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Geschichte der Eisenbahnreise: Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert Taschenbuch – 21. Juli 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 6 (21. Juli 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596148286
  • ISBN-13: 978-3596148288
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1,6 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.187 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Wie ein Projektil schießt die Eisenbahn durch die Landschaft, berichten die Teilnehmer der frühen Reisen. Die Geschwindigkeit betrug 20 bis 30 Meilen, drei Mal höher als die der Kutsche, der geliebten Vorgängerin. John Ruskin fühlte sich in der Eisenbahn wie ein lebendiges Paket, und Gustave Flaubert erschien die Fahrt mit dem neuen Transportmittel als stumpfsinnig bis zum Heulen. Wie anders war doch das Reisen mit der Kutsche gewesen -- durch einen Zuruf konnte man sie anhalten lassen, man nahm die Umgebung in ihrer Individualität wahr und erlebte sich als eins mit ihr. Im Wageninnern ging eine lebhafte Unterhaltung hin und her und es kam vor, dass dauerhafte Freundschaften geschlossen wurden.

Warum konnten sich die Zeitgenossen mit vorindustrieller Erfahrung an das neue Reisemittel nicht gewöhnen, und welche Revolutionierung der Wahrnehmung hatte durch die Einführung der Eisenbahn stattgefunden? Darauf gibt Wolfgang Schivelbusch seine spannenden Antworten. Und er bedient sich dabei der Werkzeuge Technikgeschichte, Soziologie und Psychoanalyse, Architekturkritik und Literatur. Schivelbusch bringt den Chor der Zeitzeugen zu Gehör: die feine Beobachtung des Literaten wie die Instruktion des Technikers. Er analysiert den Unfallschock und stellt Zusammenhänge her zwischen dem industrialisierten Reisen, der Militärtechnik und dem Manufakturwesen. Und weiter: Warum redeten die bürgerlichen Reisenden im Abteil eigentlich nicht miteinander, sondern verschanzten sich hinter ihrer Reiselektüre? In den Wagen der 3. und 4. Klasse soll es zur gleichen Zeit hoch hergegangen sein. Dazwischen die Frage: Hatte Amerika es besser? Dort reiste man von Anfang an im Großraumwagen, in Europa hingegen in kleinen Abteilen. Lange Zeit blieben die Abteile miteinander unverbunden -- eine ideale Konstruktion für Verbrechen, weshalb im Coupé dann auch bald die Angst mitfuhr.

Wie soll man Schivelbuschs Methode nennen? Kulturwissenschaft mit materialistischer Orientierung? Ganz gleich. Das Buch ist meisterlich gedacht und sehr schön geschrieben. Wolfgang Schivelbuschs Geschichte der Eisenbahnreise ist zuerst 1977 erschienen, erhielt den Deutschen Sachbuchpreis und wird jetzt als Taschenbuch mit Bildmaterial ungekürzt wieder aufgelegt. --Herbert Wintrich

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Schivelbusch, geboren 1941, Dr. phil., Habilitation, ist freier Autor, lebt seit 1973 in New York und in Berlin.
Träger des Heinrich-Mann-Preises 2003 der Akademie der Künste zu Berlin

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. März 2001
Format: Taschenbuch
Ich gehöre zu den Menschen, die für gewöhnlich einen weiten Bogen um Bücher mit historischer Thematik machen. Schievelbuschs Buch wäre Grund genug, diese Position zu überdenken. Es ist beeindruckend, wie Schievelbusch anhand der Entwicklung der Eisenbahn zeigt, wie technische Neuerungen Einfluß auf unsere Wahrnehmung und unsere Kultur haben. Er betreibt Geschichte weit ab von auswendiggelernten Jahreszahlen. Wer würde auf die Idee kommen, daß unsere Sehgewohnheiten, unsere Raumwahrnehmung und unsere Lesegewohnheiten alle von der Entwicklung der Eisenbahn beeinflußt sind. Schievelbusch stellt dies und anderes in einer spannenden und wunderbar zu lesenden Art dar und bleibt dabei zumindest für den Laien stets wissenschafltich korrekt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 14. August 2005
Format: Taschenbuch
Keine Entwicklung hat die moderne Welt derart revolutioniert, wie die Erfindung der Eisenbahn und ihre weltweite Verbreitung. Wer diesen Prozess auf einem sehr detaillierten Niveau nachvollziehen will, der ist mit dem vorliegenden Buch bestens bedient, denn der Autor liefert nicht mehr und nicht weniger als eine Art Entstehungsgeschichte der modernen Welt, dargestellt am Beispiel ihres innovativsten Massentransportmittels. Dabei wird zunächst einmal herausgestellt, dass die Eisenbahn als Transportmittel auf bestimmten technischen Voraussetzungen beruhte, wie sie erst im Laufe eines dreiviertel Jahrhunderts im Zusammenhang mit der industriellen Revolution in England entwickelt wurden: der Newcombe Maschine, der Dampfmaschine nach James Watt in der Kolbenversion von 1781 und schließlich der Hochdruckdampfmaschine nach Evans. Wirtschaftlich eingesetzt wurde eine solche rollende Dampfmaschine erstmals in der englischen Kohleproduktion, als der Kohletransport durch Pferdefuhrwerke aufgrund der stark gestiegenen Futterpreise unwirtschaftlich zu werden drohte. Es war außerdem die Zeit, als die Schnelligkeit der herkömmlichen Transportmittel nicht mehr steigerbar war.( Steigerung der Reisegeschwindigkeit der Strecke von London nach Edinburgh von 10 Tagen im Jahre 1750 auf 2 Tage im Jahr 1836), was schon 1821 eine Diskussion über den Aufbau eines nationalen Eisenbahnnetzes hervorrief.
Ein solches nationales und vollkommen neuartiges Verkehrsnetz musste aber das Verhältnis von Natur und Transporte völlig umkehren. War der Kutschentransport nur als Anpassung an bestimmte Strassenverhaeltnisse denkbar und wurde die Reise deswegen immer als Mühsal erfahren, ändern sich die Verhältnisse bei der Eisenbahn vollständig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oliver Völckers TOP 500 REZENSENT am 12. Oktober 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Warum gibt es Bahn-Abteile und Großraumwagen? Die ersteren wurden von den Kutschen abgeleitet, die letzteren vom Kanalschiff.
Warum gibt es in Paris Kopfbahnhöfe? Weil die Grundstücke in der City zu teuer waren für Eisenbahnstrecken.
Warum heißt Auslieferung im Amerikanischen "to ship"? Weil in der Gründungszeit der USA Schiffe das vorherrschende Verkehrsmittel waren.

Von solchen Überlegungen und Analysen ist dieses Buch gefüllt, ungewöhnliche Einsichten, jeweils gespeist aus dem Kontrast industrieller Veränderungen und den daraus folgenden gesellschaftlichen Vorstellungen. Der Autor macht die damalige Angst vor der hohen Geschwindigkeit und der Anonymität des Massenverkehrs lebendig. Klar, in einem Eisenbahnabteil mit Fremden könnte man ermordet werden, ohne dass man eine Chance hätte, vorher auszusteigen. Einem Unglück könnte man sich nicht entziehen, die Passagiere sind der Maschine ausgeliefert.

Dem Buch merkt man nicht an, dass die ursprüngliche Ausgabe bereits 1977 geschrieben wurde, es ist als geschichtliche Betrachtung unverändert aktuell. Eine Geschichte der Flugzeugreise und eine Geschichte der Internet-Kommunikation wäre eine gute Fortsetzung - kennt jemand entsprechende Bücher?

Lohnenswert, wenn man sich für Eisenbahnen, das 19. Jahrhundert, die Industrialisierung und die Entwicklung gesellschaftlicher Ideen interessiert. Für alle anderen vielleicht ein wenig zu ausführlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Obexer Christian am 18. September 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Im 19.Jahrhundert hat die Entwicklung und Ausbreitung der Eisenbahn das gesellschaftliche Leben stark geprägt. Dieses Buch stellt den sozialen Wandel in einer Art und Weiße dar, wie man ihn aus Geschichtsbüchern so nicht kennt. Er werden Thematiken behandelt, die nicht augenscheinlich mit der Eisenbahn in Verbindung stehen. Als Beispiel kann man die Uhren nennen. Bis zum Zeitraum vor der Ausbreitung der Eisenbahn war es üblich, dass die Zeit der Kirchenuhr in verschiedenen Städten unterschiedlich war. Da die Datenübertragung damals mit Postkutsche erfolgte fiel das auch Niemandem auf, bzw. es war nicht relevant. Erst mit den ersten Eisenbahnen, und den damit schnelleren und vor allem konstanten Transport von A nach B, war es plötzlich sehr wohl wichtig die Uhrzeiten zu synchronisieren. Es erfolgte praktisch ein subjektives Bewusstsein über die Absolutheit von Zeit und Raum, die dann erst Einstein mit seiner Relativitätstheorie wieder ins wahre Licht rückte. Es sind genau solche und ähnlich Beispiele, die das Buch so interessant machen.
Für jeden der dieses Buch gut findet, kann ich das Buch 'Lichtblicke: Zur Geschichte der künstlichen Helligkeit im 19.Jahrhundert', ebenfalls von Schivelbusch, empfehlen.
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