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Geschichte eines Deutschen: Die Erinnerungen 1914 - 1933 Taschenbuch – Juni 2002


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"Der Ausbruch des vorigen Weltkrieges, mit dem mein bewusstes Leben wie mit einem Paukenschlag einsetzt, traf mich, wie er die meisten Europäer traf: In den Sommerferien. Um es gleich zu sagen, die Zerstörung dieser Ferien war das ärgste, was mir der ganze Krieg persönlich antat."

1939: Sebastian Haffner blickt zurück auf den ersten Weltkrieg, während der Zweite kurz bevorsteht. Die Zerstörung seiner geliebten Ferien auf dem Gut in Hinterpommern kommt ihm in den Kopf. Rigoros und mit feinster Ironie auf diese kleinen, individuellen Widrigkeiten verweisend, macht Haffner umso genauer das rücksichtslose Vorgehen eines Staates deutlich, der ihn schon wieder -- unter furchtbaren Drohungen -- zwingen will, seine Freunde abzulegen, eine vorgeschriebene Gesinnung anzunehmen, anders zu grüßen, als er es gewohnt ist und seine Person zu lebensgefährlichen Aktionen zur Verfügung zu stellen, die er vehement ablehnt. Haffners Geschichte eines Deutschen, ein Überraschungserfolg, schildert den Kampf eines "Nichtkämpfers" um die Bewahrung seiner Persönlichkeit und seiner privaten Ehre.

Diese Geschichtsstunde über Moralität und Integrität, die zum Pflichtprogramm werden sollte, ist nun auf vier CDs erschienen, von Schauspieler Walter Kreye mit seltener Einfühlsamkeit vorgetragen. In den beiden Booklets findet sich, der Lesung vorangestellt, zusätzlich ein Prolog. Den Abschluss des 300-minütigen Erinnerungswerkes bildet ein fast einstündiges Interview, das der Hessische Rundfunk im Jahr 1993 ausstrahlte. Danach haben Sie einen wirklich großen Deutschen kennen gelernt! Lesung, Spieldauer ca. 300 Minuten, 4 CDs. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Die Jahre zwischen 1914 bis 1933 beschrieb der Journalist Sebastian Haffner um 1939 aus dem Exil. Aus der Sicht des Jungen und Jugendlichen, der er selbst war, berichtet er von der Zeit in der Hitler an die Macht kam. Nicht als Historiker geht er an die Sache, sondern als Geschichtenerzähler. So wird verständlich, wie jene Massenbewegung zustande kommen konnte, wie der Nationalsozialismus möglich wurde.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Berlin VINE-PRODUKTTESTER am 22. September 2002
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Erinnerungen des Autors verdeutlichen die Atmosphäre in Deutschland vor und nach der Machtergreifung durch die Nazis. Was dabei dem Autoren dabei herausragend gelingt, ist die Darstellung eines Landes, das dem Abgrund entgegentraumelt und wie sich selbst die Anti-Nazis den neuen Machtherren anpassen und letzten Endes irgendwie mitgehen. Der Autor zeigt das sehr genau und fein beobachtet in seinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis und seiner eigenen Familie. Mit den Nazis wird das Politische auch das Persönliche. Das Privatleben des Einzelnen hört auf zu existieren, denn es wird von der öffentlichen (Nazi)Sphäre beherrscht.
Mit relativ wenigen Beispielen - es ist kein sehr umfangreiches Buch, wenn man das immense Thema bedenkt - gelingt es Haffner den „Tanz auf dem Vulkan" dem Leser so herüberzubringen, dass dieser ein Gefühl für die Ausweglosigkeit und Verzweiflung dieser Jahre bekommt. Verzweifelt sind natürlich nur die, die das System ablehnen. Doch auch in Haffners eigenen Kreisen gibt es genug, die gerne mitziehen und an den Beginn einer neuen Zeit glauben. Gerade diese Unmittelbarkeit und Nachvollziehbarkeit machen das Buch zu einem Leseerlebnis. In der Veröffentlichung seiner eigenen Erlebnisse und Erfahrungen sieht der Autor die Möglichkeit seine Perspektive dieser Zeit darzustellen mit der einzigen für ihn möglichen Schlussfolgerung, dass Deutschland nicht mehr von innen, sondern nur von außen, durch das Eingreifen anderer Länder, vor sich selber zu retten sei. Durch seinen familiären Hintergrund mit den notwendigen Mitteln ausgestattet, konnte Haffner dann auch Deutschland verlassen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nachtwindhund am 22. August 2003
Format: Taschenbuch
Wie erlebten die deutschen Schuljungen den ersten Weltkrieg, und warum war dies für das Aufkommen des Nazismus später viel bedeutsamer als das „Fronterlebnis" der Soldaten ? Warum empfanden die Deutschen die Niederlage als so demütigend - waren sie so schlechte Verlierer, oder steckte mehr dahinter ? Warum gestaltete sich die Inflation gerade in Deutschland so desaströs, hatten nicht auch die anderen europäischen Staaten - sogar die Siegermächte - mit ihr zu kämpfen ? Und was hatte sie für spezifische Auswirkungen auf die deutsche Psyche ? Was bedeutete Rathenau, was bedeutete Stresemann dem deutschen Durchschnittsbürger ? Was machte einen großen Teil der Deutschen Anfang der 30er so anfällig für Hitler ? Und warum brachen nach dem Reichstagsbrand und dem darauffolgenden Terror der Nazis nicht nur die Reste der morsch gewordnen ungeliebten Demokratie zusammen, sondern auch fast jeder Widerstand gegen die braunen Horden ?
Sebastian Haffner blickt, gerade erst nach England emigriert, mit seiner bisherigen Lebensgeschichte und der seiner Umgebung scharf in die Seele des Durchschnittsdeutschen und beantwortet diese Fragen mit der gleichen Brillianz, die auch die meisten seiner späteren Werke so auszeichnet - vielleicht bis auf die letzte. Denn immer noch ist es für uns Spätgeborene unfaßlich, wie nicht nur die schwachen demokratischen, sondern auch die bedeutenden national-konservativen Kräfte dem zügellosen Terror der SA-Banden und der vollständigen Zerschlagung des Rechtsstaates untätig zusahen !
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "jumark" am 19. Oktober 2002
Format: Taschenbuch
Nicht umsonst ist dieses Buch in der "Schülerbibliothek" der ZEIT als eines von 50 Büchern, die man (gerade als Deutscher) gelesen haben sollte, enthalten.
Für mich ist dieses Werk die Antwort auf viele Fragen, die ich mir seit Jahren stelle und auf die ich von Großeltern, Eltern, Lehrern, aber auch eben Büchern und Filmen nie befriedigende Antworten erhalten habe.
Endlich erzählt jemand nachvollziehbar davon, wie es zu Hitler u. der Judenvernichtung kommen konnte.
Und zwar aus der Perspektive von "einem von uns".
Seit der Lektüre dieses Buches hat sich mein Blick auf die Gesellschaft verändert, und das ist das eigentlich großartige an diesem Werk: der Leser nimmt wertvolle Erkenntnisse mit und kann aktuelles Geschehen besser einordnen.
Mehr kann ein solches Buch nicht erreichen, daher: 5 Sterne!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Holst am 29. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Anhand seiner eigenen Jugend und seinem Erwachsenwerden erzählt Haffner den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland. Er beginnt dabei mit dem Ersten Weltkrieg, dem Trauma, das sein Ende für Deutschland mit sich brachte, die Wirren der darauffolgenden Zeit, in der die Gesellschaft aus den Angeln gehoben zu werden schien, die allmähliche Beruhigung und schließlich sehr ausführlich, die Machtübernahme der Nazis, die von vielen zunächst als eine schnell vorübergehende politische Verirrung eingestuft wurde. Haffners Erzählungen sind von ungeheurer Authentizität, da er sie anhand seiner eigenen Biografie und daher ganz aus seiner subjektiven Sicht erzählt. Dennoch gelingt es ihm immer, den gesamtgesellschaftlichen Kontext zu beleuchten, teils indem er seine früheren tagesaktuellen Meinungen erinnert, teils aus der zeitlichen Distanz (das Buch wurde 1939 im Exil geschrieben). Seine Scharfsicht und Urteilsfähigkeit ist überaus bemerkenswert, denn 1939 hatte die Katastrophe ihren Höhepunkt ja noch längst nicht erreicht. Die Sicht eines Beteiligten und die des distanzierten Beobachters greifen so permanent ineinander. Haffners Essay ist nicht bloß Erinnerung und Augenzeugenbericht, sondern zugleich Psychogramm einer Nation, das erklärt, wie die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse zwischen 1914 und 1933 den Nährboden für die Naziherrschaft bilden konnten, ohne jemals in die Rolle des Moralapostels zu verfallen, aber auch ohne sich jemals eines dezidierten Standpunktes zu enthalten und gleichgültig zu sein.
Neben Haffners Buch »Anmerkungen zu Hitler«, sind diese Erinnerungen ein absolutes Muss für jeden, der verstehen will, wie es zur Nazidiktatur kommen konnte.
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