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Geschäfte mit dem Teufel: Die Tragödie des Judenretters Rezsö Kasztner. Bericht eines Überlebenden [Gebundene Ausgabe]

Ladislaus Löb
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. September 2010
Mit diesem Buch erhält der Leser eine eindringliche Innensicht in eine wenig bekannte Episode des Holocaust. Es erzählt die Geschichte eines Juden, der den Mut und die Geisteskraft hatte, den nationalsozialistischen Mördern die Stirn zu bieten und Tausende vor einem elenden Tod zu bewahren, bevor er selbst ermordet wurde. Es schildert auch die moralische Debatte, die Rezsö Kasztner durch seine »Geschäfte mit dem Teufel« in der jüdischen Welt ausgelöst hat. Zwei Monate nach seinem elften Geburtstag, am 9. Juli 1944, schlossen sich die Tore von Bergen-Belsen hinter Ladislaus Löb. Fünf Monate später übertrat er die Grenze zur Schweiz, verfroren und hungrig, aber lebendig und sicher. Er war nicht alleine, sondern gehörte zu einer Gruppe von 1.670 jüdischen Männern, Frauen und Kindern aus Ungarn, die vor der Ermordung gerettet wurden durch ein Geschäft, das Reszö Kasztner, selbst ungarischer Jude, mit den Nazis ausgehandelt hatte. In zähen Verhandlungen feilschte er über Monate mit Adolf Eichmann, Kurt Becher und anderen: Menschenleben gegen Valuten, Schmuck, Lastwagen und weitere Waren. Zwölf Jahre und einen Justizirrtum später wurde Kasztner von einer Bande jüdischer Extremisten in Israel ermordet. Bis heute ist Rezsö Kasztner eine ambivalente Figur von den einen als Verräter verachtet und von vielen anderen als Held verehrt. Dieses Buch erzählt die Geschichte eines Mannes, der Hunderte möglicherweise sogar Tausende vor dem Holocaust gerettet hat. Es berichtet zugleich vom Schicksal eines Kindes, das dank Kasztners Handeln den Holocaust überlebte. In einem fesselnden Nebeneinander aus Geschichte und Erinnerung folgt das Buch Kasztners Weg von seinen Verhandlungen mit den Nazis bis zu dem umstrittenen Prozess in Israel und seiner Ermordung.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Böhlau Köln (15. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3412203890
  • ISBN-13: 978-3412203894
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 16 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 716.179 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Kasztners Zug, der im Juli 1944 1.700 ungarische Juden in Sicherheit brachte, war lange Zeit geheimnisumwittert und umstritten. Ladislaus Löb, ein verängstigter Elfjähriger in diesem Zug, legt nun eine gleichermaßen fundierte Verteidigung Kasztners wie eine ergreifende Erinnerung an die eigene traumatische Kindheit vor. Es ist ein beeindruckendes, kluges und ermutigendes Buch. (Ben Shepard, Oxford University)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ladislaus Löb ist Professor em. für Deutsche Sprache und Literatur an der University of Sussex in Brighton, England.

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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Des Teufels Geschäfte: Kasztner 13. November 2012
Der Großteil meiner Familie wurde Dank Kasztner in den sicheren Tod geschickt. Kasztner und mein Großvater waren sich bekannt und hatten auch professionell miteinander zu tun. Die Intrigen von Kasztner, seine kaltblütige Ausnutzung seiner Bekanntschaft mit Eichmann und anderen SS-Größen, seine verlogenen Versprechen und sein Handeln, der viele Geld und Sachwerte einbrachten, führten dazu, dass meine Familie Ungarn nicht rechtzeitig verlassen hat. Danach blieb ihnen nur der die "Reise" mit dem Viehtransporter in den Gas- und Feuerrachen von Auschwitz, während der Judenrat und bestens vernetzter Zionist Kasztner und seine Bande komfortabel mit hunderten von begüterten und elitären Juden im Personenzug dem Holocaust aus dem Wege fuhren.
Der Autor unternimmt sehr viel, um die Geschichte zu verdrehen. Daraus wurde ein Buch, das am besten zum Recycling auf ein Kompostierhaufen gehört.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschäfte mit dem Teufel 20. Juli 2012
Von GHFecht
Im Rahmen seiner Lesereise zum o.g. Buch besuchte Ladilaus Löb, emeritierter Professor für deutsche Sprache und Literatur in Brighton, auf Einladung des Fritz-Bauer-Instituts am 16. September 2010 die Universität Frankfurt. Der mittlerweile 77-jährige Löb, der fließend Englisch, Deutsch und Ungarisch spricht, erzählt - ohne irgendwelche schriftlichen Notizen - von seiner Rettung, die für ihn untrennbar zusammenhängt mit der mutigen Tat des jüdischen Anwalts Rezsö Kasztner.
Rezsö Kasztner war ein Anwalt aus Klausenburg, der nach dem am 19. März 1944 erfolgten Einmarsch der deutschen Truppen in Ungarn, 1700 ungarische Juden vor der Deportation nach Auschwitz bewahrte, indem er - man mag es kaum glauben - direkte Verhandlungen mit Eichmann und Becher aufnahm, um Juden gegen kriegsnotwendige Güter freizutauschen. Himmler soll - so berichtet es auch Löb - Eichmann angewiesen haben, über geeignete Kanäle den Westallierten das Angebot zu machen, 1 Millionen Juden für 10.000 LKWs, die dann ausschließlich im Osten eingesetzt würden, auswandern zu lassen. Die Westallierten lehnten sofort ab. Kasztner verhandelte dann trotzdem mit Eichmann, um wenigstens so viele Menschen wie möglich zu retten.
Am 7. Dezember 1944 rollte ein Zug mit 1670 ungarischen Juden über die deutsche Grenze in die Schweiz, die - so Löb - angesichts der sich abzeichnenden Niederlage des Deutschen Reichs, ihre rigide Abweisungspolitik (ca. 30.000 Juden wurden zuvor ab- bzw. ausgewiesen) veränderte.
Ladislaus Löb kam als 11-jähriger Junge in die Schweiz, absolvierte einen Sprachtest (in Schwitzerdütsch), wurde Schweizer Bürger, besuchte das Gymnasium und ging 1963 nach England.
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