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Vom Geschäft mit Büchern. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Verlagswesens [Gebundene Ausgabe]

Jason Epstein , Jürgen Bürger
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. Oktober 2001
Wenn einer der ganz grossen Männer der amerikanischen Buchbranche selber zur Feder greift, um ein Buch zu schreiben, ist das an sich schon spannend. Jason Epsteins Buch bietet aber weit mehr als die klassischen Memoiren einer grossen Verlegerpersönlichkeit es ist ein spannender Rückblick auf 50 Jahre Buchgeschäft und ein Ausblick auf das, was die Zukunft den Büchermenschen bringen wird. Dass Epstein etwas vom Geschäft versteht, wird schon an seiner Bilderbuchkarriere deutlich: Als 22-jähriger begann er beim renommierten New Yorker Verlag Doubleday, für den er unter anderem mit dem Label «Anchor Books» das heutige Taschenbuch erfand und im Markt einführte. Nach acht Jahren wechselte er zu Random House, wo er mit Autoren wie Vladimir Nabokov und Norman Mailer gearbeitet hat. Den Wandel des Verlagswesens in den letzten 50 Jahren beschreibt Epstein am Beispiel seiner eigenen Arbeit sehr treffend, amüsant und mit vielen Anekdoten gewürzt. Und last but not least geht Epstein auf das ein, was für ihn die Zukunft in Sachen Bücher zu sein scheint: Das individuelle Publizieren. Web-Experimente von Stephen King und Co. gehen ja schon heute sehr erfolgreich in diese Richtung. Und dem Verlagswesen prophezeit Epstein folgerichtig eine Entwicklung wieder hin zu kleineren Einheiten. In seinem Buch hat Jason Epstein seine Erfahrungen mit Visionen und Weitblick gepaart: Pflichtlektüre, nicht nur für Buchmenschen!

Wird oft zusammen gekauft

Vom Geschäft mit Büchern. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Verlagswesens + Wie ein Buch entsteht: Einführung in den modernen Buchverlag
Preis für beide: EUR 39,70

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 188 Seiten
  • Verlag: Midas Management Verlag (15. Oktober 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3907100743
  • ISBN-13: 978-3907100745
  • Originaltitel: Book Business
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 13,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 818.391 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieser kleine Band hat das Potenzial zu einem echten Klassiker, denn Epstein verfügt neben seinem profunden Wissen über einen grossartigen und tadellosen Stil, der den Leser nie enttäuscht. (Norman Mailer)

Dieses Buch ist ein eminent wichtiges literarisches Dokument, elegant geschrieben und tadellos in der Argumentation. (...) (E.L. Doctorow)

Jason Epstein schildert sehr eindrücklich, wie sich das Verlagswesen in den letzten 50 Jahren entwickelt hat. Doch sein Buch bietet weit mehr als klassische Memoiren einer grossen Verlegerpersönlichkeit: die Visionen und Perspektiven, die Epstein für die Zukunft der Buchbranche entwickelt, sind spannend und provozieren sicher einige Diskussion auch in der Deutschen Buchlandschaft (Börsenblatt des deutschen Buchhandels)

Der Verlag über das Buch

Pflichtlektüre für alle Büchermenschen!
Buchbranche selber zur Feder greift um ein Buch zu schreiben ist das per se schon spannend. Jason Epsteins «Vom Geschäft mit Büchern» ist aber mehr als die klassischen Memoiren einer grossen Verlegerpersönlichkeit – es ist ein spannender Rückblick auf 50 Jahre Buchgeschäft und ein Ausblick auf das, was die Zukunft den Büchermenschen bringen wird. Dass Epstein etwas vom Geschäft versteht, wird schon an seiner Bilderbuchkarriere deutlich: Als 22-jähriger begann er beim renommierten New Yorker Verlag Doubleday, für den er unter anderem mit dem Label «Anchor Books» das heutige Paperback erfand und im Markt einführte. Nach acht Jahren wechselte er zu Random House, wo er mit Autoren wie Vladimir Nabokov und Norman Mailer gearbeitet hat. Den Wandel des Verlagswesens in den letzten 50 Jahren beschreibt Epstein am Beispiel seiner eigenen Arbeit sehr treffend, amüsant und mit vielen Anekdoten gewürzt. Und last but not least geht Epstein auf das ein, was für ihn die Zukunft in Sachen Bücher zu sein scheint: Das individuelle Publizieren. Web-Experimente von Stephen King & Co. gehen ja schon heute sehr erfolgreich in diese Richtung. Und dem Verlagswesen prophezeit Epstein folgerichtig eine Entwicklung wieder hin zu kleineren Einheiten. In seinem Buch hat Jason Epstein seine Erfahrungen mit Visionen und Weitblick gepaart: Pflichtlektüre, nicht nur für Buchmenschen!

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz und Guuuuut 1. Januar 2002
Von Stefan
Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist eine wertvolle Hilfe für jeden der sich mit dem Gedanken befasst einmal selbst schriftstellerisch tätig zu werden. Es ist ebenso unterhaltsam geschrieben und bringt einem gleichzeitig einen guten Blick hinter die Kulissen des Geschäftes. Man lernt spielerisch, ist gut unterhalten und gleichzeitig zeitlich nicht zu sehr in Anspruch genommen, da der Autor kein ausschweifendes Werk von 500 Seiten (die er bestimmt füllen könnte) geschaffen hat, sondern dem Gedanken Rechnung trägt, das man zwar das Buch kaufen kann, nicht aber die Zeit es zu Lesen.
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3.0 von 5 Sternen Wirtschaftsgeschichte der Literatur 7. April 2012
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Ein Doyen des amerikanischen Verlagswesens beschreibt hier dessen Entwicklung von den 30er Jahren bis zum Jahr 2000. Und bezüglich dieses Zeitraums ist das ein lesenswertes Buch, insbesondere in seiner Beschreibung der Folgen des gesellschaftlichen Strukturwandels nach dem zweiten Weltkrieg. Autos waren plötzlich für alle zu haben, und Vorstädte kamen in Mode, während Stadtzentren verödeten. Die Folgen trafen erst einmal den Buchhandel - die kleine Buchhandlung in der Seitenstraße der großen Einkaufsboulevards verlor ihr bürgerliches Publikum. Statt dessen kamen erst kleinere, dann riesige Buchhandlungen in Einkaufzentren in Mode, die auf einen hohen Warenumsatz pro Verkaufsfläche angewiesen waren. Ergebnis war eine Verschiebung bei den angebotenen Büchern, statt Klassikern, die sich über Jahrzehnte im Sortiment hielten, waren es kurzlebige Bestseller, die dort angeboten wurden. Dan Brown kann wohl als der Höhepunkt dieser Entwicklung gesehen werden. Gleichzeitig ist diese Entwicklung aber auch der Tod einer bestimmten Bücher- und Literaten- und Lesekultur, letztendlich verliert so das Thema Literatur an gesellschaftlicher Relevanz. Und das erledigt dann auch letztendlich das Geschäftsmodell der großen Buchhandelsketten.

In Berlin schließt gerade Hugendubel sein größtes Geschäft. Im letzten Jahrzehnt scheint mir Deutschland die hier beschriebene Entwicklung nachgeholt zu haben. Nicht durch die Konzentration auf Buchhandlungen in Einkaufszentren, aber doch durch das Konzept von großen Ketten wie Thalia und eben auch Hugendubel. Vor zehn Jahren habe ich viel Zeit in Buchhandlungen verbracht. Mittlerweile beschränkt sich mein Stöbern auf kleine Läden, wobei ich das Glück habe, in einer der wenigen Viertel in Deutschen Städten zu leben, in denen so etwas noch in hoher Anzahl existiert. Diese überleben tatsächlich durch eine gute Auswahl von Büchern, nicht zuletzt von guten Schaufenstern, also hat eben Buchhandel doch einen Sinn - nicht nur den der Vorhaltung einer "Backlist", also der großen Klassiker, von denen der Autor hier immer spricht. So mag ich den Argumenten hier nicht immer folgen, was aber auch daran liegen mag, dass wir in Deutschland mit der Buchpreisbindung besondere Marktbedingungen haben.

Ähnliches muss man dann auch sagen, wenn es um die Auswirkungen des Internet auf das Geschäft mit Büchern geht. Das Buch ist um das Jahr 2000 geschrieben worden, damals waren die Entwicklungen des letzten Jahrzehnts zwar absehbar, aber noch nicht Geschichte. Die Prognosen des Autors sind denn auch nur teilweise eingetroffen. Weder ist das Geschäftsmodell von Amazon gescheitert (auch wenn es sich sicher verändert hat), noch sind Verlage überflüssig geworden, auch wenn sich ihre Funktion sicher verändert hat und verändern wird. Gute Dienstleistung für Autoren und Leser wird hier sicher einen Mehrwert behalten. Richtig ist allerdings, dass auch Verlage sich verändern müssen, und dass das große Geld eher nicht in dieser Branche zu verdienen ist. Dass aber Autoren das Internet nutzen können, um selbst Transaktionen mit Lesern durchzuführen, das ist doch einigen wenigen erfolgreichen Autoren vorbehalten geblieben, und wer sich einmal mit Book-on-Demand beschäftigt hat, wird das auch für die Zukunft als tragfähiges Geschäftsmodell nur in einer Nische sehen.

Zusammengefasst: Das Buch ist lesenswert, weil man hier das mit den Büchern als Wirtschaftsgut exzellent beschrieben findet. Bei vielen Aussagen und Voraussagen muss man aber die Generation und den wirtschaftlichen und kulturellen Kontext des Autors mit berücksichtigen. Es ist kein Lehrbuch, es stellt aber die richtigen Fragen für die Branche.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Darstellung der Bücherwelt 15. Juli 2002
Das Buch ist sehr interessant geschrieben und beim Lesen äußerst kurzweilig. Der Autor versucht die vergangene Welt des Verlagswesen zu beschreiben und wagt einen Ausblick in die Zukunft ohne belehrend zu wirken. Ein sehr interessantes, nettes Büchlein für zwischendurch.
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