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Geschichte einer ungeheuerlichen Liebe: Roman (suhrkamp taschenbuch)
 
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Geschichte einer ungeheuerlichen Liebe: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Carl-Johan Vallgren , Angelika Gundlach
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 376 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (28. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518457349
  • ISBN-13: 978-3518457344
  • Originaltitel: Den vidunderliga kärlekens historia
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 55.050 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Carl-Johan Vallgren
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Geburt der Tragödie findet im Bordell statt. Es ist ein Winterabend im Jahre 1813, als im bekanntesten Freudenhaus von Königsberg zwei Kinder das Licht der Welt erblicken: ein gesundes Mädchen und ein missgebildeter, kaum überlebensfähiger Knabe, Hercule Barfuss mit Namen. Die Kinder wachsen voll Sympathie füreinander und ohne Vorurteile auf, bis sie die Schließung des Bordells in verschiedene Richtungen stößt -- und der taubstumme Zwerg Hercule bei seiner Odyssee durch die Wanderzirkusse, Klöster und Irrenhäuser von ganz Europa erkennen muss, wie kalt und unbarmherzig die Gesellschaft draußen ist.

Zum Glück ist Hercule mit einem Übermaß an Überlebenswillen und telepathischen Fähigkeiten ausgestattet -- eine Eigenschaft, die ihn zwar fast in den Klammergriff der Inquisition zu treiben droht, aber auch die Gewissheit gibt, dass er seine erste Liebe irgendwann einmal wieder treffen wird. Doch dann liegt das Mädchen halbtot im Rinnstein. Ist es also schon zu spät für ein Wiedersehen?

Es ist unglaublich, mit wie viel blitzgescheitem Witz und erzählerischer Raffinesse der 39-jährige schwedische Autor Carl-Johann Vallgren der allseits bekannten Fabel von der Schönen und dem Biest in seiner Geschichte einer ungeheuerlichen Liebe neue Züge verliehen hat -- und ganz nebenbei auch noch das farbenprächtige Bild einer ganzen Epoche heraufbeschwört. Klischees und Zitate aus der Literatur von der Schwarzen Romantik über den Glöckner von Notre-Dame bis hin zu Süskinds Parfüm begegnen einem bei der Lektüre allenthalben, aber sie fallen kaum ins Gewicht. Denn Vallgrens Geschichte ist viel zu faszinierend und schwerelos spannend, als dass man sich von derlei Entdeckungen den Spaß am reinen Lesen verderben lassen würde. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Ein phantastischer Roman im buchstäblichen Sinne, formuliert mit einer beinah übernatürlichen literarischen Kraft." (Cathrine Krøger Dagbladet )

"Erstaunlich, mit welch durchdringender Wirkung ein Heutiger das frühe 19. Jahrhundert durchschreitet. Vallgren zeichnet nicht, er malt. Opulente Bilder voller Details. Vor allem in der Beschreibung des Bösen, Bedrohlichen und Übernatürlichen zieht Vallgren alle Register." (Andreas Burckhardt Die Welt )

"... mitreißende Fabulierlust mit einiger Sogwirkung." (Klaus Irler Süddeutsche Zeitung )

"Spannend wie der Graf von Monte Christo, tragisch wie Lynchs Film "Der Elefantenmensch", schaurig wie Süskinds Das Parfum, geheimnisvoll wie Ecos Im Namen der Rose und phantastisch wie Irvings Owen Meany… Nicht zuletzt bietet dieser Schmöker die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bestseller-Verfilmung." (Rheinischer Merkur )

"Carl-Johan Vallgrens Roman spielt mit sinnreicher Fabulierungskunst mit starken Gefühlen und großen Ideen, im grenzüberschreitenden Geist der Romantik. Er ist ebenso originell wie ergreifend." (Aus der Begründung für die Nominierung für den August-Preis )

Carl-Johan Vallgrens neuer Roman "Die Geschichte der ungeheuerlichen Liebe" ist ein großartiges, intensives und ambitioniertes Projekt, das wahrlich nicht davor zurückschreckt, die größten Fragen des Daseins zu diskutieren. In wohlerprobter Form läßt er mit all dem Temperament, dessen er mächtig ist (und das ist wahrhaftig nicht wenig), in dieser Erzählung die Liebe über das Wesen und die wunderbare Magie innerer Schönheit siegen. (Eva Ström Sydsvenska Dagbladet )

Carl-Johan Vallgren hat einen ungeheuer unterhaltenden und reichen Roman geschrieben; die Dynamik und die grellen Farben des 19. Jahrhunderts, gefangen in einer Leidener Flasche, die wir alle entdecken und vorsichtig untersuchen sollten - um uns vielleicht darin zu spiegeln. (Eva-Marie Liffner Expressen )



"…diese Geschichte über die Liebe ist etwas ganz Eigenes.[…]Und zwar ein Mix aus Das Parfüm, Glöckner von Notre Dame, Name der Rose, Herr der Ringe und Fanny Hill. (Brigitte )



"...ein Meister sprachlicher und szenischer Intensität. Ihm gelingen historische Miniaturen und Charkterschilderungen, die von einer ungeheuren Spannung und Beschreibungsdichte sind." (Wiener Zeitung )

"Vallgrens historischer Liebesroman ist eine vor Einfallsreichtum schier berstende Mischung aus glaubwürdig recherchieren Details, poetischen Bildern, Anleihen bei diversen, vor allem romantischen Vorbildern, Schauerromanen und Splattermovies und steckt voller effektvoll gesetzter dramaturgischer Höhepunkte. Der technisch versierte Erzähler wechselt häufig die sprachlichen Stilmittel und schlägt immer neue Haken." (Deutschlandradio )

"In seinem neuen Roman erweist er sich als fantasiereicher Erzähler, der das gesellschaftliche Leben zu Beginn des Industriezeitalters mit harten Konturen zeichnet. Der auch im Original eher wie ein Untertitel klingende TitelGeschichte einer ungeheuerlichen Liebe verweist bereits auf die Kraft des Erzählens, die dem Autor eigen ist. […] Das alles wird sprachmächtig und unerhört spannend erzählt." (Sächsische Zeitung )

"Grandios erzählt ...Wie Enquist ist der 30 Jahre jüngere Vallgren ein hervorragender Erzähler, will seine Leser rühren, aber auf jeden Fall auch unterhalten. Er verfügt über die notwendigen sprachlichen Ausdrucksmittel, damit aus der großen Liebe und Empathie für seinen missgestalteten Helden kein Kitsch wird." (Hamburger Abendblatt )

"Suche nach der Jugendliebe: ein phantastischer Streifzug durch das Europa des 19. Jahrhunderts." (Focus )

"…ein ausgesprochen spannend und phantasiereich geschriebenes Buch. Vallgrens sprachliche Kraft ist eindrucksvoll" (NDR Info )

"Die Lebensgeschichte einer Missgeburt, der die Liebe außergewöhnliche Kräfte verleiht, ist ein Plädoyer für den Glauben an das Gute im Menschen." (Playboy )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannung pur 23. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
1813 kommen in einem Bordell 2 Kinder zur Welt. Henriette Vogel, ein bildhübsches Mädchen und Hercule Barfuß, ein taubstummer und zudem körperlich schwer mißgebildeter Junge, der wider Erwarten den Überlebenskampf gewinnt.Hercule, mit der Gabe des Gedankenlesens ausgestattet, ist trotz seiner Behinderung sehr gelehrig und lernt mit Hilfe seiner Freundin Henriette das Leben zu meistern, bis im Alter von 11 Jahren die beiden Kinder getrennt werden und somit Hercules Leidensweg vom Irrenhaus bis in die Auswüchse der Inquisition beginnt. Es warten schwerste Demütigungen und Mißhandlungen auf den jungen Helden, dessen Lebenswille nur durch die Liebe zu seiner Jugendfreundin bestehen bleibt. Doch als auch nach vielen qualvollen Jahren sich die beiden wieder begegnen,scheint Hercules Glück nur von kurzer Dauer. Zuvor von Liebe wird sein Leben nun von Haß und Rachsucht geprägt. Um die Spannung nicht vorwegzunehmen, sei nur so viel gesagt: ein überaus fesselndes Buch, wenn auch teilweise sehr blutig und daher nichts für schwache Gemüter, das Parallelen zu "Das Parfum" und "Schlafes Bruder" aufzeigt.
Wenn auch das Schicksal Hercules tief unter die Haut geht, so stimmt das Buch den Leser dennoch positiv und zeigt, dass Hoffnung, Mut und Ausdauer sich letztendlich fast immer bewähren.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaublich... 20. März 2006
Von C. N.
Format:Taschenbuch
Was Herr Vallgren da zutage fördert lässt einem den Atem stocken: teils aus Verwunderung, teils aus einer Unglaublichkeit heraus, wie grausam es im Leben zugehen kann.
In einer Nacht im Jahre 1813 kommen in einem Freudenhaus zwei Kinder zur Welt. Das einen von ihnen ein entstellter Zwerg, von dem zunächst niemand glaubt, dass er überleben wird - doch er besitzt andere Fahigkeiten, die ihm später auch so manches Mal von großer Hilfe sind. Es entwickelt sich eine intensive Freundschaft zwischen beiden Kindern, die bis zur Schließung des Freudenhauses in dessen behütenden Mauern aufwachsen. Danach beginnt für den Zwerg mit dem Namen Hercule Barfuss eine Oddysee durchs Leben - immer begleitet von den überwältigen Gefühlen seiner großen Liebe aus Kindertagen... Und so erlebt der Leser - nicht zuletzt dank verbaler Kunststücke von Vallgren - ein Auf und Ab, dass so schön und so grausam zugleich sein kann.
Ich habe dieses Buch vor zwei Jahren im Original lesen müssen und war zunächst von der kurzen Inhaltsbeschreibung nicht sonderlich angetan. Doch noch nie hat mich ein Pflichtlektüre so gefesselt und mich sogar zu der Behauptung hingerissen, es sei das beste Buch, dass ich je gelesen habe! Liebe, Hass, Hoch und Tief, Freude und Wut - ein Buch voller Gegensätze und spannend (fast) bis zum Schluss.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Sie haben "Schlafes Bruder" und "Das Parfum" gelesen - oder besser: verschlungen? Dann ist dieses Buch genau das richtige für Sie!
Auch hier geht es einen Sonderling und seinen beschwerlichen Weg durch das Europa des 19. Jahrhunderts. Vergessen Sie, wo sie sind und tauchen Sie ein in Intrigen des Vatikan, in Irrenhäuser und Jahrmärkte, finden Sie sich neben dem Grab von ETA Hoffmann wieder - und fiebern Sie mit Hercule Barfuss mit, ob er seine Jugendliebe wiederfinden wird. Hercule, der hässliche Zwerg, die Missgeburt wird dabei ebenso so ästhetisch geschildert wie seine schöne Jugendgeliebte, dass einem fast der Atem stockt. Jeden Satz könnte man fünmal lesen und auf der Zunge zergehen lassen - wäre das Buch nicht auch noch extrem spannend. Genau der richtige Schmöker für Winterabende!
PS: Hüten Sie sich vor abschweifenden Gedanken beim Lesen: Hercule Barfuss kann Gedanken lesen und beeinflussen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
schönes Buch
Das Buch hat mir echt gut gefallen. Das werde ich meiner Tochter weiter schenken. Bin schon gespannt wie es ihr gefällt
Vor 3 Monaten von Günter Fuchs veröffentlicht
Zähfließender Verkehr
Die Idee ist ja ziemlich originell. Beim Lesen schleichen sich jedoch schnell Déja-vu-Elebnisse aus Romanen wie "Das Parfum" oder "Schlafes Bruder" ein. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Ralph O veröffentlicht
Wahrlich eine ungeheuerliche Geschichte.
Hercule und Henriette werden an einem Februarabend des Jahres 1813 in einem Königsberger Bordell geboren. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Filerimos veröffentlicht
maßlos überbewertet..
Die Inhaltsangabe klingt noch vielversprechend; dazu ausgezeichnet mit dem Augustpreis 2002, dem renommiertesten schwedischen Literaturpreis, doch das Buch ist eine einzige... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von R. Roth veröffentlicht
Gute Unterhaltung ohne Tiefe
Hässlicher Gnom und schöne Mädchen, das gab es doch schonmal ' wie hiess das Buch noch? Ach ja: Das Parfum. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2010 von Ingwerkeks
Sprachliches Feuerwerk und wunderschönes Plädoyer für...
Am gleichen Tag im Jahr 1813 kommen in einem Königsberger Bordell der entstellte, kleinwüchsige und taubstumme, aber hochintelligente und zur Suggestion und Telepathie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2009 von tabby
Die Geschichte einer UNGLAUBWÜRDIGEN Liebe
Die schriftstellerische Leistung des Autors ist einmalig. Leider verschwendet er diese Gabe, um eine unglaubwürdige Liebesgeschichte zu erzählen, zwischen einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2009 von inako
Intensiv, fantastisch, schmerzhaft
Die Geschichte einer Liebe, die man sich in der heutigen Zeit wohl gar nicht vorstellen kann. Unendlich, rein, kompromisslos ' und voller Leid. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 von Monstertier
fesselnd, aber wohl nicht jedermanns Geschmack
In dem Roman "Geschichte einer ungeheuerlichen Liebe" von Carl-Johann Vallgrengeht es um Hercule Barfuss, welcher in der gleichen Nacht und im gleichen Etablissement, einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2007 von Andraika
Viel versprochen, wenig gehalten.
Über den Inhalt schreibe ich nichts, das ist schon zur Genüge getan. Deshalb nur zur Wirkung - und zur Enttäuschung:

Der Klappentext und die vielen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2007 von Leonard Lord Paine
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