Kurzbeschreibung
Der dritte Band der fünfbändigen, in mehreren Sprachen erscheinenden Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils behandelt die Arbeit des Konzils im Übergang vom Pontifikat Papst Johannes XXIII. zu Papst Paul VI. Schwerpunkt dieser Tagungsperiode soll - wie Paul VI. selbst eindringlich erklärt - die Konstitution über die Kirche sein. Bei der Diskussion um das Bischofsamt wird das Verhältnis von Episkopat und Primat zum Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen. Aber auch die Dekrete über den Ökumenismus, die Juden und die Religionsfreiheit stehen zur Debatte. Mit der Ernennung der Bischöfe P. G. Agagianian, J. Döpfner, G. Lercaro und L.-J. Suenens zu "Moderatoren" durch Paul VI. erhält das Konzil ein neues, mit Exekutivvollmacht ausgestattetes Leitungsorgan.
Über den Autor
Giuseppe Alberigo, international bekannter Historiker, lehrt an der Universität Bologna und ist Direktor der Bibliothek des Istituto per le Scienze Religiose. Er war lange Zeit Mitglied des Direktionskomitees der Zeitschrift Concilium. Er zählt weltweit zu den führenden Experten für das Zweite Vatikanische Konzil.Dr. phil., Dr. theol. Klaus Wittstadt, Studien der Geschichte, Germanistik, Philosophie und Theologie, ist Professor für Kirchengeschichte in Würzburg. Er zählt weltweit zu den führenden Experten für das Zweite Vatikanische Konzil.