Geschichte der Abderiten und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr


oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Geschichte der Abderiten
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Geschichte der Abderiten auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Geschichte der Abderiten [Taschenbuch]

Christoph M Wieland
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 3 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Donnerstag, 31. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 0,00  
Gebundene Ausgabe EUR 29,90  
Taschenbuch EUR 9,80  
Unbekannter Einband --  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Geschichte der Abderiten gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Geschichte des Agathon: Erste Fassung EUR 12,60

Geschichte der Abderiten + Geschichte des Agathon: Erste Fassung
Preis für beide: EUR 22,40

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Geschichte der Abderiten

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Geschichte des Agathon: Erste Fassung

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150003318
  • ISBN-13: 978-3150003312
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 9,6 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 125.305 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Geschichte der Abderiten
OA 1781 Form Roman Epoche Aufklärung
Die Geschichte der Abderiten gehört noch heute zu den bekanntesten Werken des Aufklärers Christoph Martin Wieland. Dieser hatte Teile des Romans, noch unter dem Namen Die Abderiten. Eine sehr wahrscheinliche Geschichte, schon zwischen 1774 und 1780 in seinem Teutschen Merkur veröffentlicht. Die erweiterte Buchfassung folgte ein Jahr später.
Der Roman ist sowohl Schildbürgergeschichte als auch Narrenspiegel in antikem Gewand. Durch die Verlegung der Geschichte in eine andere Zeit und an einen anderen Ort – nämlich dem antiken Abdera – gelingt es dem Dichter, harsche Kritik an seiner eigenen Gesellschaft zu üben und für die Zensur unangreifbar zu sein. Dabei lässt er kaum einen Bereich des menschlichen Lebens aus und präsentiert sich somit auch heute noch als aktuell. Scheinheilige Moral und religiöser Fanatismus, künstlerischer Enthusiasmus und politischer Eifer sind seine Hauptthemen.
Inhalt: Der aufgeklärte Naturforscher Demokrit versucht die Abderiten zu toleranten und humanen Kosmopoliten zu erziehen. Die aber – besonders die so genannten Gelehrten – sind der bornierten Enge ihres Denkens und Handelns verhaftet. Also versuchen sie den unbequemen Mahner loszuwerden. Der Arzt Hippokrates soll dessen Geisteskrankheit konstatieren, doch dieser kann nur die Beschränktheit der Abderiten diagnostizieren. Euripides hingegen kämpft an anderer Front. Er will den antiken Schildbürgern mit seinem Drama ihren dilettantischen und verfehlten Kunstgeschmack vor Augen führen. Aber auch er scheitert; an der Schönheit seiner Kunst verlieren sie den Verstand. In einer weiteren Episode wird der sich ins Absurde steigernde politische Fanatismus der Abderiten thematisiert. So entzweien sich die Bürger tumultartig über einen Prozess, der dem Schatten eines Esels gemacht wird. Und am Ende droht der Staat schließlich im fanatischen Sumpf der Froschreligion zu versinken. Die Abderiten müssen ihre Stadt verlassen und zerstreuen sich über die gesamte Welt.
Aufbau: Der auktoriale Erzähler der Geschichte der Abderiten beteuert in seinem Vorbericht die historische Wahrheit seiner Erzählung. Damit entzieht er sich der Verantwortung für – natürlich rein zufällige – Parallelen mit seiner Zeit: Er sei nur der Chronist. Ein weiterer Vorteil der Rolle des Geschichtsschreibers ist die Möglichkeit, die Absurditäten der Abderiten zu kommentieren und zu ironisieren.
Die Geschichte ist in fünf Bücher eingeteilt: Die Bücher eins bis drei schildern die vergeblichen Bemühungen des Demokrit, Hippokrates und Euripides. Buch vier weidet sich genüsslich am Gerichtsprozess um des Esels Schatten und Buch fünf schließt mit der verheerenden Froschreligion. Gemäß einer Geschichtschronik verfolgt Wielands Roman keinen durchgehenden Handlungsfaden, sondern orientiert sich an den Geschehnissen in Abdera.
Wirkung: Wielands Zeitgenossen verstanden die Kritik des Aufklärers auf Anhieb. Bereits 1778 kam es zur Klage: Die Mannheimer bezogen das dritte Buch Euripides unter den Abderiten auf ihre desolate Theatersituation. Wieland reagierte gelassen auf dieses Ansinnen und konterte, dass Abdera und die Abderiten überall seien. In seinen Abderiten erwies sich der Aufklärer als fortschrittlich: Mit seinen Beschreibungen des kollektiven Wahnsinns griff er den erst viel später aufgestellten Gesetzmäßigkeiten der modernen Massenpsychologie voraus. Mit seinen absurden Episoden wirkte er aber auch auf nachfolgende Autoren. So verarbeitete etwa Ludwig Fulda (1862–1939) den Stoff von Buch vier Der Prozess um des Esels Schatten 1920 zu einer Komödie; Friedrich R Dürrenmatt benutzte denselben 1951 für ein Hörspiel. S. W.

Kurzbeschreibung

Der aufgeklärte Naturforscher Demokrit versucht die Abderiten zu toleranten und humanen Kosmopoliten zu erziehen. Die aber - besonders die so genannten Gelehrten - sind der bornierten Enge ihres Denkens und Handelns verhaftet. Also versuchen sie den unbequemen Mahner loszuwerden. Der Arzt Hippokrates soll dessen Geisteskrankheit konstatieren, doch dieser kann nur die Beschränktheit der Abderiten diagnostizieren. Euripides hingegen kämpft an anderer Front. Er will den antiken Schildbürgern mit seinem Drama ihren dilettantischen und verfehlten Kunstgeschmack vor Augen führen. Aber auch er scheitert; an der Schönheit seiner Kunst verlieren sie den Verstand. In einer weiteren Episode wird der sich ins Absurde steigernde politische Fanatismus der Abderiten thematisiert. So entzweien sich die Bürger tumultartig über einen Prozess, der dem Schatten eines Esels gemacht wird. Und am Ende droht der Staat schliesslich im fanatischen Sumpf der Froschreligion zu versinken. Die Abderiten müssen ihre Stadt verlassen und zerstreuen sich über die gesamte Welt.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die "Geschichte der Abderiten", in den Jahren 1774 bis 1780 von dem Dichter Christoph Martin Wieland in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift "Der Teutsche Merkur" als Fortsetzungsroman veröffentlicht, ist eines jener feingeschliffenen Juwelen, die heutzutage leider des Lichtes der großen Aufmerksamkeit entbehren müssen und die dabei doch, hält man sie an die Sonne, tausend Funken sprühen.

Ein wenig hölzern ist der Anfang schon, wenn Wieland in die Rolle des staubigen Historikers schlüpft, der uns mit archivarischer Akribie Geschichten von den Tollheiten der Abderiten zum Besten geben will. Abdera war eine Stadt an der Küste des Ägäischen Meeres und obwohl sie die Heimat von Philosophen wie Demokrit - dem Begründer der Atomlehre -, Protagoras und Anaxarch war, geriet sie in den Ruf, einen Haufen engstirniger Kleingeister und einfältiger Narren zu beherbergen und wurde zum antiken Prototyp der Stadt Schilda.

Auf eine Satire über Dummheit und Engstirnigkeit können wir uns denn auch einstellen, wenn wir Wielands "Geschichte der Abderiten" zur Hand nehmen. In den ersten drei Büchern stellt er den Abderiten drei große antike Geister, nämlich den Philosophen Demokrit, den Arzt Hippokrates und den Tragödiendichter Euripides entgegen, die allesamt auf ihre Weise erkennen müssen, dass ein kluger Mensch in einem Gemeinwesen voller Dummköpfe einen äußerst schweren Stand hat. Es ist nachgerade ironisch, dass die Abderitengeschichte als Satire gemeint ist, gleichzeitig indes durch die Kontrastierung der drei oben genannten Männer des Geistes mit der Dummheit der Abderiten ein recht pessimistischer Grundton über die Aufklärung - in deren Dienst die Satire letzten Endes sich stellen muss, soll sie nicht bloß destruktiv sein - zum Tragen kommt.

Die letzten beiden Bücher sind meines Erachtens am brillantesten: Zum einen geht es im Vierten Buch um einen Rechtsstreit darüber, ob ein Mann, der einen Esel für eine Reise mietet, auch gleichzeitig das Recht hat, im Schatten des Esel Schutz vor der Sonne zu suchen - hat er doch den Schatten beim Abschluss seines Geschäftes nicht mitgemietet. Jeder Mensch, der Unsinn mit Methode liebt, kann sich herzlich an dem Für und Wider, das die Abderiten in dieser Frage äußern, erfreuen. Zum andern erzählt das Fünfte Buch von einer Froschplage, die Abdera heimsucht, und von den Verwickungen, die sich daraus ergeben, dass Frösche den Abderiten aus religiösen Gründen unantastbare Tiere sind. In gewisser Weise ist eine solche Satire gerade heute wieder sehr aktuell.

Wer sich an dem köstlich ausladenden Stil des 18. Jahrhunderts "ergetzen" mag, ist mit Wielands Satire trefflich bedient, denn hier tritt die Geschliffenheit der Sprache an die Seite der gesuchten Absurdität des Inhalts. Besonders sympathisch ist es, dass Wieland an keiner Stelle in jenen unangenehmen besserwisserischen Duktus verfällt, der der deutschen Satire so oft allzu leicht fällt, sondern dass insgesamt sogar ein wenig Wärme gegenüber den Abderiten und vor allem intellektuelle Freude an dem Wahnwitz, den sie treiben, durchscheint. Es ist eigentlich jammerschade, dass der Deutschunterricht immer wieder die gleichen Werke ausgräbt oder aber mittlerweile Zuflucht in der reichhaltigen angloamerikanischen Literatur sucht, wo doch gleichzeitig solche Schätze im Verborgenen schlummern.

Den Abderiten gebe ich ohne Zögern fünf Sterne, wohl wissend, dass auch diese deren geistiges Dämmerlicht nicht sonderlich erhellen werden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von W. Meyer
Format:Taschenbuch
"[A]llezeit zu aktuell" sagt der Rückentext über dieses Buch des 18. Jahrhunderts. Anders als zur Zeit der Entstehung im klassischen Weimar wird sich jedoch heutzutage kein Leser mehr proträtiert wähnen. Im Gegenteil wird wohl kein "Abderit" sich angesprochen fühlen, obwohl das Buch sich noch immer größter Beliebtheit gerade unter dieser Gruppe erfreuen dürfte. Die heutige Interpretation sieht darin sicherlich die Beschreibung traditioneller Spieß- und Kleinbürger. Eine Umfrage, wie viele der Leser sich dort einordnen, dürfte erstaunliches zu Tage fördern, d. h. natürlich keiner.

Die eigenen Auffassungen zum allein gültigen Weltbild zu erklären, ist gerade auch wieder die Geißel unserer Zeit, in der die Massenmedien entgegen des gern erweckten Anscheins einen Konformismus ohne Beispiel durchzusetzen versuchen. Ausleben von Egoismen, Engstirnigkeit und Parteiengezänk in ihrer Allgemeinmenschlichkeit sind der Gegenstand des Buches, und es muss damit immer auf der Höhe der Zeit bleiben. Da hilft keine Aufklärung und auch nicht deren dialektische Aufhebung. Die Abderiten jedenfalls kommen und gehen, einen Demokrit sucht man meistens vergebens.

Ach ja, die Sprache ist natürlich "alterthümlich" weitschweifig. Ein wenig klassische Bildung sollte man für das Verständnis von Metaphern und Anspielungen schon besitzen. Diese Aussage war jetzt sehr "abderitisch", aber wer würde denn wagen zu behaupten ich hätte Unrecht damit?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:









Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de