aussagen von seinem Adoptivvater sexuell missbraucht. Die Nachstellungen endeten erst, als der Adoptivvater 1944 starb und die Familie verarmt zurückließ. 1946 begann Brodkey, in Harvard Literatur zu studieren. Seit den fünfziger Jahren schrieb er Kurzgeschichten, die hauptsächlich in den amerikanischen Zeitschriften «The New Yorker» und «Esquire» veröffentlicht wurden. Brodkey ließ sich als freier Schriftsteller nieder und unterrichtete sporadisch Literatur und Creative Writing an der Cornell University und am City College of the City University of New York. In den sechziger Jahren lebte er zwei Jahre lang in einer homosexuellen Wohn- und Lebensgemeinschaft mit zwei Freunden zusammen; einer seiner Freunde starb später an Aids. 1978 heiratete Brodkey die Schriftstellerin Ellen Schwamm. Die Ehe, aus der eine Tochter stammt, währte bis zu seinem Tod. Sein erster Kurzgeschichtenband «First Love and Other Stories» (1954) wurde mehrfach preisgekrönt. 1991 veröffentlichte Brodkey mit großem Medienecho den Roman «Die flüchtige Seele», 1994 erschien sein zweiter und letzter Roman «Profane Freundschaft». Seine Tagebücher wurden posthum als «Die Geschichte meines Todes» (1996) veröffentlicht. 1992 unternahm Brodkey, bereits sehr geschwächt, mit seiner Frau eine Vortragsreise nach Berlin und Venedig. 1993 teilte er in einem Essay im «New Yorker» der Öffentlichkeit mit, dass er an Aids erkrankt sei. Harold Brodkey starb am 26. 1. 1996 in New York. Auszeichnungen: Prix de Rome American Academy Award (1959); Creative Arts Public Service Grant (1972); O. Henry Award (1975, 1976 und 1978).

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vom Ende erfahren 23. Februar 2011
Von saibach
Format:Taschenbuch
Sterben ist nichts Intellektuelles, doch wie stirbt ein Intellektueller? Harold Brodkey versucht Begebenheiten seiner letzten drei Lebensjahre in Worte zu fassen. Aus akribisch aufgezeichneten Beschreibungen und Offenlegung seiner Befindlichkeiten damit entstehen starke Bilder. Die Wichtigkeit eines Grundbedürfnisses- des Atmens- zeigt die Reduktion auf die Existenz an verschiedenen Stellen exemplarisch, wie ein kompositorischer Faden. Aus Sterbebegleitung vertraute Konstellationen, wie die Sprachlosigkeit naher Menschen, der Ausweg ins Technokratische- wie hier beim Arzt und das "Mitleidenwollen" von Ellen kann man kaum irgendwo präziser nachlesen.
Unerwartet Komisches taucht auch auf, so wird das Siechen in eine Alltäglichkeit überführt. Grandios sind beispielsweise die kleinen literarischen Zeichnungen bekannter Akteure des deutschen Literaturbetriebs. Mit der Kraft schwindet auch die in den jeweiligen Text gelegte Leidenschaft. Die Stücke werden gegen Ende hin kürzer, doch keinesfalls weniger eindrucksvoll. Übungen in iceberg- theory als gekonntes letztes Ausrufezeichen eines Autors mit recht schmalem Werk, der trotzdem für mich zu den wichtigsten des vergangenen Jahrhunderts zählen wird! Vielleicht sollte man "Die Geschichte meines Todes" nicht als erstes Werk Brodkeys angehen. "Unschuld" vorher gelesen zu haben hilft.
Besonders zu erwähnen ist die hervorragende Übersetzung von Agela Praesent. Ein eindrucksvolles Stück Literatur, das auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
...ist eine Kurzbiografie über die letzten drei Lebensjahren des Autors Harold Brodkey. Das Buch ist in der „ich- Erzählung" geschrieben und besitzt insgesamt 7 Unterteilungen. Diese Unterteilungen betitelt der Autor mit den Vier Jahrszeiten und der zugehörigen Jahreszahl. Die Seitenanzahl der einzelnen Unterteilungen werden zum Buchende hin immer kürzer, so besteht die letzte Unterteilung namens „Winter 1995" nur noch aus 6  Seiten. In der Erzählung protokolliert der Autor, wie die tödliche Krankheit sein Leben veränderte, wie sie seinen Körper, seinen Geist schädigte und was sie seiner Frau Ellen und seinen Freunden antat.

das buch ist sehr angenehm zu lesen und vermittelt dem leser sehr eindrucksvoll und anschaulich die schwierigkeiten, leiden, gedanken und wünsche eines zum "tode verurteilten".

War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der US-Autor Harold Brodkey erfährt 1993, als er wegen einer Lungenentzündung stationär behandelt werden muss, dass er an AIDS erkrankt ist. Der zu dem Zeitpunkt 62-jährige Brodkey beginnt in dieser Zeit Gedanken über sein Leben und dessen sich näherndem Ende bis kurz zu seinem Tod Anfang 1996 niederzuschreiben.

Nach der Lektüre der "Geschichte meines Todes" erfasst mich ein seltsames Unbehagen. Immer wieder setze ich mich mit Schicksalen von Menschen, die dem Tode geweiht sind und darüber schreiben, auseinander. Vielleicht, um daraus etwas für mich zu lernen, mein eigenes Leben besser wertschätzen zu können, vielleicht bin ich aber auch nur voyeuristisch veranlagt und mag es, mich im Elend anderer Menschen zu suhlen. Wie dem auch sei, normalerweise nimmt mich die Geschichte eines Menschs, der weiß, dass er bald sterben muss und sich in diesem Wissen mit seinem Leben und seinem Tod auseinandersetzt, sehr mit.

Ganz anders jedoch die Geschichte der letzten Lebensjahre des Harold Brodkeys, und daher rührt mein Unbehagen: Sie lässt mich vollkommen gleichgültig, und ich bin mir nicht wirklich sicher, woran das liegen könnte.

Folgende Dinge sind mir jedoch aufgefallen:

Die Erzählweise ist extrem kopflastig, hyper- (oder vielleicht auch nur pseudo-) intellektuell und distanziert. Der Autor philosophiert sehr viel auf sprachlich hohem Niveau - sagt aber letztlich sehr wenig.

Über Brodkey selber erfährt der Leser außer ein paar Eckdaten zu seinem Leben sehr wenig. Sicherlich ist es interessant zu erfahren, dass dieser von seinem herzkranken Adoptivvater sexuell missbraucht wurde oder später zeitweise in einer WG mit zwei anderen Männern, mit denen er sexuelle Kontakte pflegte, lebte - was er aber dabei empfand, wie sich das Erlebte auf ihn selber und seine Entwicklung ausgewirkt hat, darüber schweigt sich der Autor aus. Auch was er hinsichtlich seines unvermeidbaren Todes empfindet, wird nicht wirklich klar. Gut, eigentlich wollte er noch das Ende des (20.) Jahrhunderts und seinen 70. Geburtstag erleben, aber das war's dann eigentlich auch schon. Ich glaube, das ist das größte Manko dieser Aufzeichnungen. Mit einem Menschen, der einem vollkommen fremd bleibt, kann niemand wirklich Mitgefühl empfinden oder sich in diesen hineinversetzen.

Auch wenn es vielleicht an Leichenfledderei grenzt: Für mich besteht dieses Buch hauptsächlich aus leerem Gefasel, der Mensch Harold Brodkey bleibt mir fremd, sein Sterben berührt mich nicht.

Die Geschichte meines Todes
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de