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Produktinformation
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»Der Erzähler ist ein kluger, komplizierter Typ, der nicht durchgehend sympathisch ist – am Ende glaubt man ihm aber alles. Die Titelgebende „Geschichte der Freundschaft“ wird auch theoretisch aufgearbeitet, in vorangestellten Zitaten aus antiken Quellen, philosophischen Schriften oder etwa Batman-Comics.« --GW, Stadtblatt, Dezember 2010
»Es gibt verschiedene Arten über die Suche nach Freundschaft zu schreiben. Diese ist eine erstaunlich beeindruckende Hommage an die Freundschaft. Einfach ein klasse Buch.« --Soraya Levin, Lipola.de, 5. Dezember 2010
»Schließlich wird der junge Mann eine deutsche Freundin finden und einen Sohn zeugen, doch scheitert die Freundschaft mit dem Homosexuellen Mathias nicht allein an einer unterschiedlichen Auffassung von Eros, nicht nur an einem in Küche und Schlafzimmer verlegten ›Kampf der Kulturen‹, sondern an der Gesamtheit unterschiedlicher Wahrnehmungen. Das ist so fein, ja beinahe zärtlich beobachtet, dabei so skrupulös gegenüber dem eigenen Blick und dessen Normsetzung, dass man hier immer wieder an die besten Romane James Baldwins denken muss, das Ineinander aus homo-, hetero- und bisexuellen Begehren in einem Spannungsfeld aus linker, liberaler, afroamerikanischer oder jüdischer Identitätsfindung.« --Marko Martin, Kommune, März 2011
»Schließlich wird der junge Mann eine deutsche Freundin finden und einen Sohn zeugen, doch scheitert die Freundschaft mit dem Homosexuellen Mathias nicht allein an einer unterschiedlichen Auffassung von Eros, nicht nur an einem in Küche und Schlafzimmer verlegten ›Kampf der Kulturen‹, sondern an der Gesamtheit unterschiedlicher Wahrnehmungen. Das ist so fein, ja beinahe zärtlich beobachtet, dabei so skrupulös gegenüber dem eigenen Blick und dessen Normsetzung, dass man hier immer wieder an die besten Romane James Baldwins denken muss, das Ineinander aus homo-, hetero- und bisexuellen Begehren in einem Spannungsfeld aus linker, liberaler, afroamerikanischer oder jüdischer Identitätsfindung.« --Marko Martin, Kommune, Juni/Juli 2011
»Michael Roes schreibt über die Begegnung zweier unterschiedlicher Menschen, deren Prüfstein die Freundschaft ist. Inmitten der Gewalt Algeriens und Ehrenmorden macht sich der Freund auf die Suche nach dem Freund. Inmitten dieser anderen Welt verliert der Freund seinen Freund. Roes gelingt es, diese andere Welt zweifach darzustellen. Die eine Welt ist das archaische Algerien, in dem wie in einer Stafette der Stab der Gewalt, Unterdrückung und Homophobie vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Die andere Welt ist das Leben im Exil in Berlin, wo der Fremde schutzlos dem schnellen Takt ausgeliefert ist und mit einer Freiheit konfrontiert wird, mit der er nichts anzufangen weiß. Für die Freunde ist es ein Kampf, der zum Nahkampf wird, der ihre Zerbrechlichkeit freilegt, jeder Fehltritt eine Erschütterung der Freundschaft. Eine Freundschaft die dennoch nicht zum erliegen kommt.« --Am Erker, Juni 2011
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