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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 05.12.2001
Harald Eggebrecht zeigt sich ein wenig skeptisch, was dieses Buch angeht. Das Problem bei derartigen Darstellungen sei, zwischen historischer Wahrheit und dem romantischen Mythos des edlen Wilden unterscheiden zu können. Er ist der Ansicht, Hirschfelder sei es nicht gelungen, diese Klippe richtig zu umschiffen. Ihr Buch ist daher nur als erste Einführung zu lesen, zumindest wenn man sich nicht von der Flut der Abbildungen und dem "wuseligen Layout" abschrecken lasse, so der Rezensent. Der einzige Teil, den er von seiner Kritik ausnimmt, ist der über das Leben der Indianer heute, das ausführlich und differenziert dargestellt werde, wie er lobt.
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Kurzbeschreibung
Algonkin, Apachen, Navajo, Cherokee und viele andere Stämme - noch vor 400 Jahren gehörte ihnen ganz Nordamerika. Doch dann kamen die Europäer, nahmen ihnen das Land und damit die Lebensgrundlage. Die Geschichte der Indianer von ihren Anfängen bis zur Gegenwart wird in diesem Buch aus der Perspektive der Ureinwohner erzählt. Viele von ihnen, wie z.B. der Häuptling Tecumseh oder der Medizinmann Black Elk, kommen in zeitgenössischen Texten selbst zu Wort. Daneben berichten kompetente Sachtexte, Karten und Zeittafeln von gebrochenen Verträgen, blutigen Aufständen und dem daraus entstandenen Leid der Indianer. Hunderte von historischen Fotos zeigen das Leben vergangener Generationen im Einklang mit der Mutter Erde und geben einen umfassenden Einblick in das heutige Leben der Indianer in Reservaten und Städten. Ohne die sozialen und politischen Missstände zu beschönigen, zeugen die vielfältigen Informationen von dem wieder erstarkten Selbstbewusstsein der Indianer.